Moin

Die Fußball-WM in Katar hat begonnen, und das Eröff­nungsspiel war wohl so unansehn­lich wie wohl die ganze WM. Im 11-Fre­unde-Livet­ick­er ist es wenig­stens erheit­ernd nachzule­sen. Und It’s com­ing home gibt es jet­zt auch in ein­er Weihnachtsversion.

Elon Musk hat Don­ald Trumps Account wieder­eröffnet, was aber wohl aus der Zeit gefall­en sein kön­nte. Daneben hat Musk so viele Leute ent­lassen, dass es per­son­ell nicht aus­re­icht zu ver­hin­dern, dass kom­plette Filme urhe­ber­rechtsver­let­z­tend auf der Plat­tform eingestellt werden.

Die Z‑Lbrary, eine der größten ille­galen E‑Book-Seit­en im Netz, ist in den USA hopps genom­men wor­den, aber noch im TOR-Net­zw­erk erre­ich­bar.

Und während ich mir die Frage stelle: Kickt nach der WM den Zuschauer noch Fußball? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Moin

Wenige Tage vor der Fußball­welt­meis­ter­schaft der Män­ner in Katar tren­det die Frage, darf man das anschauen, durch die Lande. Tja, darf man? Klar darf man. Irgend­wann wird man Bilder dieser WM sehen, ob man die live sieht oder später, spielt keine Rolle. Sollte man sich diesem Ereign­nis aus moralis­chen Grün­den wider­set­zen? Schwierig. Sowas merkt im Grunde nie­mand, aber wenn das ein eigen­er Vor­satz ist, den man mal nicht brechen möchte, wieso nicht? Es ist ja keine Verpflich­tung die WM anzuschauen.

Oliv­er Kalkofe hat das The­ma für sich durch und ist sauer auf die Fifa.

Ilka Siebert hat einen Audiobeitrag zum The­ma gemacht. Also vielle­icht doch guck­en, weil man doch eh nichts ändern kann?

Für die Moral sei kein Platz auf dem Feld, sie werde nur bei Son­ntagsre­den her­aus­ge­holt, befind­et Michael Eder bei der FAZ.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist Nichtein­schal­ten das kleinere Übel? hole ich mir erst­mal noch einen Tee.

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Moin

Der Erfind­er des Fedi­verse, Evan Pro­dro­mou, rät dazu, Twit­ter zu ver­lassen und sich stattdessen eine News­app und ein Blog zuzule­gen. Zuvor schrieb er schon davon, dass er von Twit­ter die Nase voll hat­te und es sowieso selt­sam für ihn war da zu sein.

Meike Stove­rock hat einen ganz großar­ti­gen Text über ihre derzeit­ige Lage als Twit­ter­nutzerin geschrieben: Zeit der Verän­derung.

Während­dessen ist Gre­ta Thu­berg auf Mastodon ges­tran­det.

Und während ich mir die Frage stelle: Reden wir in zwei Jahren noch über Twit­ter? hole ich mir erst­mal noch einen Tee.

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Moin

Coro­na hat unseren Kahn ereilt und nun ver­bi­etet sich der Landgang diese Woche. Zeit, die Fen­ster zu putzen, den Boden zu schrubben und Seep­ost zu lesen.

Chris­t­ian Fis­ch­er schreibt etwas über den Umgang mit Twit­ter bis­lang und den Zugang zum Fedi­verse in nicht mehr ganz jun­gen Jahren.

Nach der Twit­terüber­nahme durch Elon Musk gab es den einen und den anderen inter­es­san­ten Twitterdystopieartikel.

Etwas opti­mistis­ch­er sieht Dave Win­ter die Geschichte.

Und während ich mir die Frage stelle: Wird Twit­ter unterge­hen, weil es zu viel Geld machen muss? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Moin

Lügen haben kurze Beine und Pro­pa­gande ist kein All­heilmit­tel: In Rus­s­land ver­sucht man sich an der Real­ität, nach­dem das Land den Krieg in der Ukraine nicht gewin­nen kann. Isoliert in der Welt zu sein, oder ein Vasall Chi­nas, das will man auch nicht.

Filmtipp von Achim Engel­berg zum Mord an Jamal Khashog­gi: Der Dis­si­dent.

William Shat­ner ist mit 90 das erste Mal ins All gereist. Es hat ihn anders über­wältigt, als er dachte:

It was among the strongest feel­ings of grief I have ever encoun­tered. The con­trast between the vicious cold­ness of space and the warm nur­tur­ing of Earth below filled me with over­whelm­ing sad­ness. Every day, we are con­front­ed with the knowl­edge of fur­ther destruc­tion of Earth at our hands: the extinc­tion of ani­mal species, of flo­ra and fau­na … things that took five bil­lion years to evolve, and sud­den­ly we will nev­er see them again because of the inter­fer­ence of mankind. It filled me with dread. My trip to space was sup­posed to be a cel­e­bra­tion; instead, it felt like a funeral.

Angela Lans­bury ist dieser Tage von uns gegan­gen. Eben­so Rob­bie Coltrane.

Und während ich mir die Frage stelle: Was muss Rus­s­land geben, um wieder im West­en anzukom­men? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Moin

Der Experte für Verbindun­gen Rus­s­lands zu west­lichen Recht­sex­tremen Anton Shekhovtsov beleuchtet die Pro­pa­gan­datätigkeit­en Manuel Ochsen­re­it­ers in Rus­s­land. Lesenswert ist auch ein Inter­view des Autors in Die Zeit.

Swet­lana Alex­i­je­w­itsch meint, for­male Dinge spiel­ten im Leben keine große Rolle:

The for­mal things don’t play a large role in life. Some­times I’m deeply inter­est­ed in talk­ing to an old woman in a vil­lage, who hasn’t read Tol­stoy or Dos­to­evsky, but who speaks so inter­est­ing­ly. She sees the nature of things that are com­plete­ly unclear to me. I can­not under­stand it, and I nev­er thought about it. She did.

Das ARD-Kabarett reibt sich an ein­er Woke-Can­cel-Cul­ture auf und wirft dabei mehr Fra­gen über sich selb­st auf.

Und während ich mir die Frage stelle: Braucht die ARD ein Gegenk­abarettpro­gramm zum eige­nen Pro­gramm? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Moin

Der Krieg in der Ukraine hält weit­er an und rus­sis­che Stel­lun­gen wer­den noch gehal­ten. Poli­tik­beobachter meinen auszu­machen, dass die Ukraine den Krieg gewin­nen kön­nte, wenn der West­en weit­er am Ball bleibt.

Der­weil beansprucht Rus­s­land Teile der Ukraine annek­tiert zu haben, die von ihnen derzeit gar nicht beset­zt wer­den.

Ich habe mal in den Kom­mentaren da hinzuge­fügt, was ich in der Kriegs- und Nachkriegslit­er­atur lesenswert finde.

Und während ich mir die Frage stelle: Werde ich nochmal erleben, dass Rus­s­land demokratisch wird? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Moin

Alex Jones wird ger­ade in Grund und Boden verk­lagt. Mal schauen, ob man je wieder was Pro­vokantes von ihm Hören wird.

Ein Trump-Wahlsieg bei der näch­sten Präi­dentschaftswahl “würde alle Prob­leme Rus­s­lands lösen”, neint Fran­cis Fukuya­ma. Naja, auch dann ist die Geschichte nicht zu Ende.

Juna Gross­mann ärg­ert sich zu Recht über die Kennze­ich­nung jüdis­ch­er Fried­höfe mit christlichen Sym­bol­en.

Ulrich Eder ist erfreut, wie man mit Falsch­park­ern auch umge­hen kann.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie kalt wird der Herb­st? hole ich mir erst­mal noch einen Tee.

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Spiele und ihre Steigerungen

Es gibt Spiele, deren Spiel­prinzip sich ähnelt, bei denen haupt­säch­lich der Schwierigkeits­grad vari­iert. Für Kinder kann es inter­es­sant sein, die Spiele je nach Schwierigkeits­grad nacheinan­der zu spie­len. In unserem Spieleschrank haben wir fol­gende ausgemacht:

Bal­ancier­spiele, Ein­lös­espiele, Farb- und For­meniden­ti­fika­tion­sspiele, Mem­o­ryspiele, Ord­nungsspiele, Wet­trenn­spiele, koop­er­a­tive Wet­trenn­spiele und Wür­fel­strate­giespiele.

Bal­ancier­spiel
Stüh­le stapeln | Pack­e­sel | Stapelmän­nchen | Plitsch-Platsch-Pinguin
Bei Stüh­le stapeln / Bal­ance Chairs stapelt man in sich ver­hakel­nde Stühlchen, bei Pack­e­sel ein­fach Stäbchen und bei Stapelmän­nchen besagte Stapelmän­nchen, wobei man da schon am inten­sivsten die Bal­ance hal­ten muss. Etwas größer kommt dann Plitsch-Platsch-Pin­guin daher.

Ein­lös­espiel
Apfel­bäum­chen / Kirschbaum | Die magis­che Zah­n­fee | Maja auf Honig­suche | Hoppe Hoppe Reit­er | Auf Achse
Man wür­felt bei diesen Spie­len über einen Spin­ner eine Zahl oder eine Farbe, anhand der man agieren muss. Bei Apfel­bäum­chen pflückt man Äpfel vom Baum und legt sie in einen Korb, bei Die magis­che Zah­n­fee kann man Wack­elzähne gegen Gold­münzen ein­tauschen, bei Maja auf Honig­suche bringt man Nek­tar in einen Bienenstock.

Bei Hoppe Hoppe Reit­er wür­felt man mit Sym­bol- und Zahlwür­fel, muss über die Sym­bole bes­timmte Sachen zur Pfer­depflege ein­sam­meln und bei Kom­plet­tierung schnell ins Ziel. Bei Auf Achse erfüllt man Auf­tragskarten, indem man mit seinem Laster Städte anfährt, dort Waren auflädt und woan­ders hinbringt.

Farb- und Formenidentifikationsspiel
Quips | Col­orama | Fädel­raupe | Quick Pucks | Patsch! | Mon­ster­jäger | Hal­li Gal­li Junior
Bei Quips wür­felt man eine Farbe und set­zt ein ensprechen­des Steinchen auf eine Bildertafel, bei Col­orama wür­felt man zusät­zlich eine Form. Bei Fädel­raupe wür­felt man eine Farbe und kann danach einen entsprechen­den Stein auf einen Faden aufrei­hen. Man bekommt ein paar Steine zugelost, wer als erstes alle los wird, hat gewonnen.

Bei Quick Pucks müssen die Spiel­er auf Karten dargestellte Far­bkom­bi­na­tio­nen auf ein­er Tafel mit bun­ten Steinen entsprechend nach­stellen. Wer es am schnell­sten schafft, schlägt auf eine Klingel.

Bei Patsch! wird mit zwei Wür­feln eine Farbe und eine Form vorgegeben, die man auf Karten wieder­erken­nen muss. Wer am schnell­sten auf die richtige Karte patscht, gewinnt.

Bei der Mit­bringver­sion von Mon­ster­jäger wür­felt man mit drei Wür­feln unter­schiedlich ausse­hende Mon­ster, deren Entsprechung auf Karten man schnell­st­möglich schnap­pen muss.

Bei Hal­li Gal­li Junior deck­en die Mit­spiel­er Clown­skarten auf, bei iden­tis­chen muss am schnell­sten eine Klin­gel betätigt werden.

Mem­o­ryspiel
Pet­ter­son und Find­us — Eine Geburt­stagstorte für die Katze | Memory
Bei Eine Geburt­stagstorte für die Katze muss man eine Karte unter allen verdeckt aus­gelegten Karten find­en, die auf bes­timmten Feldern vor der Spielfig­ur gezeigt wird. Auf das Spielfeld darf dann mit ein­er Spielfig­ur gezo­gen wer­den. Bei Mem­o­ry muss man dann zwei gle­iche Karten finden.

Ord­nungsspiel
Domi­no / Passt’s? | My Rum­my | Rum­my / Rommé
Bei Passt’s? müssen Tier­oberkör­p­er zu entsprechen­den ‑unterkör­pern gelegt wer­den, was schwierig wird, wenn eine Karte an zwei andere Karten gelegt wer­den muss, und entsprechend an zwei Seit­en passen muss.

Bei der Mit­bringspiel-Ver­sion von Domi­no ord­net man die zugelosten Domi­nos­teine auf ein­er Ablage­bank, so dass man einen besseren Überblick bekommt, was man sit­u­a­tions­be­d­ingt able­gen kann. Das sind diesel­ben Tafeln wie bei der Mit­bringspielver­sion von My Rum­my, wobei man bei diesem Spiele Zahlen­sym­bole zuord­nen muss, was etwas schw­er­er ist als abzählbare Punkte.

Wet­trenn­spiel
Lot­ti Karot­ti | Lauf, Pin­guin | Leit­er­spiel | Mause­falle | Men­sch ärg­ere dich nicht
Dies sind Wür­fel-und-Püp­pchen-ziehen-Spiele. Bei Lot­ti Karot­ti gibt es Wür­felka­rten und Spezialak­tio­nen und die schock­ierende Möglichkeit bei Drehen der Karotte auf einem Feld zu ste­hen, bei dem der Boden ver­schwindet und man die Spielfig­ur verliert.

Bei Lauf, Pin­guin! sam­melt man Fis­chkärtchen, die von Orcas abgeluchst wer­den kön­nen. Gespielt wird mit einem Wür­fel, der bis drei geht. Leit­er­spiele ver­wen­den herkömm­liche Wür­fel mit 6 Möglichkeit­en. Bei Men­sch ärg­ere dich nicht hat man 4 Spielfig­uren zu koor­dinieren, die ihr Ziel erre­ichen sollen.

- koop­er­a­tives Wettrennspiel
Erster Obst­garten | Grüf­fe­lo — Alles wird gut | Der Wolken­mach­er | Paw Patrol — Action City Look­out | Tem­po, kleine Fische!
Bei Erster Obst­garten wür­felt man und darf dann entwed­er eine Frucht von einem Baum pflück­en oder muss einen Raben eine Feld weit­erziehen. Erre­icht der Rabe sein Ziel bevor alle Früchte gepflückt wur­den, hat er gewonnen.

Grüf­fe­lo — Alles wird gut
Auf dem Puz­zleweg ins zu erwür­fel­nde Ziel, bei dem man nach geschaffter Etappe Puz­zleteile umdreht, kann man auch Fuchs, Eule und Schlange wür­feln, deren Klein­puz­zles dann zusam­mengestellt wer­den. Sind die Klein­puz­zles zuerst fer­tig, ist die Par­tie für alle Spiel­er verloren.

Paw Patrol — Action City Lookout
Die Spiel­er kriegen die Aufträge, jew­eils drei bes­timmte Sym­bol­ka­rten auf einem Spielfeld über Wür­fel­würfe zu erre­ichen. Wenn diese umge­dreht wer­den, erscheint das Paw-Patrol-Sym­bol und man hat einen Teil seines Auf­trags erledigt, oder ein stre­unen­der Hund, der ins Tier­heim muss. Ist das Tier­heim voll, ver­lieren alle Spiel­er die Par­tie. Es gewin­nt, wer seinen Auf­trag erfüllt und als erstes ins Tier­heim kommt. Trotz des Brand­ings eines der inter­es­san­testen Spiele dieser Sparte. Erin­nert etwas an Auf Achse.

Der Wolken­mach­er
Bei diesem Spiel ren­nt man via Wür­fel­wurf in einem Haus von Zim­mer zu Zim­mer, um dort Zutat­en fürs kom­mende Wet­ter zu sam­meln. Wür­felt man den Wolken­mach­er, muss man diesen als Zäh­ler ein Feld weit­er ziehen. Kommt er als erster zu seinem eige­nen Ziel, ist die Par­tie verloren.

Bei Tem­po, kleine Fis­che! machen Angler Jagd auf Fis­che, die entwed­er gefan­gen wer­den oder ins Meer entkom­men kön­nen. Man kann hier­bei wählen, ob man lieber Angler oder Fisch ist.

Wür­fel­strate­giespiel
Kuh & Co. | Ben­jamin Blüm­chen Kinder-Knif­fel | Kniffel
Bei diesen Kom­bi­na­tio­nen ist das gemein­same Spiel­prinzip, bes­timmte Wür­fel­ergeb­nisse zu sam­meln, um bes­timmte Kom­bi­na­tio­nen zu erhalten.

Bei Kuh & Co. sind dies auf Karten vorgegebene Tierkom­bi­na­tio­nen, z.B. zwei Schafe und eine Kuh, die mit 5 Wür­feln, auf deren Seit­en Tiere abge­bildet wird, durch drei Würfe abge­bildet wer­den sollen. Gelingt das nicht, übern­immt der Mit­spiel­er den bish­eri­gen Spiel­stand, und kann die Karte gewinnen.

Bei Kinder-Knif­fel müssen ähn­lich mit Fig­uren gestal­tete Wür­fel gewür­felt wer­den, um eine bes­timmte Kom­bi­na­tion zu bekommen.

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