Morgenkaffee

F√ľr die FAZ hat die FIFA die WM zerst√∂rt: „Durch totale Kontrolle, Korruption und kulturelle und soziale Ignoranz„.

John Oliver erklärt etwas simpler, weswegen man die FIFA verabscheuen sollte: Neben der Ausbeutung von Dritte-Welt-Ländern werden sie den tod von tausenden Menschen 2020 in Katar zu verantworten haben.

Felix Schwenzel hat Max Schremps Kämpf um deine Daten gelesen und war wenig begeistert.

Und während ich mir die Frage stelle: Wer stoppt die FIFA? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Will Sagen covert mit Bonus Wir retten Berlin! F√ľr diese Berliner Schrabbelmusik ganz sch√∂n eing√§ngig, sehr sch√∂n.

Der Schriftsteller Eugen Ruge wirbt um Verst√§ndnis f√ľr Russland – und verliert dabei Minderheitenschutz und das V√∂lkerrecht aus den Augen.

Gestern schon wieder keinen Schweigertatort gesehen, weil mich so gar nichts dazu hinreißt. Was ich nicht verpasst habe, schreibt Matthias Dell nieder:

Warum soll man Filme mit Til Schweiger gucken, die versuchen, Bruce-Willis-Filme zu sein, wenn man auch Bruce-Willis-Filme gucken kann?

Felix Schwenzel verabschiedet seinen ehemals besten Freund.

Nix Genaues weiß man nicht: Michael Spreng meint, die Politik sei hilflos gegen Putin, derweil wähnt Ulrich Horn Putin in einer Sackgasse.

Und während ich mir die Frage stelle: Was will Putin auf seine alten Tage denn noch reißen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee Und wieder geht es darum, dass SPD-Chef Sigmar Gabriel sachlich nicht auf der H√∂he ist: Neben seiner Aussage √ľber das Eingehen einer gro√üen Koalition wird ihm gerade auch sein Lob auf die Schriftsteller, die gegen √úberwachung aufbegehren, um die Ohren gehauen: Sein Eintreten f√ľr die Vorratsdatenspeicherung ist ja nichts anderes als verdachtsunabh√§ngige √úberwachung unbescholtener B√ľrger. Nur Gabriel selbst sieht darin scheinbar keinen Wiederspruch.

Felix Schwenzel analysiert, wie Gabriel sich aus der Behauptung, die Vorratsdatenspeicherung habe bei der Aufklärung des Anschlags in Oslo maßgeblich beigetragen, herauswindet.

Bei der ARD wirft man die Frage auf, ob eine LKA-Fahnung nach der NSU gezielt verhindert wurde.

Kathrin Passig schreibt zum Tode Wolfgang Herrndorfs √ľber Sterbehilfe, sieht aber keinen L√∂sungsansatz.

Und während ich mir die Frage stelle: Kennt Sigmar Gabriel das Peter-Prinzip? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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06. November 2013 · Flaschenpost, Seemannsgarn · #· #· #· #· #· #· #

Morgenkaffee Wochenende in Z√ľrich verbracht, ich komme erst langsam wieder auf Betriebstemperatur.

Felix Schwenzel hat sich Gedanken gemacht, dass Blogger doch ihre Werbelinks in Artikeln deutlich kenntlich machen sollen. Ich meinte in diesem Zusammenhang:

Ich finde die Angelegenheit durchaus philosophisch, gerade nach der Berichterstattung √ľber Amazon in der Vergangenheit. Man kann aus moralischen Gr√ľnden Amazon gar nicht verlinken und auf den kleinen Buchladen um die Ecke verweisen. Man kann ebenso sagen, na zumindest sollen meine Leser, wenn sie schon bei Amazon kaufen, √ľber meinen Link dahin kommen – das w√§re dann nicht moralisch, sondern blo√ü wirtschaftlich. Scheint mir aber okay zu sein. Sollte man das kennzeichnen? Widerum: Schaut man sich an, was gewesen ist, ist das wohl besser. Ich habe auch Leute aus dem FeedReader geschmissen, weil sie Kaffeemaschinenwerbung in Artikeln betrieben haben, um an eine Kaffeemaschine zu kommen. Ich z√∂gere etwas mit Twitterern, die Fragen in Tweets werfen, die mit Affiliate-Links verkn√ľpft sind, wobei das schlicht dasselbe ist.

Als Experiment habe ich die Buchkurzbesprechungen bei Sofaschmöker mit derartigen Links ausgestattet und gekennzeichnet.

Schei√ü doch auf das Leistungsschutzrecht: Der Axel-Springer-Verlag arbeitet jetzt mit Google zusammen. Vielleicht denken usnere Freunde von der CDU mal einen Minimoment dar√ľber nach.

Des Flusskieses Grafikeralpträume.

Ulrich Horn schreibt dar√ľber, dass der SPD die Lokalpolitik zur Archillesferse geworden ist.

Und w√§h¬≠rend ich mir die Frage stel¬≠le: Ab welcher Intensit√§t machen Affiliate-Links einen Blogartikel unglaubw√ľrdig? hole ich mir erst¬≠mal noch einen Kaf¬≠fee.

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Morgenkaffee

Bulo beschwert sich √ľber die Umgangsart von Hup-Chef-vom-Dienst Cherno Jobatey, und das ist das Lesenswerteste, was mir bislang zur Hupo untergekommen ist. Vor allem die Bilder erz√§hlen eine Geschichte.

Hendrik Mans erklärt, wie man einen Burger zubereitet.

Felix Schwenzel moniert, dass Blogger sich zu leicht von Facebook mit Benutzerfeedback einlullen lassen, und große Einträge dort hinterlassen.

Bei Zalando darf man sich laut SPIEGEL während der Arbeitszeit nicht hinsetzen.

Und während ich mir die Frage stelle: Fällt ein möglicher Zalando-Shitstorm geringer aus, weil da nur Frauen einkaufen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Zeitgleich starteten hier vor mehr als 3 Jahren die Guten-Morgen-Kolumne und die Lesezeichen. Die Guten-Morgen-Kolumne war angelehnt an die – dann doch sehr kurzlebige -Kolumne eines niederl√§ndischen Blogs und die Lesezeichen sicherlich auch an die links bei Felix Schwenzel. Es sind halt delicious-bookmarks, die einfach in WordPress gespeichert werden. Das macht Felix Schwenzel seit 10 Jahren – inzwischen nicht mehr bei delicious, wobei h√∂chstinteressant ist, wen er heutzutage im Gegensatz zu fr√ľher nicht mehr linkt -, das macht Johnny Haeusler seit wenigen Tagen und witzigerweise sieht es dort genauso dahingebookmarkt aus wie bei Felix Schwenzel vor 10 Jahren. Der Bildblog macht eine derartige kommentierte Linksammlung auch schon seit 7 Jahren, wo ich mich gerade fragen wollte, ob dort die Linksammlung nicht die normalen Texte inzwischen begr√§bt.

G√ľnter Jauch hat bei der Frau der Woche eine Gegendarstellung zu einer Frage auf dem Cover erreicht. Beim TopfvollGold zweifelt man, dass das grunds√§tzlich etwas ge√§ndert h√§tte – mit einer entsprechend rhetorisch fragenden √úberschrift.

Und wäh­rend ich mir die Frage stel­le: Wieso filtern die Blogger so selten Regionallinks? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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kannitverstanIn zwei unterschiedlichen Blogs war gerade die Rede von Vertrauen: Bei Hadmut Danisch und Felix Schwenzel. Zwei sehr unterschiedlichen Blogs. Hartmut Danish nahm die Feder auf, dass selbst unter Kriminellen Vertrauen herrschen m√ľsse, damit Systeme wie das der Mafia funktioniere. Felix Schwenzel schreibt dar√ľber, dass Vertrauen gegen√ľber Firmen dar√ľber entscheide, wie gro√ü der Zuspruch ihrer Kunden sei. Was bedeutet nun eigentlich Vertrauen?

Vertrauen ist die zwischenmenschliche, nichtvertragliche Annahme, mein Gegen√ľber bekenne sich einer moralischen Verantwortung¬ī, sei daher mir gegen√ľber aufrichtig und wolle mir durch das, was er tut, nicht schaden. Insofern ist Misstrauen sicherlich das Gegenst√ľck zu Vertrauen, aber Vertrauen ist mehr als die Abwesenheit von Misstrauen, was auch lediglich Unbek√ľmmertheit sein kann: Man hegt keinen Argwohn.

Im eigentlichen Kontext bezieht sich Vertraue auf ein soziales Verhältnis zwischen moralischen Personen. Es richtet sich nicht auf juristische Personen.

Der Fehler, der im Mafia-Beispiel begangen wird, das Danisch aufgreift, ist, dass Vertrauen lediglich als funktionierendes Netzwerk angesehen wird. Die Mafia ist oftmals ein funktionierendes Netzwerk, beruht aber grundlegend auf Misstrauen, Angst und Geldgier. Sofern ein Teil des Netzwerkes die Spielregeln dieses Netzwerks kennt, wei√ü er, dass er niemandem innerhalb des Netzwerkes, au√üer eventuell seiner genetischen Familie, d.i. Personen, die in einem grunfs√§tzlichem sozialen Verh√§ltnis ihm gegen√ľber stehen, vertrauen sollte. Zwar kann er davon ausgehen, dass es bestimmte Funktionsweisen innerhalb dieses Netzwerkes gibt, mit anderen Worten: Er kann darauf vertrauen, dass bestimmte Handlungsweisen von statten gehen, allerdings ist diese Rede von Vertrauen nur eine √ľbertragene. Kurzum: Im Kern heit√ü Vertrauen innerhalb des Mafia-Beispiels: Die Mafia ist ein funktionierendes Netzwerk, weil das Netzwerk funktioniert. Rede ich davon, dass selbst die Mafia Vertrauen brauche, vermische ich zwei Redeweisen von Vertrauen: Die urspr√ľnglich moralische und die √ľbertragenen, blo√ü technische.

Und wenn Felix Schwenzel „das angesichts der unfassbarkeit all dieser hinterfotzigkeit und unaufrichtigkeit“ von Firmen sein Popcorn im Halse steckt, sollte ebenso ber√ľcksichtigt werden, dass es schon ein Fehler war, bei Firmen in moralischem Sinne von Vertrauen auszugehen. Wie beim Mafia-Beispiel kann man nur davon ausgehen, dass ein Netzwerk funktioniert, wobei dieses in Rede stehende Netzwerk Nutzer offenbar als moralische Personen anerkennen sollte und nicht lediglich als technische Bausteine. Aus blo√üer Sicht der Spieltheorie v√∂llig unverst√§ndlich.

[ Foto: Rachel PaschWhat part of… | CC BY-NC 2.0 ]

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Morgenkaffee

Nicht mal bei Axel Springer kann man der derzeitigen USA-Reise des Innenministers irgendetwas abgewinnen. Stattdessen hätte Leutheuser-Schnarrenberger fahren sollen.

Felix Schwenzel favorisiert ebenso die Bundesjustizministerin in Sachen PRISM, konstatiert aber, dass in der Politik sowieso alle mit PRISM √ľberfordert seien.

Konstantin Klein erkl√§rt, wie sich im Zuge von PRISM auch die Rede von Sicherheit bei De-Mail geradezu verpulverisiert hat. Diese nicht vorhandene Sicherhheit hat der Chaos Computer Club (CCC) schon im M√§rz als gewollte Hintert√ľr f√ľr Polizei und Geheimdienste deklariert. Eine Entwicklung, die man widerum beim Verfassungsblog so zusammenfasst:

Jenseits des Regierungsnetzwerks ist der Staatsfeind. Jenseits des Regierungsnetzwerks sind … wir.

Und während ich mir die Frage stelle: Wozu ist der Friedrich eigentlich im Amt? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Worauf man nicht alles kommt, wenn man so rumpr√∂ddelt. Eigentlich wollte ich nur einen Feedreader, der mir gef√§llt. Dann sah ich, dass der auch f√ľr alle Augen offen dargestellt werden kann. Warum also verheimlichen. Letzten Endes ist aus der Idee eine Art lokales Google News f√ľr meine Heimatstadt, meinen Heimat-Ex-kreis und die Landeshauptstadt geworden. Vielleicht wird das ja ein Trend und local blogging wird dadurch beschwingt.

Die G20-Teilnehmer in London sind 2009 auch ausf√ľhrlich √ľberwacht worden.

Felix Schwenzel schreibt heute morgen mal seine Morgenlinks f√ľr’s Bildblog auf.

Und während ich mir die Frage stelle: Wann kippt eigentlich dieser Terrorbegriff, den die da immer wieder aus der Tasche ziehen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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MorgenkaffeeAuf der Anzeigentafel von Ajax Amsterdam prangte am Wochenende ein Gedicht der Kinder des getöteten Schiedsrichters.

Felix Schwenzel regt sich verst√§ndlicherweise dar√ľber auf, wie man als Leser von SPIEGEL vom ePaper grundlos auf die Internetseite geschubst wird, ohne dort das Verwiesene zu sehen zu bekommen. Reizt mich als Wenig-SPIEGEL-Leser nicht, meine Haltung zu √ľberdenken.

Michael Spreng erl√§utert, dass Peer Steinbr√ľck sowieso nur unter bestimmten Bedingungen Kanzler werden k√∂nnte.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist der Fußball noch zu retten? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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