Moers, Walter — Der Fönig

Ein kleines MoersMärchen, in dem alle Fs durch Ks aus­ge­tauscht wer­den. Hin und wieder gerne unter der Gürtellinie, aber sehr humor­voll. Sehr zu empfehlen ist die Audioaus­gabe von Dirk Bach.

Taylor, Kathryn: Colors of love (Bd. 1–5)

So weit mir bekan­nt ist, ist Kathryn Tay­lor von den vor Ort wohnen­den Schrift­stellern die Einzige, die es mal in die Spiegel-Best­sellerliste geschafft hat. Das darf mal genug Grund sein, sich mal ihre Schmök­er vorzunehmen. Allerd­ings wäre mir wohl auch ein ander­er nicht einge­fall­en.

Die 22-jährige, sex­uell uner­fahrene Grace, eine Brid­get-Jones-Var­i­ante, him­melt den hochwohlge­bore­nen Jonathan, einen Mr-Sheffield-Abklatsch,

Jensen, Caroline L. — Frau Bengtsson geht zum Teufel

Die Autorin hat wohl in Schwe­den vor diesem Mach­w­erk mit ein­er Pornobe­ichte Erfolg gehabt. Mein Inter­esse weck­te dieses Werk durch das Youtube-Video. Beim Lesen dieses Gott-Teufel-Haus­frau-Schinkens wartete ich immer irgend­wie darauf, dass der große Witz noch um die Ecke schaut — vergebens. Eine nette, kurzweilige Unter­hal­tung bietet der Schmök­er, aber wieso ich den gele­sen habe,

Kurkow, Andrej — Picknick auf dem Eis

Klein­er Roman des ukrainis­chen Schrift­stellers über einen Nekrolo­gen­schreiber, der sich aus einem bankrot­ten Zoo einen Pin­guin nach Hause holt, dann ein kleines Mäd­chen zube­hüten hat und was mit deren Kin­der­mäd­chen anfängt. Schließlich däm­mert ihm, in was für ein­er Gefahr er sich befind­et, denn er hat die Nekrolo­gen zu schreiben, bevor die beschriebe­nen Per­so­n­en tot sind.

Simsion, Graeme — Das Rosie-Projekt

Dieser Schinken wird jet­zt schon als Weltbest­seller gehan­delt, was nichts über die Qual­ität aus­sagt: Autis­tisch ver­an­lagter Autismus-Wis­sen­schaftler geht per aus­gek­lügel­tem Frage­bo­gen auf Brautschau und ver­liebt sich in die Falsche, der er bei ihrer Vater­suche behil­flich ist. Die Irri­ta­tio­nen, die er als autis­tisch Ver­an­lagter in Sit­u­a­tio­nen her­vor­ruft, wenn er sich poli­tisch kor­rekt ver­hal­ten möchte, sind der Witz an dieser Geschichte — lei­der der einzige.