Dies gilt es noch nachzureichen: Die skurrile Behauptung in der Wikipedia, die IVZ hĂ€tte im Gegensatz zu anderen Zeitungen Deutschlands an zahlenden Lesern hinzugewonnen, ist rasch korrigiert worden. Bloggen hilft 😉
Die Autorin dieser seltsamen Stelle hat ĂŒbrigens die Information im Eintrag gelöscht, dass die IVZ durch die Einstellung der IbbenbĂŒrener Ausgabe der WestfĂ€lischen Nachrichten Leser gewonnen hat.

Liest sich im Zusammenhang wie SchönfÀrberei. Wer hat denn daran ein Interesse?

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Im Marienhospital in DĂŒsseldorf, in dem unser Nachwuchs zur Welt kam, hat es gestern Abend gebrannt, ein Patient starb, vier sind noch in Lebensgefahr. Komisches GefĂŒhl.

Ben feiert 18jĂ€hriges Bloggen, herzlichen GlĂŒckwunsch von hier aus. Da bin ich erst 2 Jahre spĂ€ter zu gekommen auf meiner 20 Jahre alten Seite. Man freut sich allerdings ĂŒber fast jeden, der der Form so lange die Treue hĂ€lt.

Flusskiesels Ode an die Dreischeibenomma, sehr hörenswert.

Und wĂ€hrend ich mir die Frage stelle: MĂŒsste man nach langjĂ€hrigem Bloggen nicht einem Club beitreten, ehrenvollerweise? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Daniel Brössler schreibt, dass die FDP eigentlich nicht genug Themen besetzt, um bei Wahlen sich ĂŒber Wasser halten zu können.

In Kleingeistereinistan steht Boris Johnsson mit wenig Aufwind vor seiner Neuwahlforderung.

Verkehrsregeln fĂŒr’s All – angesichts des Betriebs, der dort oben herrscht, ein Gedanke, der nicht abwĂ€gig ist.

Und wÀhrend ich mir die Frage stelle: Wie tacktert man im All Knöllchen an? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Wegen Umzugs und Aufpassens auf die Nachkommenschaft wurde es lesetechnisch gesehen mau bei mir, ich halte mal fest, was im Sommer so unter meine Augen kam:

Gary Shteyngart – Willkommen in Lake Success Stark startender Roman ins heutige Amerika: Einem millionenschweren, aber nicht exorbitant reichen Investmentbanker fallen seine LebenslĂŒgen vor die FĂŒĂŸe, was nicht weniger wird, als er eine Odyssee startet, die ihm das Gestern wieder bringen soll, wĂ€hrend ihm das Heute wegschwimmt. Verliert zur Mitte etwas an Spannung, gipfelt (SPOILERALARM) in der These, dass die USA ein Land ist, dass die schlimmsten Leute belohnt, und findet ein versöhnliches Ende. Etwas merkwĂŒrdig, dass einem Soziopathen so viel Wohlwollen entgegenkommt, ansonsten sehr lesenswert.
Georg Geismann – Einmischung ist BĂŒrgerpflicht Gesammelte Briefe und andere Texte eines der unterhaltsamsten Kantianer. Diese werden zudem in den Kontext eingebettet, der den bloßen PDFs, die man im Netz von ihm findet, fehlen.
Dimitrij Kapitelman – Das LĂ€cheln meines unsichtbaren Vaters Autobiographisch wirkende ErzĂ€hlung eines Sohnes ĂŒber seinen aus der Sowjetunion nach Deutschland gekommenen Vaters, der auf Selbstfindungstrip ist, wĂ€hrend sein Laden krieselt.
Leon de Winter – Geronimo Leidlich spannende Gesichichte, die an die Ereignisse der Ergreifung Osama bin Ladens angelehnt ist.
Rob Wijnberg – Nietzsche & Kant lezen de krant Essaysammlung des Miterfinders von De Correspondent. Unterhaltsam, sĂŒffig zu lesen, aber argumentativ ziemlich verblendet. Die eigene, im NiederlĂ€ndischen verhaftete Es gibt nur Meinungen, keine Wahrheiten-AttitĂŒde nervt irgendwann, wenn jeder Artikel mit nicht-hinterfragten Ausgangslagen startet („Wo liegt die Moral: In der Tat oder den Folgen?“), in denen der Casus knaxus (Weder noch.) liegt. Ganz gruselig wird es, wenn auf als ausgebildeter Philosoph auf nicht-hinterfragte Interpretationen anderer Denker ĂŒber andere Denker gebaut wird.

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