Gute Nacht

Jür­gen Haber­mas sieht in der Coro­n­akrise den Anlass für die deutsche Poli­tik, Europa als poli­tis­ches Ele­ment neu zu durch­denken und befördern.

Kevin Levine platzt zu Trumps Coro­n­ain­fek­tion etwas der Kra­gen und fragt angelehnt an Ala­nis Moris­sette: Isn’t it iron­ic?

Ala­nis Moris­sette, übri­gens, viel zu wenig ver­linkt in diesem Blog.

Dave Win­er schreibt, das neue Ausse­hen von Face­book würde Nutzer von der Seite ver­graulen. Finde ich auch und das finde ich auch gut.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist Zuschauer­schwund der Schreck­en allen Übels? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Lesezeichen vom 09.03.2018

  • Immer weniger Ärzt*innen: Der lange Weg zur Abtrei­bung — taz.de “Clau­dia Hel­temes arbeit­et seit 16 Jahren bei der Pro-Famil­ia-Beratungsstelle in Tri­er. Eine Ärztin oder einen Arzt, der Schwanger­schaftsab­brüche durch­führt, gibt es in der 115.000 Ein­wohn­er großen Stadt in Rhein­land-Pfalz und im näheren Umkreis nicht. „Um Gottes Willen, wir sind doch Bischof­sstadt“, ruft Hel­temes aus, als sie danach gefragt wird. Den unge­wollt schwan­geren Frauen gibt sie eine Liste mit Ärzt*innen im Saar­land mit”
  • Britis­che Regierung: Han­delsver­luste rel­a­tivieren Brex­it-Gewinne — EURACTIV.de “Weit­er gibt der Bericht an, dass durch den Brex­it zwis­chen 40.000 und 90.000 EU-Ein­wan­der­er Großbri­tan­nien ver­lassen wer­den. Die Analyse erwäh­nt auch die poten­zielle Wirtschaftsvorteile, die sich aus gerin­ger­er Reg­ulierung ergeben. Die Fol­gen­ab­schätzung der britis­chen Regierung ste­ht zwar noch aus, mehrere Think Tanks gehen aber von poten­ziellen Wirtschaftsvorteilen von zwis­chen null und zwei Prozent der Wirtschaft­sleis­tung aus. „Aus der Analyse geht her­vor, dass es neg­a­tive wirtschaftliche Auswirkun­gen in alle Regio­nen Großbri­tan­niens geben wird und dass der Grad der Betrof­fen­heit von Aus­gang der Ver­hand­lun­gen abhän­gen wird“, sagte „Exit­ing the EU“-Kommissionspräsident Hilary Benn.” Läuft bei euch.
  • B. Pörk­sen: Die große Gereiztheit | TITEL kul­tur­magazin “Er scheint allen Ern­stes anzunehmen, dass die Strate­gie der IT-Konz­erne sich an moralis­chen Kri­te­rien ori­en­tieren kön­nte oder über­haupt moralis­che Bedenken in Betra­cht ziehen würde. Da ist er auf dem Holzweg, und eigentlich sollte man nicht erwarten, dass Bern­hard Pörk­sen mit einem so zen­tralen The­ma so unkri­tisch, so naiv umge­ht und sich überdies weigert, wahrzunehmen, dass zahlre­iche ›User‹, vor allem Kinder und Jugendliche, zu Opfern des Inter­nets wer­den.”
  • Dorf kriegt ordentlich auf die “Hit­ler­glocke” | Über­me­di­en ”    „Wenn man den Namen Adolf Hitler nen­nt, dann ist gle­ich die Juden­ver­fol­gung und die Kriegszeit­en als erstes oben auf. Wenn man über so eine Sache berichtet, sollte man umfan­gre­ich bericht­en, dass man sagt, das waren Greueltat­en, und das waren auch Sachen, die er in die Wege geleit­et hat und die wir heute noch benutzen.“<br><br>
    Dazu lächelte Beck­er in traumhafter pfälzis­ch­er Naturkulisse so fre­undlich in die Kam­era, dass man fast vergessen kon­nte, was er da ger­ade gesagt hat­te, und was sich mit Äußerun­gen von Dorf­be­wohn­ern deck­te. ”
  • Jür­gen Haber­mas: Durch die Bib­lio­thek | Log­buch Suhrkamp
  • SZ-Online: Tel­lkamp und Grün­bein im Dia­log “Tel­lkamp und der Dichter Durs Grün­bein hat­ten sich einen ver­balen Schlagab­tausch um die Flüchtlingspoli­tik und Mei­n­ungs­frei­heit geliefert. Bei der Debat­te vor mehreren Hun­dert Zuschauern sagte der 49-jährige Tel­lkamp zu den Motiv­en von Flüchtlin­gen unter anderem: „Die meis­ten fliehen nicht vor Krieg und Ver­fol­gung, son­dern kom­men her, um in die Sozial­sys­teme einzuwan­dern, über 95 Prozent.“ ”
  • „Bild-Man­i­fest“ bringt Falsches und Ver­dreht­es aus der „Diesel-Hölle“ — BILD­blog
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Lesezeichen vom 01.08.2016

  • Zeit online: Wir leben­den Juden | Cha­jms Sicht “Also, Petrowska­ja und Grjas­nowa schreiben wirk­lich her­vor­ra­gende Texte, auch, aber nicht vor­rangig dafür, dass sie erst rel­a­tiv spät deutsch gel­ernt haben. Die sollte man lesen, bevor man sie pauschal in irgendwelche Töpfe schmeißt. Mir fehlt übri­gens in der Diskus­sion Ali­na Bron­sky, ger­ade für diejeni­gen, die glauben, von Autoren jüdis­ch­er Zuge­hörigkeit the­ma­tisch immer das­selbe zu lesen.<br><br>
    Ein Prob­lem habe ich allerd­ings mit dem Feuil­leton­be­griff des Intellek­tuellen. Ich habe Per­so­n­en ken­nen gel­ernt, die ich dem uni­ver­sitären Begriff des Intellek­tuellen zurech­nen würde, nur ken­nt die außer­halb ihres Fach­bere­ichs kaum jemand, weil sie ihre Zeit nicht dafür hergeben wollen, in Massen­me­di­en aufzu­tauchen. Da wür­den Leute wie Haber­mas und Biller nicht unbe­d­ingt zuge­hören.”
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Lesezeichen vom 8. Juli 2014

Lesezeichen von heute
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Guten Morgen

Morgenkaffee

Ste­fan Nig­gmeier hält fest, wie aktuell über die VG Media in die Irre führen­der Lob­by­is­mus betrieben wird.

TOR-Nutzer sind für die NSA Extrem­is­ten und wer­den entsprechend überwacht.

Robert Musik beschäftigt die Frage, weswe­gen Jür­gen Haber­mas so bedeu­tend sei und kann sie nicht ganz klären.

Und während ich mir die Frage stelle: Wieso ist das Inter­net noch nicht die Bühne der Intellek­tuellen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Lesezeichen vom 1. Juni 2014

Lesezeichen von heute
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Lesezeichen vom 14. Mai 2013

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Großes Kopf­schüt­teln ist heute Mor­gen mal wieder:

Noch-min­destens-bis-zum-Finale-Bay­ern-Präsi­dent Uli Hoeneß gibt so eine Art Beichte in DIE ZEIT ab. Ulrich Horn zweifelt an der Aufrichtigkeit dieses öffentlichen Bedauerns, denn:

Er sorgte sich, man könne ihm auf die Spur kom­men.

Thomas Walde vom ZDF hat da auch eine inter­es­sante Inter­pre­ta­tion:

Und See­hofer natür­lich auch. Grandios aber auch:

Jür­gen Haber­mas meint auch schon wieder was zur Lage Europas:

What is required is sol­i­dar­i­ty instead, a coop­er­a­tive effort from a shared polit­i­cal per­spec­tive to pro­mote growth and com­pet­i­tive­ness in the euro zone as a whole. Such an effort would require Ger­many and sev­er­al oth­er coun­tries to accept short- and medi­um-term neg­a­tive redis­tri­b­u­tion effects in its own longer-term self-inter­est.

Europa ist also gerettet, wenn ein­fach nur irgendw­er irgend­was mal akzep­tiert.

Der Fefe des Tages: Bänker erk­lären, weswe­gen 1 Mio. £ Jahres­ge­halt unterm Strich wenig Geld sind. Muss man auch nur akzep­tieren, um nicht die Kopf zu schüt­teln.

Und während ich mir die Frage stelle: Wenn man den Hoeneß bish­er schon akzep­tiert hat­te, muss man dann das Akzep­tieren ein­fach erweit­ern? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Gut­ten­berg hat absichtlich abgeschrieben, meint die Uni­ver­sität Bayreuth in einem abschließen­den Gutacht­en. Gut­ten­bergs Anwälte haben “Vor­be­halte” angemeldet bezüglich ein­er Veröf­fentlichung des Gutacht­ens — als ob da noch irgend­was zu ret­ten wäre.

Die Krise der Bun­desregierung ist schon so groß, dass sich Jür­gen Haber­mas ein­schal­tet.

Wo wir ger­ade bei der Krise der Bun­desregierung sind: Bei der FDP sorgt man sich inzwis­chen sehr darüber, dass die Spon­soren nicht mehr so inten­siv auf die FDP ansprin­gen.

Auf dem JaK­Blog wird flat­ter ger­ade etwas beerdigt.

Google schätzt den Wert sein­er Mitar­beit­er auch danach ein, wie aktiv sie sich in sozialen Net­zw­erken bewe­gen.

Und während ich mir die Frage stelle: Kön­nen die Hote­liers die FDP nicht ein­fach zurück­spon­sorn? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[ Foto: Luc van Gent ]

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