Lesezeichen von heute

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Morgenkaffee

Bei der Tagesschau sucht man wohl immer noch fieberhaft, wie es immer so schön heißt, nach der Ursache, weswegen man gestern keinen Wetterbericht in der Tagesschau gesendet hat. Da ich mir gerade die 20-Uhr-Nachrichten-Gewöhnung abtrainiere, tangiert mich das nicht sonderlich. Ungefähr so viel wie Testspiele der deutschen Fußballnationalmannschaft.

Uli Hoeneß fährt heute ein Рund die rasenden Reporter fahren mit.

Der spanische König Juan Carlos dankt heute ab.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist heute wohl was wirklich Wichtiges passiert, von dem man erst viel später hört? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Man kann √ľbrigens auch auf Menschenhaaren Geige spielen.

Das Ermittlungsverfahren gegen Gregor Gysi wird wieder aufgenommen.

Ulrich Horn hofft bei den Steuerhinterziehern Hofreiter und Annen auf die politische Selbstreinigung. Auf zweitwohnsitzsteuer.de weist René Pönitz darauf hin, dass es sich bei diesen Vergehen allerdings wohl nur um Ordnugswidrigkeiten und nicht um vorsätzliche Steuerhinterziehung handelt.

Und während ich mir die Frage stelle: Ob den Gysi seine Vergangenheit wohl noch mal einholt? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Harald Schmidts letzte Late-Night-Show ist online und damit durch. Aber wozu hat SKY am Ende der Sendung nur die Ticket-Hotline eingeblendet?

Ich habe gestern mal ein eigenes Heimatstadt-Wiki online gestellt. Macht durchaus Spaß, sich eine Welt auf diese Weise zu erklären.

Uli Hoene√ü ist gestern zu 3 Jahren und 6 Monaten Knast wegen Steuerhinterziehung verurteilt worden, tritt heute als Pr√§sident und Aufsichtsratschef des FC Bayern M√ľnchen zur√ľck und k√ľndigt an, keine Revision gegen das Urteil einlegen zu wollen.

Und während ich mir die Frage stelle: Übernimmt der Kaiser jetzt wieder das Ruder oder jemand, der in Deutschland Steuern zahlt? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Mich wundert, dass es da drau√üen Menschen gibt, die keine Probleme haben, sich ihre Ansichten √ľber die Welt von Verschw√∂rungstheoretikern wie Dirk M√ľller oder Ken Jebsen zusammenstellen zu lassen. Wenn man dann mal auf Details hinweist, die falsch sind, kriegt man nur zu h√∂ren, ja, das mag im Detail falsch sein, aber die Grundtendenz ist richtig und immer noch besser als Westpropaganda. Da wird die eine Verschw√∂rungstheorie herangezogen, um die andere zu best√§tigen.

Sebastian Heiser hat Raubkopierer bei der SPD verklagt und möchte Ihnen zeigen, was an einem solchen Rechtsweg Zähneknirschen hervorbringt.

Gleich gibt’s das Urteil zu Hoene√ü, das so oder so f√ľr Aufschreie sorgen wird und, wie ich mal voraussage, f√ľr eine umgehende Anfechtung des Urteils. Dazu die Stellungnahme Merkels zur Krim-Krise.

Und während ich mir die Frage stelle: Worin besteht die Zufriedenheit, sich via Verschwörungstheoretikern die Welt noch chaotischer zu machen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee Der russischst√§mmige Schriftsteller Andrej Kurkow regt sich im Guardian dar√ľber auf, dass er sich als Faschist bezeichnen lassen muss, nur weil er f√ľr die Freiheit seines Landes eintritt:

[My gradfather] died fighting against fascism and now I hear the word fascist used about me because I am against the occupation of my country by Putin’s army, because I am against the state of total corruption created by Yanukovich and his clan, because I want the country where I live to be guided by the rule of law.

Fefe des Tages: Das russische Au√üenministerium trollt, dass die USA die aktuelle Regierung der Ukraine nicht unterst√ľtzen d√ľrfte, weil ein amerikanisches Gesetz aus dem Jahr 1961 eine derartige Unterst√ľtzung einer durch Putsch entstandenen Regierung verbiete.

Konstantin Wecker fordert Freiheit f√ľr Uli Hoene√ü, weil er ihn nicht f√ľr schuldf√§hig h√§lt.

Die De:Bug verabschiedet sich.

Bei 11Freunde fragt man sich, wie es bei Bayern M√ľnchen ohne Uli Hoene√ü weitergeht.

Und w√§hrend ich mir die Frage stelle: Hat Uli Hoene√ü das Herz von Bayern M√ľnchen nicht schon l√§ngst verkauft? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Der ehemalige ukrainische Ministerpr√§sident Janukowitsch m√∂chte nach Kiew zur√ľck und seine Amtsgesch√§fte wieder aufnehmen.

Uli Hoene√ü gibt an, 18,5 Mio. ‚ā¨ Steuern nicht bezahlt zu haben, und das ist dann auch wohl nur die strafrelevante Zahl, wobei man dazu √ľber 280 Mio. ‚ā¨ zum Zocken haben muss. Und das war nur Hoeness‘ drittes Standbein. Frank L√ľbberding m√∂chte dazu Fragen stellen.

Erhard Eppler meint in der S√ľddeutschen, man solle sich nicht wundern, dass ein russischer Staatschef nicht tatenlos dabei zusieht, wie die Ukraine der Nato beitritt. Das V√∂lkerrecht bedenkt auch er nicht.

Und w√§hrend ich mir die Frage stelle: Warum das V√∂lkerrecht f√ľr so viele Politiker eigentlich an- und ausknipsbar? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Gro√ües Kopfsch√ľtteln ist heute Morgen mal wieder:

Noch-mindestens-bis-zum-Finale-Bayern-Präsident Uli Hoeneß gibt so eine Art Beichte in DIE ZEIT ab. Ulrich Horn zweifelt an der Aufrichtigkeit dieses öffentlichen Bedauerns, denn:

Er sorgte sich, man könne ihm auf die Spur kommen.

Thomas Walde vom ZDF hat da auch eine interessante Interpretation:

Und Seehofer nat√ľrlich auch. Grandios aber auch:

J√ľrgen Habermas meint auch schon wieder was zur Lage Europas:

What is required is solidarity instead, a cooperative effort from a shared political perspective to promote growth and competitiveness in the euro zone as a whole. Such an effort would require Germany and several other countries to accept short- and medium-term negative redistribution effects in its own longer-term self-interest.

Europa ist also gerettet, wenn einfach nur irgendwer irgendwas mal akzeptiert.

Der Fefe des Tages: B√§nker erkl√§ren, weswegen 1 Mio. ¬£ Jahresgehalt unterm Strich wenig Geld sind. Muss man auch nur akzeptieren, um nicht die Kopf zu sch√ľtteln.

Und während ich mir die Frage stelle: Wenn man den Hoeneß bisher schon akzeptiert hatte, muss man dann das Akzeptieren einfach erweitern? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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