Gute Nacht

Heute kamen die Nachricht­en des Ablebens von Ruth Klüger, Her­bert Feuer­stein und Eddie van Halen rein. Wach­mach­er, sich ihr Werk noch mal zu Gemüte zu führen. Ich fange gle­ich an mit Herr Feuer­stein schreibt seinen Nachruf.

Der des Mordes an George Boyd bezichtigte Polizist ist gegen 1 Mil­lion US-Dol­lar Kau­tion wieder auf freiem Fuß. Only in Amer­i­ca.

David Lee Roth ist neben­her aktiv­er Not­fall­san­itäter.

Und während ich mir die Frage stelle: Kriegen wir noch mal einen kul­tivierten Humoris­ten? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Guten Morgen

Kavents­frau muss an Land in die ver­botene Stadt, Leicht­ma­trosin ist um kurz nach 6 wach, will Lieder hören, aber nicht das. Fragt nach “Ich möchte eine Fre­undin haben”, habe aber keine Ahnung, ob das ein Lied ist oder wo sie das son­st her haben kön­nte. Früh­stück wird ver­weigert, lau­nis­ch­er Start in den Tag. Etwas unruhiger See­gang heute, Regen­schauer.

Alex­ej Nawal­ny meint, der Balkon­sänger von gestern Abend sei ein Lauf­bursche Putins. Kommt mir etwas zu sportlich vor, die For­mulierung.

Michelle Oba­ma wirft Trump vorsät­zlich­es Miss­man­age­ment vor. Das ist eventuell dann doch mal ein neuer Gedanke.

Pan Tau ist neu ver­filmt wor­den. Erin­nert mich daran, dass ich das Twit­ter-Pro­fil noch besitze. Erin­nert Cor­du­la Dieck­mann an das Orig­i­nal:

Ein Vater set­zt sich auf eine Tüte mit Eiern. Ein Heimw­erk­er hat das Ofen­rohr so schlecht instal­liert, dass es mit ein­er Riesen­ladung Ruß aus der Wand fliegt. Und ein Mann find­et in sein­er Woh­nung plöt­zlich ein Auto.

Und während ich mir die Frage stelle: Sind die Neu­ver­fil­mungen nicht am besten dazu geeinget, den alten Kram nochmal wertschätzend zu sehen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Gute Nacht

Ger­hard Schröder sagt Rilke auf Insta­gram auf. Das haben Sie jet­zt auch nicht kom­men sehen.

Das groß angekündigte 13.000-Leute Konz­ert find­et in Düs­sel­dorf nicht statt, weil man das Dach der Are­na nicht öff­nen will.

Der EuGh macht die anlass­lose Vor­rats­daten­spe­icherung unter faden­scheini­gen Grün­den wieder möglich.

Und während ich mir die Frage stelle: Wann klopfen die Unternehmen denn wieder bei der Bun­desregierung wegen Daten­raus­gabe? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Gute Nacht

Jür­gen Haber­mas sieht in der Coro­n­akrise den Anlass für die deutsche Poli­tik, Europa als poli­tis­ches Ele­ment neu zu durch­denken und befördern.

Kevin Levine platzt zu Trumps Coro­n­ain­fek­tion etwas der Kra­gen und fragt angelehnt an Ala­nis Moris­sette: Isn’t it iron­ic?

Ala­nis Moris­sette, übri­gens, viel zu wenig ver­linkt in diesem Blog.

Dave Win­er schreibt, das neue Ausse­hen von Face­book würde Nutzer von der Seite ver­graulen. Finde ich auch und das finde ich auch gut.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist Zuschauer­schwund der Schreck­en allen Übels? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Septemberlese

  • Stephen King — Fried­hof der Kuscheltiere Ich habe immer einen Bogen um Stephen King gemacht, selb­st um die Filme, weil mir das the­ma­tisch immer zu plaka­tiv, effek­the­is­chend und platt vorkam. So ist dann auch dieser zu lang ger­atene Schinken: Sprach­lich mau, span­nungsarm, in Teile vorherse­hbar und in den Per­so­n­enbeschrei­bun­gen doch sehr platt.
  • Philip­pa Per­ry — Das Buch, von dem du dir wün­schst, deine Eltern hät­ten es gele­sen ist dies nicht. Es ist ein blauäugiger, ankumpel­nder, eher an Müt­ter gerichteter Eltern­rat­ge­ber, sicher­lich für verun­sicherte Per­so­n­en passender Ein­stieg in die Kinder­erziehung, der aber eigentlich nur Plat­titü­den bre­it­tritt. Man sollte Kinder als ratio­nale und ratio­nal han­del­nde Wesen betra­cht­en und entsprechend mit ihnen umge­hen.
  • Isabel Köller — Buller­bü ist über­all Eltern­tipps an Hand von der rosi­gen Welt von Astrid Lind­gren zu erk­lären, kommt alt­back­en daher:

    Ab 2 Jahre: Nimm Rück­sicht auf deine Mit­men­schen. Komme zu mir, wenn du etwas willst. Ab 3 Jahre: Sei fre­undlich zu deinen Mit­men­schen. Lerne, mit anderen zu teilen. Ab 4 Jahre: Sei hil­fs­bere­it. Übern­imm eine feste Auf­gabe in der Fam­i­lie. Ab 5 Jahre: Übern­imm die Ver­ant­wor­tung für deine eige­nen Sachen. Lerne aufzuräu­men.

    Klingt irgend­wie als ob jemand Tom­mi und Anni­ka für die Cool­sten hält und nicht Pip­pi Langstrumpf.

  • Kate Con­nol­ly — Exit Brex­it: Wie ich Deutsche wurde Frische Lek­türe zu den Schwierigkeit­en von Exil-Briten in Deutsch­land bezüglich ihres Heimat­landes, dass ihnen irgend­wie die Grund­lage ihres bish­eri­gen Lebens nimmt.
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Gute Nacht

Mit dem werten Flusskiesel habe ich wieder einen Büch­er­schwank abge­hal­ten: Dieses Mal über Salmon Rushdies Qui­chotte.

Der US-amerikanis­che Präsi­dent Trump ist an der Coro­n­aviruskrankheit erkrankt und schon wird disku­tiert, wie schw­er denn wohl.

Dave Win­er reimt sich was zusam­men. Josh Horowitz stellt die Frage, ob Trump ver­ant­wortlich ist für Erkrankun­gen ander­er.

In den Suchergeb­nis­sen der meist­genutzten Such­mas­chine taucht dieses Blog unter seinem Namen nun auf der ersten Such­seite auf. Vor­erst. Das schwank­te zuvor schon mal zwis­chen den Seit­en 2 und 11. Ich kenne den Grund nicht, aber die erste Seite ist mir in der Tat irgend­wie schon lieber.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie zuck­en die Amerika­lan­dis­ten wohl, wenn bei­de Kan­di­dat­en den Präsi­dentschaftswahlt­ag nicht mehr lebend erre­ichen? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Moin

Chris­t­ian Wei­de­mann ver­reisst Markus Gabriels Ethik-Best­seller zu Coro­na-Krise.

In der taz meint Gabriel auch merk­würdi­ge Dinge:

Ich habe mich 2015 sehr geärg­ert über die Willkom­men­skul­tur. Warum? Da kom­men ein­fach Leute, die Gott sei Dank Rechte haben, soge­nan­nte Asyl­rechte, und jet­zt applaudiert man denen und heißt sie willkom­men. Warum? Das sind ein­fach Leute, die Rechte haben, und dazu gehört auch das Recht, ein Arschloch zu sein, man muss sie wed­er mögen noch willkom­men heißen, son­dern ihnen ihre Rechte und unsere Unter­stützung geben – ein­fach nur, weil sie auch Leute sind wie du und ich, nur aus Syrien oder Pak­istan.

Ich habe mich ja noch nie geärg­ert, wenn wer anders wen anders gegrüßt hat und ich habe auch schon Leute gegrüßt, von denen ich nicht wusste, ob sie Arschlöch­er sind. Manch­mal ist es ein­fach ganz gut, Fre­undlichkeit vorzuleben.

Auf der Vogelkä­fig­seite kam rein, dass der Papst keine Organe spenden dürfe, da sein Kör­p­er der Kirche gehöre. Ist halt auch nur wegen der merk­würdi­gen Begrün­dung inter­ess­sant. Das ist wohl tat­säch­lich wahr, da wohl eine kün­ftige Verehrung wichtiger ist als das Ret­ten von einzel­nen Men­schen­leben.

Und während ich mir die Frage stelle: Haben wir schon ein Rank­ing von Feuil­leton­philosophen? hole ich mir erst­mal noch einen Tee.

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Gute Nacht

Die Über­schrift reicht mir fast schon zum The­ma Kinder-Osteopathie: Babys sind wed­er schief noch block­iert. [via]

Sen­sa­tion! Hak­le ver­sucht die Bild zu übernehmen:

“Mit diesem Kauf schwin­gen wir uns zur unange­focht­e­nen Num­mer eins in Deutsch­land auf, was die Her­stel­lung von Papier­erzeug­nis­sen ange­ht, die für den Arsch sind”, so ein Sprech­er von Hak­le.

Flusskiesel blog­gt mit der Schreib­mas­chine.

Auch den muss man sich wirk­lich immer und immer wieder vor Augen hal­ten: CDU-Innen­poli­tik­er: Stärk­eres Augen­merk auf linke Gewalt richt­en

Die Zahl der Gewalt­tat­en in diesem Bere­ich hat sich laut Ver­fas­sungss­chutzbericht im ver­gan­genen Jahr nahezu ver­dop­pelt. Der Ver­fas­sungss­chutz verze­ich­nete 486 link­sex­trem­istisch motivierte Straftat­en — ein deut­lich­er Anstieg im Ver­gle­ich zu 2018. Dabei ging es häu­fig um Delik­te wie die Beschädi­gung oder Zer­störung von Wahlplakat­en.

DIE REDEN ÜBER KRICKELKRACKEL! [via]

Und während ich mir die Frage stelle: Wird das Beibehal­ten des Bloggens Gutes brin­gen? fahre ich den Rech­n­er runter.

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