Sterns Pöbeljournalismus oder: Blogger, bleib bei deinen Gadgets

sternloerrach
Irgend­wie hat man beim STERN einen Nar­ren an Amok­läufen gefressen. Schon zu Zeit­en von Win­nen­den meinte man dort, man sollte zeit­nah zum Amok­laufgeschehen den Blick auf Twit­ter wer­fen, um den moralis­chen Zeigefin­ger zu erheben und über das böse Web zu schimpfen. Pöbeljour­nal­is­mus nan­nte Ste­fan Nigge­meier das damals. Selb­stkri­tik hat man damals beim STERN wohl nicht betrieben,

Guten Morgen

morgenkaffee

Chris­t­ian Wulff fordert eine ISO-Norm für den Jour­nal­is­mus und gibt damit Fra­gen Feuer, was ein Bun­de­spräsi­dent denn eigentlich tun soll: Das poli­tis­che Tages­geschäft bee­in­flussen, so wie an dieser Stelle oder wie in der Sar­razin-Debat­te?

Jeff Jarvis fühlt sich von deutschen Kom­men­ta­toren in seinem Blog über den Mund gefahren,

Schtonknormal

Nicht nur der Focus, auch der STERN liess gestern bezüglich der Berichter­stat­tung über einen Amok­lauf Pietät ver­mis­sen. Ich habe dies so getwit­tert.
stern1
Was war passiert? Das Gerücht über einen Amok­lauf machte die Runde. Für den STERN gin­gen die Alar­m­glock­en (im 1.Link) an, die Inter­net­nutzer schon jet­zt auf die eige­nen Seit­en zu lock­en, auch wenn genauere Infor­ma­tio­nen noch nicht da waren:
stern11
Nach­dem mehr Infor­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung standen,