Guten Morgen

Morgenkaffee

Auch der Chefredak­teur der West­fälis­chen Nachricht­en, Nor­bert Tie­mann, out­et sich als Fan des Präe­jaku­la­tion­sjour­nal­is­mus.
Polizeiein­sätze bei Face­book­par­ties kosten bis zu 115.000€. Da sind Stu­di­VZ-Par­ties gün­stiger.
Die Ital­iener plün­dern ihre Kon­ten. Das kön­nte Frankre­ich in Schwierigkeit­en brin­gen.

Und während ich mir die Frage stelle: Kürzen die Ital­iener eigentlich jet­zt eher bei Sozialleis­tun­gen oder bei der Mül­lab­fuhr? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Ste­fan Nigge­meier schreibt zusam­men­fassend etwas über den inzwis­chen gelöscht­en, vorurteils­durchtränk­ten Artikel der Ful­daer Zeitung zum Oslo­er Atten­tat, der gestern durch die sozialen Net­zw­erke geis­terte.
Fefe ist begeis­tert von der Reak­tion des nor­wegis­chen Min­is­ter­präsi­den­ten auf das Atten­tat.
In der Schweiz regen sie sich schon wieder auf, dass es im Super­markt so viel teuer­er als in Deutsch­land ist. EU-Vorteil, würde ich da mal sagen.
Wenn Felix Schwen­zel schon die ganze Zeit auf sich selb­st ver­linkt, tue ich das auch mal: Wir waren gestern auf einen Abstech­er in Neuss.

Und während ich mir die Frage stelle: Schlecht­es Wet­ter, ok, aber war es let­ztes Jahr im Juli auch so düster? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Ste­fan Nigge­meier wun­dert sich, was man beim deutschen Presser­at für rügenswert hält und was nicht.

Alexan­der Schim­mel­busch wun­dert sich über den Erfolg von Go the fuck to sleep von Adam Mans­bach, in dem sich Gedichte ent­nervter Eltern wie diesem find­en:

Das Schaf schmiegt sich an seine Läm­mer.
Das Kätzchen schnur­rt leise und fein,
Du liegst endlich in deinem Bett mein Schatz.
Ver­dammte Scheiße, schlaf ein.

und erk­lärt sich den Erfolg des Buch­es so:

Vielle­icht damit, dass es Mans­bach pointiert gelingt, den in ver­we­ich­licht­en Wohl­stands­ge­sellschaften weit ver­bre­it­eten Wahn zu ent­lar­ven, jedem noch so irra­tionalen Wun­sch eines Kleinkindes ein tiefes und ern­sthaftes Ver­ständ­nis ent­ge­gen­zubrin­gen. Diese infan­tile Unfähigkeit, eine tat­säch­liche Eltern­rolle einzunehmen, hat zur Folge, dass Erwach­sene ihren Kleinkindern auf Augen­höhe begeg­nen — aus päd­a­gogis­ch­er Sicht ein fataler Fehler.

Christoph Süß wun­dert sich über die Atom­kraftwen­de­häsel der Regierung:

[audio:http://cdn-storage.br.de/mir-live/bw1XsLzS/bLQH/bLOliLioMXZhiKT1/uLoXb69zbX06/MUJIuUOVBwQIb71S/iw11MXTPbXPS/_2rc_K1S/_‑TS/_‑rp9AxP/110611_0903_orange_Atomausstieg-reloaded.mp3]

Und während ich mir die Frage stelle: Humor­voller Umgang mit Kindern ist noch kein Autoritätsver­lust, oder? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Har­ald Braun ist auf sein­er Deutsch­land-umson­st-Reise wieder auf Gast­fre­und­schaftlichkeit gestoßen.
Eines der großen Prob­leme des Jour­nal­is­mus ist ja der kri­tik­be­fre­ite Lokaljour­nal­is­mus. Ste­fanie Gut­ten­berg z.B. mis­sion­iert noch immer unkri­tisiert durch die Lande:

Bru­tal­ste Gewal­tausübun­gen, immer jün­gere Opfer, eine rapi­de Ver­bre­itung von Kinder­pornografie im Inter­net – Stephanie zu Gut­ten­berg zeich­net ein alarmieren­des Bild. Zu viele Men­schen schauen weg, sex­ueller Miss­brauch nimmt der Freifrau zufolge über­hand. „In Deutsch­land muss ein Kind einen Erwach­se­nen durch­schnit­tlich acht­mal um Hil­fe bit­ten, ehe es erhört wird. Das ist ziem­lich bit­ter, finde ich.“

Und Grund­lage dieser Analy­sen sind nach wie vor sub­jek­tive Ein­drücke und pri­vate Stu­di­en.
Had­da didi, had­da da, lebt es sich ganz unge­niert: Jörg Kachel­mann wet­tert auf Twit­ter über den enthemmten Pap­pa­razz­i­jour­nal­is­mus von Focus und Bur­da.

Und während ich mir die Frage stelle: Oder ist das doch eher ein Mit-in-den-Abgrund-reißen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Richard Gut­jahr meint, dass die Bürg­er­rechter in Deutsch­land nie so inten­siv beschnit­ten wur­den, wie in den let­zten 10 Jahren. Dabei diente die Ter­ror­is­mus­ge­fahr lediglich als vor­wand. Sowieso wur­den bis­lang ter­ror­is­tis­che Gefahren vornehm­lich durch Pas­san­tene­in­greifen denn durch Geheim­di­en­steein­satz eingedemmt.

Ulrich Horn befasst sich mit den laten­ten Missliebligkeit­en in der NRW-CDU, die für Bun­desumwelt­min­is­ter Röttgen noch unan­genehm wer­den kön­nten.

Wer mal mitle­sen will, wie es sich schreibt, wenn ges­tandene Blog­ger sich wie Kinder ver­hal­ten, der sollte unbe­d­ingt mal bei Ste­fan Nigge­meier und Don Alphon­so rein­le­sen.

Und während ich mir die Frage stelle: Sind nicht bewusst über­spitzte Ter­ror-Ankündi­gun­gen selb­st schon Ter­ror? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

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Roseanne Barr, vielle­icht ein­fach­er bekan­nt als Roseanne, hat ihre Gedanken darüber, wie es ist, wenn ein Com­e­dys­tar die Boden­haf­tung ver­liert, niedergeschrieben: And I should know.

Mar­cel Weiß kon­sta­tiert im Zuge der Analyse des Sterns durch Ste­fan Nigge­meier, dass der deutsche Qual­ität­sjour­nal­is­mus online nicht bestünde.

Deutsch­land Radio Wis­sen grat­uliert Bob Dylen zu seinem heuti­gen 70. Geburt­stag:

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2011/05/23/drw_201105232005_hoersaal_-_bob_dylan_zum_siebzigs_d263e84d.mp3]

Und während ich mir die Frage stelle: Wer sucht denn noch ern­sthaft Qual­ität­sjour­nal­is­mus beim Stern? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Rome wollte sich abholen lassen. Und hat dazu erst mal die 110 gewählt.

Der Telegraaf in den Nieder­lan­den hat die Dekol­leté-Frage gestellt. Die befragten Frauen hal­ten Blicke eher für ok und Dekol­letés an und für sich bis 65 für ok.
Ste­fan Nigge­meier hat den Online-Auftritt des Sterns mal auseinan­der genom­men und wenig Jour­nal­is­mus gefun­den. Das hätte man so auch nicht erwarten sollen, meint man beim Stern.
Kino.to wurde in Öster­re­ich ges­per­rt. Die Sperre umging man kurz­er Hand durch eine neue Inter­ne­tadresse.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist der Stern nicht eh nur eine Illus­tri­erte? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Jus­tizmin­is­terin Leutheuss­er-Schnar­ren­berg­er möchte, dass für Snip­pets, das sind zitatar­tige Kurzauszüge von Nachricht­en­seit­en, wie sie bei Google gefun­den wer­den kön­nen, gezahlt wer­den soll.
Ste­fan Nigge­meier hat auf den Euro­pean Song Con­test rück­blick­end mal aus­gerech­net, wie jew­eils West- und Osteu­ropa ihre Punk­te verteilt haben.
Bei der Süd­deutschen Zeitung zeigt man sich sehr irrigiert, wie sich Peer Stein­brück als Kan­zlerkan­di­dat der SPD anbiedert.

Und während ich mir die Frage stelle: Wer­den dann auch bald Über­schriften schützbar? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Es ist die alte Leier: Da treten Poli­tikvere­ini­gun­gen als die neuen Sauber­män­ner im poli­tis­chen Geschehen auf, und dann sind es Schmierfinken deluxe: Bei ProN­RW darf man erst­mal 3000€ auf den Tisch leg­en, um auf deren Liste zu kom­men.
Ste­fan Nigge­meier beschreibt die Befind­lichkeit­en der alten Euro­vi­sion-Song-Con­test-Haude­gen als ste­henge­bliebene, verk­lärende Nos­tal­gie und hält seine Inter­pre­ta­tion dage­gen, wie der ESC eigentlich ist. Dabei waren die Lieder beim ESC vor Jahren in der Tat bess­er. Wer ken­nt schon noch den Siegerti­tel von 2009. Oder 2008. Oder 2007.
Großar­tige Idee von Matthias Dell: Die Kon­tro­verse um die Aberken­nung des Egon-Erwin-Kisch-Preis­es an René Pfis­ter im Spiegel-Stil zu par­o­dieren.

Und während ich mir die Frage stelle: Wieviel Kri­tikver­ar­beitungspo­ten­tial hat der Spiegel denn noch, um etwas zu ändern? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Heute ist irgend­wie ein typ­is­ch­er All­t­ag: Nichts spek­takuläres und auch anson­sten startet das Woch­enende gemäch­lich: Meike Win­nemuth zählt 10 Dinge auf, die sie in Shang­hai gel­ernt hat.
Über das Blog­ger­pärchen Niggemeier/Heinser, das den Euro­pean Song Con­test in Düs­sel­dorf bloggend begleit­et. erfährt man hier etwas.
Die deutschen Jugendlichen kif­f­en weniger.

Und während ich mir die Frage stelle: Sind die Jugendlichen nun klüger gewor­den oder lang­weiliger? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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