Moin

morgenkaffee

Der Wir-in-NRW-Blog befasst sich noch ein¬≠mal mit der amtieren¬≠den Land¬≠tagspr√§si¬≠dentin von NRW van Dinther. Diese erwarte noch ein¬≠mal von der NRW-CDU, dass sie duch Posten¬≠schacherung erneut in den Land¬≠tag kommt, nach dem ihr drit¬≠ter Lis¬≠ten¬≠platz hierzu bei 10%-Stimmenverlust nicht mehr aus¬≠gere¬≠icht hat. Damals sei G√ľn¬≠ter Kozlows¬≠ki f√ľr eine √§hn¬≠liche cha¬≠rade zum Staatsmin¬≠is¬≠ter erk¬≠l√§rt wor¬≠den. Das erk¬≠l√§rt vielle¬≠icht, weswe¬≠gen Kozlows¬≠ki in OWL, obwohl er ver¬≠beamteter Staatssekret√§r ist, erneut Wahlkampf f√ľr den Einzug in den Land¬≠tag gemacht hat.

Auf Boston.com sieht man erste Bilder der durch das √Ėl der BP-Katas¬≠tro¬≠phe veren¬≠de¬≠ten Tiere. Nichts f√ľr schwache Ner¬≠ven. [via]

Das heute-jour¬≠nal bringt einen Beitrag, dass Blog¬≠ger wesentlich an der Ver¬≠rent¬≠nerung des ehe¬≠ma¬≠li¬≠gen Bun¬≠de¬≠spr√§si¬≠den¬≠ten K√∂h¬≠ler beteiligt waren und die FAZ beklagt, dass das heute-jour¬≠nal schlampig berichtet und Blog¬≠gern doch bitte nicht alles glauben soll. Wobei die Info der FAZ √ľber den Bericht des heute-jour¬≠nals wohl auch von Blog¬≠gern stammte.

Und w√§hrend ich mir die Frage stelle: Wenn jet¬≠zt Blog¬≠ger √ľber die FAZ √ľber das heute-jour¬≠nal bloggen und das k√§me wieder ins Fernse¬≠hen, sind wir dann auf der Meta-Meta-Ebene? hole ich mir erst¬≠mal noch einen Kaf¬≠fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Moin

morgenkaffee

Bei den Repub¬≠likan¬≠ern gibt es intern offen¬≠bar gro√üe Machtk√§mpfe, was eine Zusam¬≠me¬≠nar¬≠beit mit der neuen Split¬≠ter¬≠gruppe Pro NRW ange¬≠ht. Pro NRW werde von au√üen v√∂l¬≠lig √ľber¬≠sch√§tzt, wobei die poli¬≠tis¬≠che Rel¬≠e¬≠vanz rechter Grup¬≠pierun¬≠gen in NRW ja eh kaum mess¬≠bar ist.

Bischoff Mixa bere¬≠it¬≠et sich auf das let¬≠zte Abend¬≠mal vor, sieht aber nicht die Schwierigkeit, als verd√§chtigter Gewalt¬≠t√§ter in der¬≠sel¬≠ben Per¬≠son f√ľr poten¬≠tielle Opfer den See¬≠len¬≠friedenss¬≠tifter spie¬≠len zu wollen.

Bei Netzpolitik.org und Fefe regt sich Ver¬≠wun¬≠derung √ľber die Benen¬≠nung von Nicole Simon in die Inter¬≠net-Enquete-Kom¬≠mis¬≠sion, die zu schnell unsach¬≠lich wird. Fehlt nur noch der Kom¬≠men¬≠tar von Don Alphon¬≠so. Allerd¬≠ings d√ľrfte die CDU/CSU gerne mal erk¬≠l√§ren, wonach sie Experten ausw√§hlt.

Bei Dichtheit und Wahrung stellt man die grundle¬≠gende Frage, was denn √ľber¬≠haupt den Geset¬≠zge¬≠ber berechtigt, √ľber die Zeit und deren Umstel¬≠lung zu entschei¬≠den.

Und w√§hrend ich mir die Frage stelle: War der Fr√ľh¬≠lings¬≠be¬≠ginn eigentlich immer schon auch eine the¬≠ma¬≠tis¬≠che Zeit¬≠en¬≠wende? hole ich mir erst¬≠mal noch einen Kaf¬≠fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Wenn Blogger streiten…

Ach, Gottchen. Sch√∂n¬≠stes Wet¬≠terchen da drau√üen, aber man stre¬≠it¬≠et sich in der Blog¬≠gosph√§re. Na, komm, keine Angriffe an diesen Punkt schon. Ich nenne mal mit ‚ÄúBlo¬≠gosph√§re‚ÄĚ all diejeni¬≠gen, die in Deutsch¬≠land aus welchen Gr√ľn¬≠den auch immer, einen Blog betreiben. Ohne irgend ein weit¬≠eres Kennze¬≠ichen.
Als eine Art Dachver¬≠band gab sich da die Re:publica aus, und das st√∂√üt eini¬≠gen Blog¬≠gern zutief¬≠st unan¬≠genehm auf. Denn Blogs sind f√ľr viele Darstel¬≠lung der eige¬≠nen Sichtweise. Etwas Pri¬≠vates, etwas Sub¬≠jek¬≠tives. Das gilt f√ľr das Blog desjeni¬≠gen, der keine Leser hat, bis zu gro√üen Blogs wie dem von Ste¬≠fan Nigge¬≠meier. Sehr inter¬≠es¬≠sant an dieser Stelle ist es, das selb¬≠st einige Jour¬≠nal¬≠is¬≠ten diese Eige¬≠nart von Pri¬≠vat¬≠blogs nicht bemerken. Auch was Ste¬≠fan Nigge¬≠meier blog¬≠gt ist sub¬≠jek¬≠tiv. Es muss nicht objek¬≠tiv¬≠en Ma√üst√§ben angepasst sein, es muss nicht ein¬≠mal son¬≠der¬≠lich aus¬≠ge¬≠wogen sein. In ein¬≠er Zeitung ist das die Leitlin¬≠ie, selb¬≠st in Kom¬≠mentaren st√∂rt √ľber¬≠zo¬≠gene Sub¬≠jek¬≠tiv¬≠it√§t. Aber Blog¬≠ger sind in ihren Blogs frei, frei nach Sch¬≠nautze zu reden. Insofern ist ein Blog ein Refugium Einzel¬≠ner. Und das ist auch v√∂l¬≠lig okay so.
Man kann nun Blogs auch offen­er gestal­ten. Als Tech­nikblogs oder The­men­blogs. Je weniger in der­ar­ti­gen Blogs stark sub­jek­tive Darstel­lun­gen ohne son­der­lich­es Kennze­ichen vorkom­men, desto objek­tiv­er sind sie. Desto sach­ge­nauer muss aber auch gear­beit­et wer­den. Und es sind solche Blogs, die tat­säch­lich der etablierten Presse in Konkur­renz treten. Sicher­lich in äußerst geringem Maße, viel gerin­ger­er als viele das möcht­en, aber immer­hin.
Die Mach¬≠er der Re:publica haben meines Eracht¬≠es den Fehler gemacht, dieses nicht so her¬≠auszustellen. Der Slo¬≠gan, dass jed¬≠er Presse sei, ist √ľber¬≠zo¬≠gen, unge¬≠nau. Es will ja auch gar nicht jed¬≠er Blog¬≠ger ein Presse¬≠or¬≠gan sein. Viele sind eben nicht scharf darauf, eine Konkur¬≠renz zur Presse darzustellen, es ist ihnen schlicht egal. Dass sich in diesem Fall die etablierte Presse provoziert f√ľhlt, ist nicht ver¬≠wun¬≠der¬≠lich.
Das macht die Re:publica aber noch l√§ngst nicht zu ein¬≠er Anma√üung, der¬≠art, wie pikiert der eine oder andere auf diese Kon¬≠ferenz reagiert. Grund¬≠s√§t¬≠zlich finde ich es toll, wenn jemand so eine Ver¬≠anstal¬≠tung auf die Beine bekommt. Diese spezielle ist sicher¬≠lich f√ľr alle geeignet, die sich f√ľr √ľber das rein Sub¬≠jek¬≠tive hin¬≠aus¬≠ge¬≠hen¬≠den Blogs inter¬≠essieren und informieren wollen. Und sicher¬≠lich gibt es da aus¬≠tauschbare Erfahrun¬≠gen und m√∂gliche Trends. Oft¬≠mals trifft man auf unaus¬≠gereifte Gedanken, die ver¬≠wor¬≠den wer¬≠den, aber genau das ist ja auch Sinn ein¬≠er solchen Ver¬≠anstal¬≠tung. Es geht nicht allein um vorzeig¬≠bare Erfolge. Dass die Ver¬≠anstal¬≠tung nat√ľr¬≠lich inhaltlich kri¬≠tisiert wer¬≠den sollte, ste¬≠ht auf einem anderen Blatt.
Und daher: Draußen ist Sonne, holt euch alle mal wieder ein Eis!

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