Birr, Tilman — Zum Leben ist es schön, aber ich würde da ungern zu Besuch hinfahren

Der Schinken war ein Geburt­stags­geschenk. Man soll mir ja eher nicht so Büch­er schenken. Sowas ist immer schwierig, wenn der Beschenker den Beschenk­ten nicht so ken­nt. Aber ab und zu passiert das dann doch. Und man liest das dann. War ja ein Geschenk. Und man verzweifelt.

Birr ist Slam Poet. Wobei: Heutzu­tage schimpft er sich Kabaret­tist,

Gsella, Thomas — Reiner Schönheit Glanz und Licht Ihre Stadt im Schmähgedicht

Thomas Gsel­la hat diver­ste Städte mit Schmähgedicht­en bedacht und — sage Bub — Ibben­büren ist auch mit dabei. Bess­er gefällt mir ja Düs­sel­dorf, aber das ist sich­er auch Geschmackssache.

Das Ganze gibt es online, aber auch zwis­chen Buchdeck­eln. Die Gedichte ins­ge­samt sind mal mehr, mal weniger witzig, oft­mals zeigt Gsel­la allerd­ings,

Lustiges Taschenbuch Maus-Edition 4 — Alles Gute!

Micky Maus ist im Novem­ber let­zten Jahres 85 Jahre alt gewor­den. Das ist der Aufhänger dieser Aus­gabe.

Als Klolek­türe funk­tion­iert dieser Dis­­ney-Com­ic-Schinken wie gewohnt. Allerd­ings bin ich entwed­er den Geschicht­en entwach­sen oder Micky-Maus-Geschicht­en sagen mir nicht son­der­lich zu. Jeden­falls gibt es in dieser Aus­gabe ger­ade mal eine Geschichte, die ich wirk­lich einiger­maßen inter­es­sant finde.

Nonhoff, Sky — Don’t believe the hype!

Schmök­er aus dem Grabbelko­rb bei der Posten­börse in Schier­loh. Mit 2€ für ein Män­gelex­em­plar zwar nicht unheim­lich gün­stig, die Lek­türe lohnt sich allerd­ings.

Non­hoff gibt in Don’t believe the hype! einen Pop-Begriff vor, nach dem mit­tler­weile nicht mehr neu kreiert, son­dern massen­tauglich gesam­plet wird, über den er diverse, gerne mal als Klas­sik­er beze­ich­nete Alben über die Klippe sprin­gen lässt: Neil Youngs Rust nev­er sleeps,

Süddeutsche Zeitung — Der große Jahresrückblick 2013

Zum Jahresüber­gang habe ich mal diesen Schmök­er angeschafft, auf dass einem nicht lang­weilig wird zwis­chen den Jahren. Wurde es aber eh nicht. Wenn ich es richtig sehe, ist dieser Jahres­rück­blick der zweite sein­er Art seit­ens der Süd­deutschen Zeitung. Er bein­hal­tet, so weit ich sehe, alle nen­nenswerten Ereignisse des ange­laufe­nen Jahres bis Anfang Dezem­ber 2013. Eine aktuelle Aus­gabe find­et sich als “Dig­i­tal Zugang”,

Mrozek, Bodo — Lexikon der bedrohten Wörter

Bodo Mrozek lis­tet in seinem Buch Lexikon der bedro­ht­en Wörter so einiges an Wörtern auf, die einem nicht mehr oder niemals geläu­fig sind oder war. Oder weiß jemand aus dem Kopf oder wie man heute sagt: Ohne zu googlen, was ein Bratkartof­felver­hält­nis ist? Oder eine Dut­ten­gre­tel? Oder eine Sch­neck­en­schleud­er? Einige Wörter wie Export­bier, Kon­ferenz oder Kava­lier sind mir dann doch noch sehr geläu­fig und witzig sind einige Ein­träge dann auch nicht.

Sauer, Joscha — Nichtlustig

Joscha Sauers Nichtlustig besticht allein schon durch die Grafiken. Allerd­ings sind die Comics nicht immer son­der­lich witzig, aber das ist sicher­lich Geschmackssache. Manche Gags kom­men öfters vor, manche ver­ste­ht man kaum. Unterm Strich bleibt aber das Inter­esse her­auszufind­en, worum es auf der näch­sten Seite geht, beste­hen. Und das ist dann auch der bleibende Ein­druck des Schmök­ers.

Bauer, Patrick und Michael Ebert — Unnützes Wissen

“Wenn Kühe zu viele Karot­ten essen, wird die Milch rosa.”

“John Wayne hiess eigentlich Mar­i­on Mor­ri­son.”

“Das Ver­bot, im Par­la­ment zu ster­ben, wurde 2007 zum lächer­lich­sten Geset­zt Gross­bri­tan­niens gewählt”.

Das sind nur drei skur­rile Fak­ten aus dem 2008 erschienen Buch Unnützes Wis­sen: 1374 skur­rile Fak­ten, die man nie mehr ver­gisst .

Koch, Anna und Axel Lilienblum — SMS von gestern Nacht

 Das Beste aus SMSvonGesternNacht.de ist eine laue Kopie von Texts from last night , mit­tler­weile in drei oder vier Buchaus­gaben als Rei­he ver­füg­bar. Man find­et vielle­icht auf den ersten Seit­en eine ganz witzige Minigeschichte über Leute, die missver­ständliche und missver­standene SMS-Unter­hal­­tun­­gen führen, aber irgend­wann zieht man bei der Lek­türe nicht mehr mit. Erfun­den oder real?

Schneider, Helge — Arschfahl klebte der Mond am Fenster

 Bei ein­er Bekan­nten ent­deckt: Arschfahl klebte der Mond am Fen­ster…: Die Kom­mis­sar Schnei­der Romane 1 — 4 in einem Band als Klolek­türe. Die Kürze der einzel­nen Kapi­tel spricht schon für diesen Schmök­er als Klolek­türe, er ist aber nur etwas für diejeni­gen, die gedanklich stark auf die ver­schachtelte Geschichte ein­steigen. Für Gele­gen­heit­sleser, und damit als Gästek­lolek­türe,