Wie man bloggt

Diese Seite verwende ich mal für ein kleines Wie-bloggt-man-eigentlich?
Software
Es gibt kommerzielle Anbieter, die Bloggern kostenlos Blogsoftware und Speicherplatz für Bilder und Videos zur Verfügung stellen. Der bekannteste Anbieter ist hier wohl WordPress. Man bekommt dort eine Blogadress der Form NAME.wordpress.com. Um die Software muss man sich selbst nicht mehr kümmern. (Es gibt auch deutsche Bloganbieter wie blog.de oder blogger.de.)
Man kann WordPress auch auf eigenem Speicherplatz installieren, dazu findet man aktuelle Beschreibungen auf YouTube. Für wenig Geld bekommt man bei diesem Anbieter oder anderen, die man auf webhostlist suchen kann, ein passendes Internetseitenpaket. Das Aussehen eines WordPress-Blogs wird durch sogenannte Themes erzeugt. Man kann nach entgeltlos verwendbaren Themes am besten googlen durch „free wordpress themes“. Man sollte sich bei diesen Seiten allerdings immer in den AGBs oder sonstwo über die Nutzungsrechte schlau machen und die dortigen
Formulierungen ggf. aufbewahren.
Es gibt eine an WordPress angelehnte Software namens Flatpress, die keine Datenbank erfordert, nur PHP. Die Software ist schnell und einfach installiert, das Bloggen selbst ist etwas umständlicher, aber machbar. Da alle Seiten als Textdateien gespeichert werden, ist ein Umzug und ein Speichern des so erstellten Blogs ser einfach.
Bilder
Es kommt im Internet immer wieder zu Urheberrechtsverletzungen. Leicht ist man auch selbst davon betroffen, indem man Bilder verwendet, für deren Verwendung man kein Recht besitzt. Und sowas kann teuer werden. Bei Flickr.com kann man nach Bildern mit creative commons licence suchen, das sind Bilder, deren Urherber die Verwendung frei gegeben hat. Dies oftmals aber nur zu nichtkommerziellen Zwecken. Wenn Sie kommerzielle Zwecke verfolgen, und darunter kann im Extremfall schon das Schalten von Werbung verstanden werden, ist das eine heikle Angelegenheit. Über YouTube kann man Bewegtbilder in Blogs einbinden, was hier dargestellt ist. Bei wordpress.com findet man intern eine Beschreibung, wie man dort Youtube-Videos einbindet.
Man kann auch nach Seiten googlen, die lizenzfreie Bilder zur Verfügung stellen, z.B. mit dem Suchbegriff „free icons“. Auch hier gilt: Man sollte sich bei diesen Seiten  immer in den AGBs oder sonstwo über die Nutzungsrechte schlau machen und die dortigen Formulierungen ggf. aufbewahren.
Themen
Manchmal tut man sich gleich zu Beginn eines Blogs schwer: Warum soll ich denn überhaupt bloggen und worüber? Lassen Sie sich nicht davon gleich abschrecken. Manchmal ergibt sich der Sinn oder Nichtsinn des Bloggens während man bloggt. Das werden Sie im Laufe der Zeit schon merken. Manchmal ist Bloggen nur für das eigene Seelenheil gut, manchmal macht Ihr Bloggen anderen Spaß. Sowas lässt sich kaum gleich zu Beginn festmachen.
Schreiben Sie über das, was Sie inspiriert. Egal ob Politik, Kunst oder Hobby. Schreiben Sie verständlich und vermeiden Sie, wenn es sich anbietet, Bandwurmsätze, die Ihre Leser abhängen.
Rechtliches
Sofern Sie über Personen oder Unternehmen schreiben, vergewissern Sie sich, dass Sie ihre Behauptungen belegen können. Das verhindert unnütze rechltiche Auseinandersetzungen. Sofern Sie in Deutschland bloggen, müssen Sie ein Impressum anlegen, indem Sie ihre postalische Adresse, Namen und E-Mailadresse angeben. Sollte jemand Sie verklagen wollen, nehmen Sie am besten Ihren Blogeintrag sofort aus dem Netz. Mit etwas Glück hat der vermeintliche Kläger dann keinen Nachweis auf eine angebliche Rechtsverletzung. Räumen Sie in jedem Fall zunächst keine Rechtsverletzung ein, sondern wenden Sie sich bei Eingang einer rechtlichen Forderung umgehend an einen Rechtsanwalt. Im Impressum können Sie zudem angeben, dass Sie sich vom Inhalt der verlinkten Seiten distanzieren.
Weiterführende Texte
Carsten Knobloch über Grundsätze des Bloggens: Die Sache mit den Bloggern.
Robert Basic über professionelles Bloggen: Verdient man mit Blogs Geld?
Diese Seite ist weiterhin in Bearbeitung. Bitte betrachten Sie die hier niedergeschriebenen Hinweise auch als Anreiz, eigenständig im Internet weiter zu googlen.

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