How to stand a shitstorm

Ich kri­tisiere Sascha Lobo ab und an wegen der Logik­löch­er in seinen vor­ge­tra­ge­nen Ansicht­en, das soll aber nicht heißen, dass ich ihn als argu­men­tierende Per­son ver­w­erfe, ver­nicht­en möchte oder ignoriere. Manch­mal muss man die guten Dinge in ein­er Sache halt auch erst ein­mal find­en.

Zum Beispiel hat er einen Vor­trag gehal­ten, der den Titel How to sur­vive a shit­storm trägt,

Guten Morgen

Morgenkaffee

Ich dachte, dieser Text von Had­mut Danisch wäre über die Leseze­ichen hier schon reinge­spült wor­den aber Pustekuchen. Danisch attestiert der re:publica drei große Prob­leme, unter denen ihre Akzep­tanz lei­det: Boule­var­disierung, Poli­tisierung und Ide­ol­o­gisierung. Kri­tisier­bar­er Text, wieso auch nicht, aber vor allem lesenswert.

In eine ähn­liche Kerbe haut Ste­fan Nigge­meier mit seinem Unter­stützung­s­text für die Krautre­porter: Weg von der Massenbe­spaßung,

Giovanni di Lorenzos Altherrengespräche

Erst hat er ein Inter­view-Buch mit Hel­mut Schmidt veröf­fentlicht, nun kommt eins mit Ex-Bun­desvertei­di­­gungsmin­is­ter Gut­ten­berg: Gio­van­ni di Loren­zo etabliert sich als erste Adresse für Poli­tik­erge­spräche auf Home­­s­to­ry-Niveau. Man weiß gar nicht, ob man das gut oder schlecht find­en sollte.
In der aktuellen Aus­gabe der ZEIT find­et sich ein dur­chaus imposantes mehr­seit­iges Inter­view di Loren­zos mit Gut­ten­berg [Zusam­men­fas­sung].

Guten Morgen

morgenkaffee

Ich weiss ja nicht ganz, was ich von diesen dauern­den Fernsehkri­tiken hal­ten soll, die den­jeni­gen, die das Pro­gramm gese­hen haben max­i­mal eine kleine Erin­nerung brin­gen, aber nichts an neuen Ein­sicht­en und den­jeni­gen, die gar nicht geschaut haben, so gut wie gar nichts. Den­noch: Der STERN befasst sich heute mit der Har­ald-Schmidt-Show von gestern Abend,

Guten Morgen

morgenkaffee

Wolf­gang Michal zieht heute mal Par­al­le­len zwis­chen Thi­lo Sar­razin und Peter Slo­ter­dijk als Debat­ten­pro­voka­teure der Repub­lik.

Wo wir ger­ade bei polar­isieren­den Laien sind: Sascha Lobo plädiert für ein moralis­ches Bewusst­sein für die Ent­loh­nung von Musik, und macht deut­lich, dass er keine Ahnung hat, was Moral bedeutet.

Bei …Kaf­fee bei mir ?

Die Grashalmgrapscher

guembel
Jet­zt ist also mit Thorsten Schäfter-Güm­­bel schon der näch­ste SPD-Poli­tik­er da, der über Twit­ter irgend­wie ver­sucht, Pub­liz­ität zu bekom­men. Und nach Huber­tus Heil will erneut Sascha Lobo, eifrig Parteisol­dat, dieses beflügeln. Let­zter­er hat­te schon im Dezem­ber über den Twit­ter-Auftritt von Heil in der Süd­deutschen behauptet, es sei ein großer Erfolg gewe­sen. Im Gegen­zug wurde Lobo von der Süd­deutschen ein Vor­re­it­er in Sachen Twit­ter genan­nt.