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Morgenkaffee

Nessy knipst ihre Plantage.

Für Präsident Bush, neuerdings selbst in den USA für Folter verantwortlich gemacht, bekommt eine Bibliothek gewidmet.

Der Bundesfinanzhof rügt den Umgang mit dem Steuerfall Hoeneß.

In Darmstadt diskutieren Experten darüber, wie es mit dem Weltraumschrott weitergehen soll.

Und während ich mir die Frage stelle: Was sind eigentlich gerade wohl die spannendsten Weltraumpläne? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Da treffe ich den Uli an der Wurstbraterei, wie er sein Würstchen gerade in den Senf auf der Pappschale tunkt. Bestimmt wie immer, mäßig Anteil nehmend an seiner Umgebung. Und irgendwie bleibt man doch nicht schweigend daneben stehen.

“Alles gut?”

– “Was soll schon sein? Läuft alles.”

“Naja, die Presse und die Staatsanwaltschaft sitzt dir doch im Nacken. Angenehm ist das doch sicherlich nicht.”

– “Ach, sowas bin ich doch gewohnt. Ich habe mich immer darauf verlassen, selbst zu kämpfen. Immer. Sowas schockiert mich nicht sonderlich. Und wenn man dann so grandios gegen den wichtigsten Fussballverein der Welt gewinnt, dann bestätigt einen das doch. Da denkt man doch nicht an irgendwelche Hinterzimmeradvokaten.”

“Aber genau die können dir doch ans Bein pinkeln.”

– “Das ist auch nichts Neues. Wenn sie so lange einem Verein vorstehen, da müssen sie wissen, wie sie mit Leuten umgehen, die an ihrem Stuhl sägen. Das ist weniger Eitelkeit, als vielmehr Selbstbehauptung und der Erfolg zeigt, dass das im Sinne der Sache war.”

“Und wo bleibt die Rückendeckung, außer von Franz und Kalle?”

– “Da draußen wird kein Fußball gespielt, der ist nur aufm Rasen. Da gibt es keine Manndeckung, da wird nicht abgepfiffen, wenn jemand dich foult. Da musst du vorsorgen. Schau, die Spanier waren ja vorbildich, was ihre Netzwerkarbeit anging. Nur war die viel zu stark vom Finanziellen abhängig. Bei uns wirken zudem andere Kräfte. Wir sind nicht so finanzstark, dafür kippen wir nicht um, wenn eine Säule instabil ist. Und bei mir funktioniert das ähnlich.”

“Das heißt, dein Einfluss wird nicht weniger, selbst wenn du fallen solltest?”

– “Das werden wir ja noch sehen.”,

sagte Ulli, biss noch einmal von seiner gesenften Bratwurst ab, schiefte ordentlich in sein Stofftaschentusch, warf die gebrauchte Pappschale in den übervollen Müllkorb, nickte mir bestimmt zu und schlurfte zu seinem Audi rüber, den er mit seiner Schlüsselfernbedienung aufblinken ließ.

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Morgenkaffee

Zumindest aus sportlicher Hinsicht ist der kommende Wechsel von Mario Götze zum FC Bayern gerade das Wellenthema im Internet. Was soll’s.

Böse Zungen behaupten schon, das solle vom Hoeneß-Ärger ablenken. Da kritisiert die Opposition im deutschen Bundestag die Straflosigkeit für geständige Steuerhinterzieher.

Michael Spreng meint, Uli Hoeneß mache den Fehler, den alle Politiker auch machten: Schweigen.

Der Bayrische Verfassungsgerichtshof hat eine Klage gegen den Rundfunkbeitrag zurückgewiesen.

Heise über die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin:

Dahlmanns Vorwürfe gründen sich unter anderem darauf, dass Steffens 2011 nicht nur den Deutschen Homöopathiekongress eröffnete, sondern auch zugab, dass sie „von Homöopathie persönlich überzeugt“ sei. […] Schon damals meinte die mehrfache Studienabbrecherin, sie wolle „Ausbildungsberufe weiterentwickeln“ und man brauche „natürlich auch Studiengänge“. In Nordrhein-Westfalen wolle sie nicht nur in der Weiterbildung, sondern auch beim Bachelor und beim Master „andere Wege gehen“. […] Im nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium meint man auf Anfrage von Telepolis, man könne keine Stellungnahme zu den Vorwürfen des FDP-nahen Zusammenschlusses abgeben, weil die Ministerin „erkrankt“ sei. Ob sie sich mit homöopathischen Mitteln zu kurieren versucht, ist nicht bekannt.

Und während ich mir die Frage stelle: Wer hatte den Hoeneß eigentlich zum Vorbild? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Auch das ist NRW: Wie man im Scherz sich online mit einem Doktorgrad bezeichnet und die Polizei auf die Idee kommt, daraufhin eine Hausdurchsuchung zu machen.

Ulrich Horn meint, im Fall Hoeneß müssten noch diverse Fragen öffentlich geklärt werden.

Ein Server mit Daten von sämtlichen in Deutschland Online-Reise-Buchenden ist geknackt worden.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist Hoeneß eigentlich immer fürs große Versemmeln zuständig? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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