Winterlese

Jür­gen Kehrer — Das Kap­pen­stein-Pro­jekt Ja, ich wun­derte mich schon mal, ob der Qual­ität der Vor­lage der ZDF-Serie, auch dieser Schmök­er ist ungeneim anges­taubt und hat mit dem Flair der Serie nicht viel gemein. Hier ist der Titel­held unter Poli­tik­ern forschend und sex­uell aktiv. Las ich, weil ich schon die Vorgänger gele­sen hat­te, werde den näch­sten Schmök­er weit­er aufschieben.
Marc-Uwe Kling, Astrid Henn — Das Nein­horn Schön mit Zeich­nun­gen bebildertes Kinder­buch, oft in Gedichts­form. Nett.
Marc-Uwe Kling — Die Kän­gu­ru-Chroniken Nette Idee, ein kom­mu­nis­tis­ches Kän­gu­ru als WG-Part­ner zu haben, aber wenn man dann nur laue Dialoge zus­tande bekommt, war’s das dann auch. Hätte viel mehr Biss gebraucht, aber es fehlt ein rot­er Faden — so oder so.
Niklas Natt och Dag — 1793 Aus dem SWR2-Lit­er­atur­pod­cast gefis­cht, aber dieses mal doch ent­täuscht wor­den: Ein auf his­torisch gepimpter Gewalt­porno ohne Tief­gang, dafür mit vie­len Längen.
George Saun­ders — Fuchs 8 Kein Kän­gu­ru, ein Fuchs kommt auf Grund der Been­gung sein­er Lebenslage dem Men­schen näher und philoso­phiert über The­men wie Tod, Ver­ant­wor­tung und Kli­makatas­tro­phe. Sehr schöne Über­set­zung von Frank Heibert.

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Zitronenkuchen im Multikocher

Zitro­nenkuchen ist weiß Gott kein so kom­pliziert­er Kuchen. Wer den Ofen nicht unbe­d­ingt anschmeißen will, kann das Ganze auch in den Mul­ti­kocher ver­fracht­en. So geht’s:

Zutat­en
300 g Mehl Typ 405,
140 g Zucker,
1 Prise Salz,
1 Päckchen Vanillezucker,
1 P#ckchen Backpulver,
5 Tropfen Zitro­ne­naro­ma oder abgeriebene Schale ein­er unbe­han­del­ten Zitrone,
140 g But­ter oder Margarine,
4 Ess­löf­fel Milch,
2 Eier

Die But­ter samt der Milch erwär­men, danach mit den restlichen Zutat­en ver­men­gen, die Eier erst am Schluss hinzugeben. Dann ein­fach in den Mul­ti­kocher und das Back­prgramm für eine Stunde starten. 15 Minuten vor Ende wen­den. Auß dem Rest der Zitrone kann man noch eine Glasur machen oder etwas Pud­erzuck­er drüberstreuen.

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Dinkelbrot aus dem Multikocher

Das Weißbrot aus dem Mul­ti­kocher hat ja schon ganz gut geklappt, aber Weißbrot an sich ist ja nicht so gut verträglich wie Dinkel­brot. Deswe­gen habe ich mich mal daran gemacht, ein solch­es mit dem Mul­ti­kocher herzustellen. Man nehme daher

300 g Dinkelmehl
100 g Dinkelvollkornmehl
270 ml warmes Wasser
1 EL Öl
1,5 TL Salz
1 TL Honig
7 g Trockenhefe

und knete alles ordentlich durch. Ein­fach 10 Minuten aufge­hen lassen, noch ein­mal durchkneten, noch ein­mal gehen lassen und ab in den Mul­ti­kocher. Dort das Brot­pro­gramm aktivieren und wie gehabt, 45 Minuten vor Ende ein­mal umdrehen.

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Oktoberlese

  • Lion Feucht­wanger — Die Geschwis­ter Opper­mann Etwas lan­gat­mig anfan­gen­der, aber schnell hell­sichtig Fahrt aufnehmender Klas­sik­er über eine jüdis­che Kauf­manns­fam­i­lie im Jahr 1933, als Hitler die Macht übern­immt und die deutsche Gesellschaft Auflö­sungser­schei­n­un­gen zeigt. Hat keinen Staub ange­set­zt, im Gegen­teil. Angsichts des Erstarkens des Recht­spop­ulis­mus in Deutsch­land erschüt­tert die Lektüre:

    Wider­sinn und Lüge war, was die Machthaber dieses Reich­es tat­en und was sie ließen. Lüge, was sie sagten und was sie ver­schwiegen. Mit der Lüge standen sie auf, mit der Lüge legten sie sich nieder. Lüge war ihre Ord­nung, Lüge ihr Gesetz, Lüge ihr Urteil, Lüge ihr Deutsch, Lüge ihre Wis­senschaft, ihr Recht, ihr Glaube. Lüge war ihr Nation­al­is­mus, ihr Sozial­is­mus, Lüge ihr Ethos und ihre Liebe. Lüge alles, und echt nur eines: ihr Haß.

  • David Has­sel­hoff, David Gor­don — Up against the wall Wie wir alle wis­sen, hat David Has­sel­hoff die Mauer ein­geris­sen, was aber nur wenige wis­sen, ist, dass er vorher noch in der DDR eine Atom­bombe entschärft hat. Gewitzte Aus­nutzung des Für­möglich­hal­tens eines Has­sel­hoff­schen Ein­flusses auf die deutsche Geschichte, die teils trashig, teils lan­gat­mig ist, teils aber auch an die gute alte Knight-Rid­er-Zeit erinnert.
  • Sanne Blauw — Het bestverkochte boek ooit
  • (deutsch: Der größte Best­seller aller Zeit­en) Wieder ein nieder­ländis­ch­er Schinken aus der Cor­re­spon­den­ten-Ecke, der sich groß auf­bläht und wenig Erhel­len­des mit sich bringt. Ja, viele Zahlen wer­den heutzu­tage um sich geschmis­sen, ja, oft täuscht­en die eine wis­senschaftliche Bele­gung vor, die sich nicht ein­hal­ten. aber nein, wie bei jed­er anderen poli­tis­chen Aus­sage, muss man sowas ein­fach nicht glauben und darf sie ein­er Über­prü­fung unterziehen.

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Pasta mit Gemüse im Multikocher


Wenn man sich Sor­gen macht, ob man aktuell genug Gemüse zu sich genom­men hat, kann man dieses ein­fache Rezept auch im nor­malen Topf anricht­en, es passen alle Jahreszeit aktuellen Gemüseart­en da rein:

Rezept Ein EL Öl, eine gewür­felte Möhre, eine gewür­felte Zwiebel, ein geschnit­ten­er Bund Lauchzwiebel, eine Prise Zuck­er, Salz Pfef­fer, 800ml Wass­er, 350g Band­nudeln und 200g Schmand ein­fach in den Mul­ti­kocher 10 Minuten kochen lassen, erst bei geöffnetem und wenn die Nudeln weich wer­den bei geschlossen­em kochen lassen bis die gewün­schte Kon­sis­tenz erre­icht ist. Zum Servieren so salzen, wie es einem gefällt.

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Weißbrot aus dem Multikocher

Rezept 320ml Milch, 500g Weizen­mehl, 1 EL But­ter, 1 Päckchen Trock­en­hefe, 1 EL Zuck­er, 1 TL Salz

Die Milch zum Kochen brin­gen, sofort abkühlen lassen, dann Mehl und Salz ver­men­gen, Zuck­er, zer­lassene But­ter und Hefe hinzugeben. Dann die Milch hinzugeben. Wenn die Masse zu sehr klebt, noch mehr Mehl da dran. 10 Minuten abgedeckt an warmer Stelle gehen lassen, nochmal durchkneten und nochmal 10 Minuten gehen lassen. Ab in den Mul­ti­kocher, 3 Stun­den lang back­en lassen, das Brot aber 45 Minuten vor Ende drehen, wenn keine Ober­hitze besteht.

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Hähnchencurry

Seit weni­gen Tagen haben wir einen Mul­ti­kocher in der Küche ste­hen und derzeit bin ich schw­er begeis­tert, was für ein­fache Rezepte damit sehr gut, leck­er, schnell und mit weni­gen Zutat­en umset­zbar sind. Vielle­icht klappt das auch in einem herkömm­lichen Topf.

Rezept Für zwei Per­so­n­en: 400g Häh­nchen­filet stück­eln, zwei Zwiebeln klein­hack­en, 50g Rosi­nen, einen Apfel schälen und klein­schnei­den, 150ml Wass­er oder Kokos­milch, 1 TL Cur­ry­pul­ver, 2 EL Pflanzenöl, Salz, Pfeffer.

Das Öl in den Topf geben, das Fleisch anbrat­en, alle Zutat­en danach da rein, würzen und 5 Minuten kochen lassen. Beilage: Reis.

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Sauer, Joscha: Das zweite dicke Cartoonbuch

Dieses Schätzchen habe ich aus meinem Lieblings­ge­braucht­buch­laden und es erheit­ert einen doch schon sehr auf dem Lokus. Nicht jed­er Gag zieht, aber dann und wann muss man schon sehr lachen über die aber­witzi­gen und gerne mal über­triebe­nen Ein­fälle von Joscha Sauer.

Ger­ade für diejeni­gen, die Sauer noch nicht als Lek­türe ken­nen, son­dern wom­öglich nur aus dem Netz, sei dieser Schmök­er sehr emp­fohlen und deswe­gen gibt es von fünf möglichen Klorollen:

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Septemberlese

Thomas Gottschalk — Herb­st­bunt Über­flüs­sige, unlustige, plat­te Erweiterung zur vorheri­gen Biogra­phie. Jemand sollte es ihm sagen.
Sara Pas­coe — Sex Pow­er Mon­ey Ich-bezo­gene Plat­titü­den­hascherei amerikanis­chen mit­telmäßi­gen Comedystils.
Noam Chom­sky — Kampf oder Unter­gang! Während des Vor­worts aus der Hand gelegt. Ein Fan­boy inter­viewt sein Idol, dem let­zten der Besten über­haupt, wie der Fan meint. Braucht niemand.

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