Guten Morgen

In der drit­ten Folge der ersten Staffel von Bosch kommt in den Unter­titeln die Redewen­dung “sauber wie ein Non­nen­popo” vor. Einzige von Google erfasste Ver­wen­dung dieser Redewen­dung im Deutschen: Die Unter­ti­tel der drit­ten Folge der ersten Staffel der Serie Bosch.

Tja, Youtube hat bei Ken Jeb­sen den Steck­er gezo­gen und der haut jet­zt auch in den Sack, will an 25-jährige übergeben und alle, die man auf sein­er Seite zunächst sieht, sind schon schein­tot. Er kommt noch mit Weisheit­en, wie dass soziale Net­zw­erke nicht sozial seien, was so erhel­lend ist, wie die Fest­stel­lung, dass KenFM nicht im Radio läuft. Aus­ge­bran­nt, leer und perspektivlos.

Texte über den Zus­tand des kul­turellen Miteinan­ders in Eng­land finde ich zwar schon fast ermü­dend, aber dieser Text von Mari­na Hyde ist wie immer sehr schön geschrieben: Foot­ballers can say it, but for England’s politi­cians, ’sor­ry’ real­ly is the hard­est word:

Eng­land Expects … what, hon­est­ly? Eng­land expects no one to take respon­si­bil­i­ty. Eng­land expects less than what it deserves. As long as we’re ruled by peo­ple who regard self-exam­i­na­tion and the odd sor­ry as a sign of weak­ness as opposed to a sign of strength, we will con­tin­ue to be let down and short-changed by what they deliver. 

Und während ich mir die Frage stelle: Merken die Englän­der irgend­wann, dass ihre Kleingeis­terei nir­gend­wohin führt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Gute Nacht

Let­ztens las ich ja das aktuelle Bild­blog-Buch. Von Seit­en der Blödzeitung wird ja gerne gemeint, Leute, die sie blöd fän­den, läsen die Zeitung gar nicht, was in meinem Fall ja auch seit Ewigkeit­en stimmt — ich ignoriere selb­st Auf­steller bewusst -, aber auf den aktuellen Stand gebracht merkt man: Nichts Gutes hat man verpasst.

Und als ich neulich Cui bono: WTF hap­pened to Ken Jeb­sen? hörte, fiel mir auch auf: Ewig nichts gehört von diesem Typen, wenn man erzählt bekommt, was in der jüng­sten Ver­gan­gen­heit passiert ist. Und Nichts Gutes hat man verpasst.

Ich binge ger­ade Dead­wind. Mir gefall­en die Win­ter­bilder der finnis­chen Serie und die Logik­löch­er unter­hal­ten mich.

Und während ich mir die Frage stelle: Wird es wohl ein weit­eres aufk­lären­des Buch zur Blödzeitung geben oder ist sie eher am Ende? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Gute Nacht

Ntv geht auf, dass es unter den Tele­fo­nan­bi­etern außeror­dentlich viele Beschw­er­den über Voda­fone gibt. Ich kön­nte da zwei Geschicht­en aus eigen­er Erfahrung beitra­gen, ohne dass ich je Voda­fone-Kunde war oder wer­den wollte.

Die FDP hat auf ihrem Bun­desparteitag für die Freiga­be aller Dogen ges­timmt. Und den Beschluss wieder zurückgenom­men, als die Wirkung nachließ.

Wie lasch die Medi­en mit dem pla­giat­süber­häuften Pro­mo­tion von Franziska Gif­fey umge­hen, schaut man sich bei ueber­me­di­en genauer an.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie oft muss die SPD bei den Verbliebe­nen denn so die Augen zudrück­en? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Gute Nacht

Jan Hahn ist gestor­ben. Ich schauer zwar schon lange kein Sat1 und kein Früh­stücks­fernse­hen mehr, erin­nere mich aber noch gut an seinen Witz, seine gute Laune und sein geerdetes Wesen, was einem früher einen beschwingten Start in den Tag ver­schafft hat.

Die Zeit schleud­ert Olaf Scholz ein irri­tiertes Kämpf doch mal! ent­ge­gen. Die Mei­n­ung, wer nicht CDU wählt, wählt ja dann SPD, ist wohl unz­er­stör­bar. Vielle­icht kann da Pro7 in ein paar Tagen für etwas Moder­nität sor­gen, aber bitte nicht klatschen.

Don­ald Trump ist unter die Blog­ger gegan­gen. Sein Blog lädt dazu ein, Beiträge direkt auf Twit­ter und Face­book zu teilen. Da wun­dert man sich schon, wieso da kein­er drauf gekom­men ist, als er auf Twit­ter ges­per­rt wurde.

Und während ich mir die Frage stelle: Wird Trump das Bloggen diskred­i­tieren? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Gute Nacht

Die Superli­ga ste­ht ja bei Fußballinter­essierten ger­ade sehr im Fokus. David Bad­diel lässt da ger­ade derbe die Luft raus. Es käme zu der irrwitzi­gen Sit­u­a­tion, dass sich Zweitvertre­tun­gen von

Man­ches­ter Unit­ed, Man­ches­ter City, Tot­ten­ham Hot­spurs und Arse­nal Lon­don in der zweit­en Hälfte der englis­chen Pre­mier League tum­melten, während die anderen Clubs sich bekämpften, um an ein­er Liga mit Man­ches­ter Unit­ed, Chelsea, Man­ches­ter City, FC Liv­er­pool, Tot­ten­ham Hot­spur und Arse­nal Lon­don teil­nehmen zu können.

Es kön­nte noch ein halb­wegs his­torisch­er Abend wer­den, an dem die Kan­zlerkan­di­dat­en der Grü­nen und der CDU/CSU benan­nt wurden.

Kann man sich nicht aus­denken: Bei Bur­da meint man, mit sein­er Satirezeitschrift sei Jan Böh­mer­mann zu weit gegan­gen.

Und während ich mir die Frage stelle: Hat man überse­hen, wie ver­strahlt die Leute bei Bur­da sind? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Moin

Gott macht keine Über­stun­den: In Lev­erkusen sind bis Ende Juni die Ter­mine für das Aus­treten aus der Katholis­chen Kirche aus­ge­bucht.

Die Clear­ing­stelle Urhe­ber­reecht hat die Domain canna.to bei eini­gen Inter­net­providern sper­ren lassen. Die Sub­do­main uu.canna.to, über die die eigentlichen ille­galen Down­loads laufen, aber nicht. Alles Profis da.

Psy­choter­ror durch Recht­sex­treme, kein leicht­es Leben.

Und während ich mir die Frage stelle: Was ist am Recht­sex­trem­is­mus bei all den aus­bleiben­den Erfol­gen noch attrak­tiv? hole ich mir erst­mal noch einen Tee.

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Gute Nacht

Die CO₂-Fußab­druck-Geschichte ist übri­gens eine PR-Aktion von BP zur Ver­schleierung, wer tat­säch­lich wie schädlich ist.

Wer richtig Zeit hat am Woch­enende, der kann sich mal diese Geschichte um tat­säch­lich nach der Geburt ver­tauschte Babys durchlesen.

Klaus Stuttmans aktueller Com­ic ist so nah dran, dass er schon nicht mehr lustig ist.

Und während ich mir die Frage stelle: Wer­den die poitisch Ver­ant­wortlichen von dieser Pan­demie je wieder erholen? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Guten Morgen

Jet­zt mal zu den guten Nachricht­en in Zeit­en von Coro­na: Das zakk wird wohl nicht unterge­hen.

Hin­rich Lührssen verkauft seine AfD-Mitar­beit als Under­cov­er-Aktion. Ein­mal Spi­on sein, peng peng.

Thomas Lück­erath meint, Unter Fre­un­den stirbt man nicht sei als Ausstrahlung bei Vox ver­schenkt wor­den. Mich hat ja eher die x‑te Vari­ante von Immer Ärg­er mit Bernie nicht gereizt.

Und während ich mir die Frage stelle: Hat das Stream­ing den Lin­ear­fernsehstar gekillt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Gute Nacht

Vor ein paar Jahren habe ich ja aufge­hört, Google News anzus­teuern, weil mir irgend­wie unge­heuer war, denen dauernd Infor­ma­tio­nen über mein Klick­ver­hal­ten zu geben. Die Alter­na­tive nachrichten.de ist inzwis­chen allerd­ings platt. Dafür gibt es jet­zt immer­hin etwas, das zumin­d­est beim Aufruf keine Dat­en an Google schickt.

Das Coro­n­a­ho­tel in Mal­lor­ca ist bis­lang zweimal gebucht wor­den. Man darf mit Infizierung nicht von der Insel fliegen. Dass man sich testen muss, find­et diese Dame nicht so gut.

Chez Krömer mit Torsten Sträter soll wohl sehr gut gewe­sen sein.

Und während ich mir die Frage stelle: Wann gibt es die ersten Last-Minute-Imp­furlaube? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Guten Morgen

Seit so drei Wochen habe ich unter­schiedliche Apps für Club­house auf meinem Mobil­tele­fon instal­liert und offiziell bin ich da. Inof­fiziell habe ich noch drei weit­ere Zugänge, weil ich keine Lust habe, auf unter­schiedlichen Geräten mich immer wieder an und ab zu melden. Meist schaue ich da die Beze­ich­nun­gen der Cha­träume an, eher weniger lausche ich dauer­haft dem Gerede. Aber einige ver­brin­gen da schon erstaunlich viel Zeit täglich auf der Plat­tform, einige meinen, wertvolle Men­schen dort ken­nen gel­ernt zu haben, viel gel­ernt zu haben. Das sehe ich mit Erstaunen, weil mir sowas irgend­wie nicht begeg­net. Ein gewiss­es Poten­tial sehe ich in der Tech­nik, sehe aber auch, dass deut­lich weniger Leute da auf­schla­gen als vor zwei Wochen. Die Alter­na­tive Twit­ter Spaces kriegt mich dafür nicht, weil man keine gute Über­sicht von Räu­men und Zeit­en für Diskus­sio­nen bekommt.

Kon­stan­tin Klein hat sein Weblog auf Pub­lii umgestellt und das Design ken­nt man von blu­dit.

Was ich ja auch nicht ver­ste­he ist, dass CDUler über­rascht tun, wenn sie darauf gestoßen wer­den, dass für einige CDU-Par­la­men­tari­er ihr Bun­destags­man­dat finanziell gese­hen eine Neben­tätigkeit ist.

Und während ich mir die Frage stelle: Gibt es schon eine Weißwaschstrate­gie für die CDU? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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