Unfundierte Papstkritik von Schmidt-Salomon

Naja, so gerne ich über den Papst herziehe, hier ist Herr Schmidt-Salomon schlicht auf dem Holzweg, weil er wed­er in der philosophis­chen Natur­recht­slehre, in der Men­schen­recht­slehre, noch in den Schriften des Pap­stes bele­sen zu sein scheint:

Als „krasse Geschichtsver­fälschung“ wertete Schmidt-Salomon, dass der Papst vor dem Par­la­ment behauptete, „dass die Idee der Men­schen­rechte und die Idee der Gle­ich­stel­lung aller Men­schen von der Überzeu­gung eines Schöpfer­gottes her entwick­elt wor­den sei.

Ende des Katholischen Fickverbots?

Der Heilige Vater hat in sein­er jüng­sten Buch­pub­lika­tion erk­lärt, dass, selb­st wenn er es wollte, er nicht gegen das Zöli­bat ange­hen könne, schließlich habe Gott das so gewollt.
Unterm Strich bedeutet das nur, dass Benedikt nicht ratio­nal erk­lären kann, wozu dieses Gebot beste­ht, aber Gott wird schon seine Gründe haben. Diese Ansicht bezweifeln jet­zt 144 Katholis­che The­olo­gen öffentlich und fordern die Fick­freiga­be für Priester.

Renovierung der Moschee abgeschlossen

Guten Morgen

morgenkaffee
In der FAZ ist ger­ade eine Debat­te um den Reli­gion­sun­ter­richt an deutschen Schulen im Gange, in der zunächst Karl Doehring einen mus­lim­is­chen Reli­gion­sun­ter­richt als prob­lema­tisch ansieht, wenn dieser nicht mis­sion­ar­isch sein soll. Nun veröf­fentlicht die FAZ aber­mals einen selt­sam wirren Polemik­text dage­gen, dieses Mal von Patrick Bahrens gegen Karl Doehring.
Die Zeit befind­et die geplanten neuen Geset­ze von Bun­desin­nen­min­is­ter de Maiz­ière für die Pri­vat­sphäre ein­schnei­den­der als die Vorhaben seines Vorgängers Wolf­gang Schäu­ble.

Guten Morgen

morgenkaffee

Die Comicze­ich­ner­in Mol­ly Nor­ris ist unter­ge­taucht. Wegen der Zen­sur von South-Park-Fol­­gen rief sie zum Jed­er-zeich­net-Mohammed-Tag auf, worauf ein Kopfgeld auf sie aus­ge­set­zt wurde. Nun lebt sie unter einem anderen Namen woan­ders.

Recht­san­walt Thomas Stadler rückt die Diskus­sion um Urhe­ber­rechte auf Tweets zurecht: Natür­lich seien diese urhe­ber­rechtlich schützbar,

Guten Morgen

morgenkaffee

Der Europäis­che Gericht­shof hat das deutsche staatliche Glücksspiel-Monopol gekippt. Deutsch­land ver­stoße mit sein­er biesh­eri­gen Regelung gegen die von der EU vorgegebene Nieder­las­­sungs- und Dien­stleis­tungs­frei­heit und begren­ze Glücksspiele und Sportwet­ten nicht in sys­tem­a­tis­ch­er, koherän­ter Weise.

Götz Aly fühlt sich genötigt, die Posi­tion Sar­razins in rechte Licht zu stellen, da ihn die inquisi­torische Verurteilung Sar­razins von linnker Seit­ee stört.

Guten Morgen

morgenkaffee

Carta.info befasst sich mit der Bildzeitung, die die Sar­razin-Debat­te zur Sch­ablone ihrer Sprech­berech­ti­gungskam­pagne macht. Dabei ignori­ert man bei der Bild natür­lich die sar­razin­schen Aus­führung, die den Recht­sausleger für die Diskus­sion dis­qual­i­fizieren:

“Das Muster des gen­er­a­tiv­en Ver­hal­tens in Deutsch­land seit Mitte der sechziger Jahre ist nicht nur keine Dar­win­sche natür­liche Zucht­wahl im Sinne von “sur­vival of the fittest”,