Lesezeichen von heute

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Morgenkaffee

Es ist wieder Fußballzeit, so ganz hat einen das Fußballfieber noch nicht gepackt, aber ist das denn überhaupt beklagenswert? Ich tippe via Bonusguthaben, dass ich zweimal auf Wetten mit über 2er Quote setzen muss, was ich eben mit Sieg auf Ghana und Sieg auf USA getan habe. Irgendwer wird da schon gewinnen. Außerdem habe ich einen Ocken auf Deutschland gesetzt, dem Wetten zuliebe.

Stefan Niggemeier weist darauf hin, dass die „Blödzeitung“ (Paul Stoever) Christian Wulff mit einer Falschmeldung medial bis hin zum Rücktritt bedrängt hat.

In Düsseldorf hat die CDU den Oberbürgermeisterposten verloren. Ein einziges Versagen, findet Ulrich Horn.

Und während ich mir die Frage stelle: Mit wem will die CDU denn künftig machtpolitisch koalieren, falls man nicht vorher untergeht? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

So, ab nun häufiger wieder vorm Rechner, was so eine Morgenkolumne nicht immer selbständig einfacher macht. So viele Blogs liefern nicht mehr qualitativ interessanten Leserdauerbeschuss, als dass man nur noch die Rosinen rauspicken müsste.

Drei Essays von John Jeremiah Sullivan aus dem Buch „Pulphead“, was gerade meine Klolektüre ist, sind gerade bei Bayern2 hörbar.

In Düsseldorf gibt es in Flughafen-Nähe einen illegalen Parkservice.

In Thüringen hat man getestet, ob der neue, 900.000 € teuere High-Tech-Wasserwerfer resistent gegen Eier und Tennisbälle ist. .

Und während ich mir die Frage stelle: Bleibt der Sommer? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Manche ehemaligen Teilnehmer von Castingshows leiden noch heute. Und die Zuschauer erst.

Stefan Niggemeier berichtet, dass DIE ZEIT bzgl. ihres Piraten-Berichterstattungsunfall nachtritt.

Zur bloßen Unterhaltung: Ina Müller im Interview.

In Düsseldorf sind die Trümmer des Tausendfüßlers beinahe komplett beseitigt.

Und während ich mir die Frage stelle: Darf man schon darüber reden, wie unfassbar hässlich der Kö-Bogen geworden ist? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Die Süddeutsche Zeitung hebt heraus, dass im Verfahren um die Aberkennung des Doktorgrades von Bildungsministerin Schavan, die Rolle der Universität Düsseldorf, zu der gehört, im Promotionsverfahren versagt zu haben, zu wenig Beachtung erhält.

Das ist schon krass, wie die Abmahnindustrie Geringverdiener ausbeitet, weil sie juristisch nicht auf der Höhe waren: Familie in Bramsche soll, nachdem Sohn angeblich eine Torrent-Datei gesaugt hat, peu á peu pro Lied zahlen – maximal 100.000€.

Hierzu schreibe ich: Wenn ein Abmahnschreiben wegen illegalem Filesharings ins Haus flattert, ist vielen gar nicht klar, dass sie den größten Fehler erst noch begehen. Daher unbedingt sofort einen Internetrechtsexperten kontaktieren, wie aktuelle Fälle zeigen.

Und während ich mir die Frage stelle: Wer schützt Normalsterbliche eigentlich vor Juristen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Wie ich vor 9 Monaten schon schrieb: Die Dissertationsarbeit von Annette Schavan taugt nicht. Da mag man bei der Süddeutschen noch kommentieren, dass die Entscheidung der Universität Düsseldorf, Schavan ihren Doktorgrad zu entziehen, falsch ist, eine Dissertation verjährt eben nicht. Ein Rücktritt liegt nahe.

Alexander Wallasch empfiehlt das Blog einer Frau aus dem Haarem Rainer Langhans‘.

Eric T. Hansen meint, die Deutschen seien verglichen mit Amerikanern bezüglich des Humors zu intelligent. Hansen, kennta, kennta, kennta?

Und während ich mir die Frage stelle: Wie stark darf eigentlich eine Bildungsministerin, die nicht einmal Plagiate erkennt, der Wissenschaft in den Rücken fallen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Der Doktorverlust von Bundesbildungsministerin Anette Schavan zieht sich wohl noch etwas: Die Universität Düsseldorf leitet offiziell ein Verfahren zur Aberkennung ihres akademischen Grades ein, was für sich genommen schon Grund genug für einen Rücktritt ist. Zwar sei es ein ergebnisoffenes Verfahren, so ein Universitätssprecher, allerdings sprechen eine überlange Auseinandersetzung gestern und die Veröffentlichung des 14:1-Stimmenverhältnisses bezüglich der Einleitung des Verfahrens, eine andere Sprache, als dass bisher nicht inhaltlich bewertet worden wäre.

Na sowas: Twittern macht schlank.

Der Guardian titelt, der Vatikan habe dank Mussolini gebäudetechnisch expandiert.

Und während ich mir die Frage stelle: Auf was für Schultern steht eigentlich die katholische Kirche? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Wochenendplanung ist angesagt. Schaumermal: Heute Abend gastiert HG. Butzko in Düsseldorf im Kommödchen. Haut mich nicht ganz um, aber ein Video kann man sich ja mal ansehen.

Was soll man eigentlich von einer Partei halten, die kurz vor einer wichtigen Landtagswahl ihren Vorsitzenden massiv angreift? Wohl das, was man immer von ihr gehalten hat.

Christian Füller verreißt die Kritik Willi Winklers an Pola Kinskis Buch Kindermund:

Irgendwann kommt immer einer, der Zweifel am Missbrauch sät.

Die Katholische Kirche macht bei ihrem Versuch der Aufarbeitung ihrer Vergangenkeit Fehler, die beklemmen .

Und während ich mir die Frage stelle: Warum fühlt sich Schnee im Januar anders an als im Dezember? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Der wissenschaftspolitische Sprecher des ZdK Thomas Sternberg meldet sich in der Schavan-Angelegenheit zu Wort und meint, mit Promoventen werde heute hyperkritisch umgegangen. Aber gekennzeichnete Autorenschaft von Textteilen anderer wird doch wohl noch drin sein, oder? Ich glaube auch nicht, dass die Frage danach, ob alles, was ein Autor behauptet, selbst geschrieben hat, tatsächlich von ihm kommt im wissenschaftlichen Kontext eine falsche Frage ist, wie der verlinkte Text suggeriert.

Die Zeit über Nazis im Hörsaal.

Das nächste Fernsehduell zwischen Obama und Romney ist vorrüber und dieses Mal hat der amtierende Präsident der USA mehr gepunktet als beim vorherigen Aufeinandertreffen. Die FAZ qualitätsjournalistet dazu:

Und obwohl in einer Blitzumfrage von CNN 46 Prozent der Befragten sagten, Obama habe die Debatte „gewonnen“, während nur 39 Prozent Romney vorne sahen, überzeugte Romney deutlich mehr Zuschauer davon, dass er die bessere Wirtschaftspolitik mache und auch ein besserer politischer Führer sei.

Nein, das war keine Blitzumfrage, das war eine Umfrage unter 457 bei CNN registrierten Benutzern mit einer Fehlertoleranzquote von 5%. Bei Abständen von 3% ziemlich aussagelos.

Und während ich mir die Frage stelle: Kommt die Uni Düsseldorf nach dem Vorgeplänkel noch ohne Selbstbeschädigung um einen Doktorgradsentzug umhin? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee Ulrich Horn unkt, dass die Ruhgebietsstädte so runtergekommen sind, dass man bald aus Köln und Düsseldorf Erlebnisfahrten dorthin orangisieren werde.

Gift im Cockpit
, klingt wie eine TKKG-Folge, wird aber im Bundestag untersucht.

Utopia.de stellt Palmöl-Produktalternativen vor. Da merkt man erst einmal, wo Palmöl überal drin ist. Und Sie wundern sich, dass die Ja-Magerine so billig ist.

Und während ich mir die Frage stelle: Wann gibt’s denn mal einen trendigen Öko-Einkaufsoptimismus? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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