Gute Nacht

Rus­s­land führt weit­er­hin einen Angriff­skrieg gegen die Ukraine und in meinem Umfeld merkt man schon, dass nicht jed­er auf so einen Satz gut klar kommt. Es gibt ziem­lich viele Pro­pa­gan­damel­dun­gen, die ver­wirren sollen, da ist es nicht so ein­fach, selb­st gut zu fil­tern. Ich schaue neben deutschen und englis­chen gele­gentlich auf die Seit­en von The Kyviv Inde­pen­tent und The Moscow Times.

Der frühere finnis­che Oberst Mart­ti Kari erk­lärt, wie die Russen tick­en: Sie haben eine Küchen­tis­chre­altiät und eine davon abgetrennte.

Die Nichte von Blan­ka Zmi­grod, Renée Salz­man, ist dankbar für die Erin­nerungsver­anstal­tung an ihre Tante. Sie hat­te zuvor schon an sie erin­nert.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist Putin ein glück­lich­er Men­sch? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Gute Nacht

Ich begleite ger­ade etwas kri­tisch, wie in mein­er Heimat­stadt Geg­n­er von Coro­naschutz­maß­nah­men einen Laut­en machen.

Daneben ist mir ger­ade der Pod­cast Das Sys­tem Söring unter die Lausch­er gekom­men. Und so sehr ich diverse True-Crime-Pod­casts für man­gel­haft befinde und ich diesen Fall schon etwas kenne, so gut finde ich doch diese Aufarbeitung.

Rus­s­land hat heute die Ukraine ange­grif­f­en und wenn man pri­vate Beziehun­gen dahin hat, muss das erst­mal ver­daut wer­den. Auch ohne sicherlich.

Und während ich mir die Frage stelle: Wer nimmt sich mal vor, Rus­s­land Ein­halt zu gebi­eten? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Gute Nacht

Mir fehlt noch ein passender Aus­druck dazu: Kom­merzielle soziale Net­zw­erke läh­men mich zunehmends, ähn­lich wie auf einen ein­pras­sel­ndes Fernseh­pro­gramm, gegen das man sich gar nicht mehr fil­ternd wehrt, es ein­fach laufen lässt. Dabei habe ich tagsüber gut zu tun, so dass mein Blick nicht über­trieben — aber im Grunde doch zu — oft auf mein Handy fällt.

Frédéric Valin schreibt wieder in ein Blog. Über seinen Pflege­beruf und Gott und die Welt.

Dass eine der ersten Amt­shand­lun­gen des neuen Gesund­heitsmin­is­ter Karl Lauter­bach ist, die Impf­dosen gegen das Coro­n­avirus durchzählen zu lassen, lässt einen wirk­lich in bezug auf die Arbeit des Vorgängers fas­sungs­los da sitzen. [via] Bis Jahre­sende reicht es aber.

Auf Twit­ter unken die ersten Boris John­son sei so gut wie abgesägt, sie sägen aber halt immer noch.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie kon­nte Spahn passieren? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Gute Nacht

Noch immer haben wir Coro­na an Bord und noch immer so viel zu tun, dass das tägliche Schreiben hier nicht mehr stattfindet.

Christoph Lüt­gert trauert den Zeit­en nach, in denen Hans Ulrich Jörges noch ein Jour­nal­ist von For­mat war: Bei Bissingers Die Woche. Was habe ich die Zeitung aufgesaugt.

Grausames The­ma, quälend langsame Annäherung: Aktuelles zum Stand der Aufar­beitung der Kinderver­schick­ung.

Abstract eines Papers, das mich spon­tan interessiert.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie ste­ht man eine Pan­demie durch, wenn die Ver­ant­wortlichen immer noch keinen konkreten Exit­plan haben? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Juden zählen nicht

… wäre die kor­rek­te Über­set­zung des aktuellen Buch­es von David Bad­diel gewe­sen, man hat sich nur zu Und die Juden? beim Hanser Ver­lag getraut. Das wird auch in dieser sehenswerten Buchvorstel­lung von heute Abend thematisiert:

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L.A.M.A.

Irgend­wann kommt man in Zeit­en, die man ver­stärkt daheim ver­bringt, dazu, Spiele auszupro­bieren. Und in der Tat ist es dur­chaus erfrischend, mal etwas Abwech­slung in den All­t­ag zu brin­gen, wenn man zuvor kaum Spiele gespielt hat. Wir haben mit L.A.M.A. ange­fan­gen. Dazu gibt es eine passende Beschrei­bung auf Reich der Spiele.

Es ist ein unge­mein reduziertes Karten­ablege­spiel, bei dem wir uns fra­gen, wieso es so einen Spaß macht, wenn es doch so sim­pel ist. Strate­gisch kann man wenig aus­richt­en bei diesem Spiel, man muss eher auf passende Karten hof­fen. Daher ärg­ert man sich dann auch weniger, wenn man mal ein Spiel ver­liert, weil man eh kaum was anders hätte machen können.

Man kann dieses Spiel nicht allzu ernst nehmen und das ist ger­ade seine Stärke. Man mag mehr Inter­esse an Spie­len haben, die einem mehr abver­lan­gen und es ist dann doch ganz nett, auf L.A.M.A. zurück­zu­greifen, weil es eben anders ist.

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Gute Nacht

Nach­dem Gil Ofarim einen anti­semi­tis­chen Vor­fall gegen ihn geschildert hat, ermit­telt die Staat­san­waltschaft Leipzig auch gegen ihn.

YouTube löscht alle Kanäle des Sängers R. Kel­ly.

Hen­drik Wieduwilt mosert über die deutsche jour­nal­is­tis­che Prax­is des Inter­viewau­tho­risierens.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist ein R. Kel­ly zwei Michael Jack­sons? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Gute Nacht

Was soll man von Wahlkampfin­sze­nierun­gen hal­ten, bei denen die Junge Union den Applaus für ihren Kan­zlerkan­di­dat­en ein­studieren muss? Soll man das über­haupt fes­thal­ten, wo es doch ger­ade an allen Eck­en behan­delt wird und doch so sub­stan­z­los ist? Irgend­wie so ein Grundge­fühl hält mich neben alltäglichem Grun­dar­beit­saufwand vom Bloggen ab.

Christoph David Piorkows­ki betra­chtet den länger schwellen­den Kampf um die poli­tis­che Mitte als Siegertatk­tik aus heutiger Sicht:

Im Angesicht der Kli­makatas­tro­phe erscheint das Weit­er-so der heuti­gen Mitte-Apos­tel plöt­zlich als fataler Extrem­is­mus. Ein nach­haltiger Wan­del der Ver­hält­nisse hinge­gen wirkt wie das Ver­nun­ft­ge­bot der Stunde.

Die so genan­nte Ehrlichkeitsstudie ist offen­bar gefälscht.
Klein­er All­t­agstipp aus Twitter.

Und während ich mir die Frage stelle: Wür­den die Fri­days for futures nicht als Partei tau­gen? fahre ich den Rech­n­er runter.

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