Lesezeichen vom 6. Juni 2014

Lesezeichen von heute

Lesezeichen vom 4. Juni 2014

Lesezeichen von heute

Guten Morgen

Morgenkaffee

Mich wun­dert, dass es da draußen Men­schen gibt, die keine Prob­leme haben, sich ihre Ansicht­en über die Welt von Ver­schwörungs­the­o­retik­ern wie Dirk Müller oder Ken Jeb­sen zusam­men­stellen zu lassen. Wenn man dann mal auf Details hin­weist, die falsch sind, kriegt man nur zu hören, ja, das mag im Detail falsch sein, aber die Grund­ten­denz ist richtig und immer noch bess­er als West­pro­pa­gan­da.

Guten Morgen

Morgenkaffee Der rus­sis­chstäm­mige Schrift­steller Andrej Kurkow regt sich im Guardian darüber auf, dass er sich als Faschist beze­ich­nen lassen muss, nur weil er für die Frei­heit seines Lan­des ein­tritt:

[My grad­fa­ther] died fight­ing against fas­cism and now I hear the word fas­cist used about me because I am against the occu­pa­tion of my coun­try by Putin’s army,

Guten Morgen

Morgenkaffee

Der ehe­ma­lige ukrainis­che Min­is­ter­präsi­dent Janukow­itsch möchte nach Kiew zurück und seine Amts­geschäfte wieder aufnehmen.

Uli Hoeneß gibt an, 18,5 Mio. € Steuern nicht bezahlt zu haben, und das ist dann auch wohl nur die strafrel­e­vante Zahl, wobei man dazu über 280 Mio. € zum Zock­en haben muss. Und das war nur Hoe­ness’ drittes Stand­bein.

Telefonat auf die Krim

Heute ist ein Tele­fonat mit dem Vater mein­er Fre­undin auf der Krim zus­tande gekom­men. Vor zwei Wochen war er noch opti­mistisch, dass sich die Tumulte auf der Krim bis zum Som­mer leg­en, so dass wir ihn prob­lem­los besuchen kön­nten.

Das Blatt hat sich gewen­det. Inzwis­chen fürchtet er um seine Exis­ten­z­grund­lage. Er und seine heutige Frau arbeit­en für Unternehmen,

Beckmann: Der Kampf um die Krim

Dieser Tage ist der Kon­flikt auf der Krim Gegen­stand divers­er Talk-Shows. Lei­der tauchen als Gäste viele Leute auf, die rus­sis­che Pro­pa­gan­da nach­beten, sich, nur weil sie in Kiew geboren wur­den, als Ukraine-Experten aus­geben oder ander­swie sinn­los Redezeit ver­schwen­den. Eine Aus­nahme bildet die gestrige Aus­gabe von Beck­mann. Wer mal was sin­nvolles zum The­ma sehen möchte, bitte:

Die Krim und das Völkerrecht

Da ich mich in mein­er Uni-Abschlus­sar­beit mit dem Völk­er­recht nach Kant beschäftigt habe, kann ich ja mal kurz die Lage auf der Krim in dieser Hin­sicht erläutern. In philosophis­ch­er Hin­sicht müsste grund­sät­zlich noch erk­lärt wer­den, welchen Stel­len­wert Begrün­dun­gen an sich haben, was eine Begrün­dung ist, wo und wie Begrün­dun­gen ver­ankert wer­den usw. So weit gehe ich nicht zurück.

Das Völk­er­recht [hierzu: Wikipedia] ist in philosophis­ch­er Hin­sicht — Kant ist meines Eracht­ens der einzige Philosoph,

Guten Morgen

MorgenkaffeeBei den Protesten in Kiew gibt es die ersten Toten.

Der fluter wieder mal ganz toll mit einem Bericht zur YouTube Serie Shore, Stein, Papi­er, ein­er Inter­view-Serie mit $ick und seinen

Erzäh­lun­gen aus einem Leben inmit­ten von Früh­stücks­blech und Affen, Koka­rausch und Wahn, Beschaf­fungskrim­i­nal­ität und Dro­gen­deals, Knastschlägerei und Flucht.…

Lars Bester unter­sucht die Frage,

Guten Morgen

Morgenkaffee

Wenn man nun des Öfteren seinen Schwiegervat­eraspi­ran­ten auf der Krim besucht, inter­essieren einen natür­lich die Ver­hält­nisse vor Ort: Der ukrainis­che Schrift­steller Andrej Kurkov erk­lärt, was das Beson­dere an der Protest­welle in der Ukraine ist:

das Gute liegt darin, dass die Gesellschaft nach der Ent­täuschung im Zuge der Orangen Rev­o­lu­tion gezeigt hat, dass sie imstande ist,