Frank Jansen meint, Innen­min­is­ter See­hofer habe mit sein­er Mei­n­ung zur Gam­ingszene als Quelle recht­sex­tremer Strö­mung dur­chaus recht, bleibt aber dürftig in der Argu­men­ta­tion. Julia Ebn­er ist da dif­feren­ziert­er. Imre Grim hält See­hofer dage­gen vor, die Sach­lage ein­fach nicht zu ver­ste­hen.

Ste­fan Hebel schreibt, die Vor­sitzen­den­suchak­tion trage zur Iden­titäts­find­ung der SPD bei, aber nicht zur realen Poli­tik.

Nor­bert Schnei­der meint, BildTV kön­nte ein Pop­ulis­tensender wie FoxTV wer­den.

Und während ich mir die Frage stelle: Gibts bei der Blödzeitung in den oberen Eta­gen nicht irgend­wo noch Anstand und Hal­tung zwis­chen all dem bloßen Kom­merz­denken? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Die Nachtgeschichten von heute

  • Alex Feuer­herdt: Apartheid-Sig­gis ele­gan­ter Zwill­ing “Die Israel-Poli­tik von Bun­de­saußen­min­is­ter Heiko Maas unter­schei­det sich kaum von der seines »israelkri­tis­chen« Vorgängers Sig­mar Gabriel. Das sah vor einein­halb Jahren, zu Beginn von Maas’ Amt­szeit, noch anders aus.”
  • Janek Böf­fel: Schaulaufen ist wichtig, Inhalt nicht “Der Jun­gen Union geht es auf ihrem Deutsch­land­tag nicht um Inhalte, son­dern um die Demon­stra­tion ihrer partei­in­ter­nen Macht. Statt Akzente zu set­zen, hat sie den Wahlkampf eröffnet — und eine Chance ver­tan.”
  • Mag­nus Klaue: Der Fall von Schirach “Fer­di­nand von Schirach hat bewiesen, dass auch ein popeliger Anwalt ohne großes Tal­ent zum Sta­rautor wer­den kann. Über den geschwätzig­sten Lakoniker der deutschen Lit­er­atur.”
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Pod­cast-Erfind­er Dave Wine plädiert für einen neuen Namen für schein­bare Pod­casts,

die keinen Feed haben, hin­ter ein­er Pay­wall ver­schlossen sond, nicht archiviert, zitiert oder geteilt wer­den kön­nen, und keine bleibende Aufze­ich­nung erzeu­gen.

Seine Seite hat keine Kom­men­tar- und Such­funk­tion, nen­nt man das noch Blog?

Ein deutschna­tionaler Recht­srap­pergeschwurbel­typ hat es in die Ama­zon-Charts geschafft, was wohl schon irgend­wie ein Damm­bruch ist, und ich lerne den dif­fusen recht­en Begriff Metapoli­tik­er.

Flusskiesel speckt ab, ihr kön­nt ihm pos­i­tive Unter­stützungsvibes schick­en, und startet auf Niveau Adi­posi­tas III.

Und während ich mir die Frage stelle: Gibt es auch Puma­posi­tas? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Die Nachtgeschichten von heute

  • Chris­t­ian Y. Schmidt: Endlich Eskala­tion­skunde Wenn einem Media Markt das ver­sproch­ene Geschenk nicht geben will.
  • Ali­da Bre­mer: Hand­ke und der Balkan — Nobel­preis in den falschen Hän­den “In Ram­bouil­let, wo 1999 die Friedensver­hand­lun­gen zwis­chen der dama­li­gen Bun­desre­pub­lik Jugoslaw­ien und der poli­tis­chen Führung der Koso­vo-Albaner stat­tfan­den, sagte er: “Bei den Juden, da gibt es Kat­e­gorien, man kann darüber sprechen. Aber bei den Ser­ben — das ist eine Tragödie ohne Grund.” (…) das Nobel­preis-Komi­tee nimmt die Men­schen aus dem Balkan genau­so wenig ernst wie der jüng­ste Preisträger.”
  • Richard David Precht: Kima der Wahrheit “wer, wie die AfD, das Rad der Geschichte zurück­drehen will, den stört die dro­hende Kli­makatas­tro­phe kolos­sal, denn das Kli­ma lässt sich eben nicht zurück­drehen. Für all diese Men­schen ist die Her­aus­forderung des men­schengemacht­en Kli­mawan­dels schlichtweg zu groß. Die Infor­ma­tio­nen über die dro­hen­den Fol­gen des Kli­mawan­dels erscheinen nicht als nüt­zlich, son­dern als extrem ärg­er­lich. Wer ist schon so wahrheit­sliebend, dass er sich völ­lig infrage stellt?”
  • Jan Ole Arps: Warum Män­ner mor­den – und dabei her­zlich lachen kön­nen Klaus Theweleit: “Sie kom­men zum Gefühl der Erlö­sung von bedrohlichen Kör­perzustän­den durch Gewal­tak­te, durch das Zer­stören des Lebens ander­er, gefeiert im exzes­siv­en Gelächter.”
  • Ralf Heimann: Döpfn­ers Gefüh­le “bemerkenswert, dass Döpfn­er Präsi­dent der Zeitungsver­leger ist, mit sein­er pauschalen Medi­enkri­tik aber in die gle­iche Kerbe schlägt, die auch die AfD schon seit Jahren bear­beit­et – mit dem offen­sichtlichen Ziel, die Glaub­würdigkeit unter anderem der Medi­en in Zweifel zu ziehen, die Döpfn­er als Ver­band­spräsi­dent ver­tritt.”
  • 🔒 Ste­fan Nigge­meier: Nach Naon­azi-Anschlag: Springer-Chef schreibt der AfD aus der Seele 🔒 “Math­ias Döpfn­er hat den tödlichen Anschlag eines Recht­sex­trem­is­ten zum Anlass genom­men, über alles zu schreiben außer über Recht­sex­trem­is­mus. (…) Ein­er der ein­flussre­ich­sten deutschen Medi­en­man­ag­er, ein Mul­ti­mil­lionär, dessen Lob­by­is­ten beste Beziehun­gen in die Poli­tik haben, glaubt, in das pop­ulis­tis­che Eliten-Bash­ing ein­stim­men zu kön­nen, ohne sich selb­st zu dieser Elite zählen zu müssen. (…) Döpfn­er plädiert für einen Jour­nal­is­mus, der nicht erst recher­chieren muss, um zu wis­sen.”
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Die Nachtgeschichten von heute

  • René Martens: Germany’s next Kar­la Kolum­na “Aus anderen Grün­den in der Kri­tik ste­ht der Kli­ma-Jour­nal­is­mus, den ger­ade die “Heute plus“-Moderatorin Han­na Zim­mer­mann zur Auf­führung gebracht hat. Aus­gangspunkt ist ein im Netz halb­wegs viral gegan­gener Zusam­men­schnitt eines Inter­views, das Zim­mer­mann mit der Kli­maschutz-Aktivistin Luise Neubauer zu den Protesten von Extinc­tion Rebel­lion (XR) in Berlin geführt hat. (…) Wie eine 31-jährige (Zim­mer­mann) mit ihrer radikalen Kar­la-Kolum­na-Haftigkeit — “Es gibt ja diese Mei­n­ung, und die habe ich heute vielfach in den sozialen Medi­en gele­sen …“ — eine 23-Jährige (Neubauer) fast zur Verzwei­flung treibt, das ist alle­mal anschauenswert.”
  • Wenn AKK den Mund auf­macht, dann ist es auch nichts:

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Die Blödzeitung will mit einem Fernsehkanal in eine Lücke stoßen, die es gar nicht gibt.

Arndt Zei­glers wun­der­same Welt ken­nt irgend­wie nicht die Gren­ze zwis­chen öffentlich-rechtlich und kom­merziell.

Flusskiesel hat sich an eine Quiche range­traut. Ich mache ja gerne die Lachs-Spinat-Quiche, geht im Grunde nie daneben.

Und während ich mir die Frage stelle: Wer­den die Medi­en mir eines Tas­ges wieder was Intellek­tuelles statt was Emo­tionales verkaufen wollen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Okay, streng genom­men ist sie natür­lich ein­er, aber das klingt irgend­wie so unan­genehm, das will man denen, die das Regime der DDR nicht getötet hat, nicht zumuten.

Hans Zip­pert dazu:

Nie­mand will in einem Unrechtsstaat gelebt haben, Dik­tatur klingt irgend­wie net­ter, so wie in Dik­tatur des Pro­le­tari­ats.  (…) Es stellt sich trotz­dem die Frage, ob es die DDR über­haupt gegeben hat oder ob sie nicht eine Erfind­ung der Springer-Medi­en oder des Ver­fas­sungss­chutzes war.

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Das New-Fall-Fes­ti­val in Düs­sel­dorf ste­ht an, zu dem ich ein oder zweimal schon gewe­sen bin. Wer da Bock drauf hat, kommt oft schon zu spät, es ist vieles ausverkauft. Vielle­icht kann man noch zu D!e Gäng, das würde mich reizen (was auch immer “in Kürze wieder ver­füg­bar” heis­sen soll). In diesem Rah­men gibt es auch eine Diskus­sionsver­anstal­tung zum The­ma Heimat mit Jan Fleis­chauer, was irgendw­er als kon­tro­vers empfind­et.

Hans Hoff lässt bei seinem Text zur Fuss­ballbe­sessen­heit von ARD und ZDF mal fall­en, dass die Grön­land­kaufgeschichte des amerikanis­chen Präsi­den­ten auch nur eine gelun­gene Aufmerk­samkeitsver­schiebungsak­tion war wie Boris John­sons Bus­bastel­hob­bygeschichte.

Da ger­ade mein Leseze­ichen-Plu­g­in nicht läuft und sich da auch momen­tan wenig sam­melt, sei es hier mal ver­wiesen: René Martens Artikel zu Jor­nal­is­ten, die bei der AfD anheuern.

Und während ich mir die Frage stelle: Wägen Jour­nal­is­ten ab, ab wann ihr Ruf ruinier­bar ist? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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