Morgenkaffee Ach so, die NSA und der GCHQ überwachen uns gar nicht. Meint zumin­d­est Ronald Pofal­la. Wozu dann ein No-Spy-Abkom­men mit den USA? Kein Kom­men­tar. Muss man halt alles glauben und nicht hin­ter­fra­gen.

Vielle­icht empfliehlt Michael Spreng auch hier, was er zu Horst See­hofer emp­fiehlt: Ein­fach nicht mehr hin­hören.

Dave Win­er meint unterm Strich, solche Nebelk­erzen seien nur der Ver­such, den größten Skan­dal seit Water­gate zu ver­tuschen.

Und wäh­rend ich mir die Frage stel­le: Würde die CDU wohl radikal in ihrer Ansicht über Daten­sicher­heit umschwenken, wenn sie in der Oppo­si­tion lan­det? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Morgenkaffee Michael Spreng hält fest, wie gut das deutsch-türkische Ver­hält­nis inzwis­chen ist und worauf man kün­ftig acht­en sollte.

De Prozess um den Jenaer Jugendp­far­rer Lothar König gerät ins Stock­en: Offen­bar sind Videos aufge­taucht, die nur in verän­dert­er Form in den Prozess einge­gan­gen sind. Königs Anwalt spricht von ein­er polizeilichen Fälscher­w­erk­statt.

Lorenz Matzat meint, dass die Poli­tik das PRISM-Prob­lem nicht lösen wird.

Und während ich mir die Frage stelle: Wer­den die Leute heutzu­tage schneller entrüs­tungsmüde? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Morgenkaffee

Zumin­d­est aus sportlich­er Hin­sicht ist der kom­mende Wech­sel von Mario Götze zum FC Bay­ern ger­ade das Wellen­the­ma im Inter­net. Was soll’s.

Böse Zun­gen behaupten schon, das solle vom Hoeneß-Ärg­er ablenken. Da kri­tisiert die Oppo­si­tion im deutschen Bun­destag die Straflosigkeit für geständi­ge Steuer­hin­terzieher.

Michael Spreng meint, Uli Hoeneß mache den Fehler, den alle Poli­tik­er auch macht­en: Schweigen.

Der Bayrische Ver­fas­sungs­gericht­shof hat eine Klage gegen den Rund­funkbeitrag zurück­gewiesen.

Heise über die nor­drhein-west­fälis­che Gesund­heitsmin­is­terin:

Dahlmanns Vor­würfe grün­den sich unter anderem darauf, dass Stef­fens 2011 nicht nur den Deutschen Homöopathiekongress eröffnete, son­dern auch zugab, dass sie “von Homöopathie per­sön­lich überzeugt” sei. […] Schon damals meinte die mehrfache Stu­di­en­ab­brecherin, sie wolle “Aus­bil­dungs­berufe weit­er­en­twick­eln” und man brauche “natür­lich auch Stu­di­engänge”. In Nor­drhein-West­falen wolle sie nicht nur in der Weit­er­bil­dung, son­dern auch beim Bach­e­lor und beim Mas­ter “andere Wege gehen”. […] Im nor­drhein-west­fälis­chen Gesund­heitsmin­is­teri­um meint man auf Anfrage von Tele­po­lis, man könne keine Stel­lung­nahme zu den Vor­wür­fen des FDP-nahen Zusam­men­schlusses abgeben, weil die Min­is­terin “erkrankt” sei. Ob sie sich mit homöopathis­chen Mit­teln zu kuri­eren ver­sucht, ist nicht bekan­nt.

Und während ich mir die Frage stelle: Wer hat­te den Hoeneß eigentlich zum Vor­bild? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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MorgenkaffeeAuf der Anzeigentafel von Ajax Ams­ter­dam prangte am Woch­enende ein Gedicht der Kinder des getöteten Schied­srichters.

Felix Schwen­zel regt sich ver­ständlicher­weise darüber auf, wie man als Leser von SPIEGEL vom ePa­per grund­los auf die Inter­net­seite geschub­st wird, ohne dort das Ver­wiesene zu sehen zu bekom­men. Reizt mich als Wenig-SPIEGEL-Leser nicht, meine Hal­tung zu über­denken.

Michael Spreng erläutert, dass Peer Stein­brück sowieso nur unter bes­timmten Bedin­gun­gen Kan­zler wer­den kön­nte.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist der Fußball noch zu ret­ten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Morgenkaffee So, Umzug einiger­maßen vol­len­det, da kann man ja wieder was lesen: Was man zum Beispiel ver­passt, wenn man beschäftigt ist und nicht an Fernse­hen und Inter­net hängt, ist, dass Gauck zum Bun­de­spräsi­den­ten gewählt wurde und heute schon mal in Schloss Belle­vue vor­beis­chaut.

Ulrich Horn haut ger­ade wieder ordentlich in die Tas­ten. Ihn bewegt die Frage, ob in NRW der CDU über­haupt noch ein ern­sthafter Wahlkampf gelin­gen kann.

Michael Spreng schüt­telt den Kopf darüber, dass Chris­t­ian Lind­ner für die FDP erst Fah­nen­flüchtiger und nun Hoff­nungsträger ist.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist Lin­der abgeschossen, wenn er keine 5% holt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Morgenkaffee

Wie sollen die Men­schen mit den Ter­rormel­dun­gen in Deutsch­land umge­hen? fragt Jen­ni Roth Thomas Kliche im fluter-Inter­view.

Ulrich Horn begutachtet die Rück­kehr Gut­ten­bergs ins Ram­p­en­licht. Ein Poli­tik­er wie er fehle in Deutsch­land, meine Gut­ten­berg. Inhaltlich habe er aber nichts zu bieten, und ob eine Mehrheit einen Betrüger tat­säch­lich als Poli­tik­er wieder haben möchte, das sei auch fraglich.

Michael Spreng regt an, die NPD finanziell zu zer­stören, und bedauert, dass er seit 40 Jahren gegen die rechte Partei anschreibt.

Und während ich mir die Frage stelle: Sind die Wäh­ler denn ewig anfäl­lig für Men­schen­fänger? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Michael Spreng mok­iert sich etwas, dass Dieter Thomas Heck zum wieder­holten Mal die Anek­dote, wie er einst seine dama­lige Frau fast umge­bacht hat, zum Besten gibt.
Das gibt mir die Gele­gen­heit etwas darüber nachzu­denken, wo eigentlich die Gren­ze ist zwis­chen ein­er mak­aberen Befas­sung mit einem The­ma und Pietät­losigkeit.
Ich habe hier vor weni­gen Tagen diverse Tötungs­de­lik­te in mein­er Heimat­stadt salopp aufge­führt, weil es mir vorkommt, als ob vie­len Men­schen sehr leicht das Töten eines anderen Men­schen in der betr­e­f­fend­en Stadt als akzept­abel erscheint. Vielle­icht ist das in anderen Städten eben­so der Fall, mir kommt es gehäuft vor. Um das vorzubrin­gen, habe ich provozierend die Einzelfälle beschrieben, als seien sie etwas humor­volles. Von den Opfern war keine genaue Rede, insofern scheint mir das Vorge­hen gren­zw­er­tig, wegen mir mak­aber, aber akzept­abel.
Weniger akzept­abel erscheint es mir, wenn die lokale Zeitung den ersten Bericht über ein Tötungs­de­likt so schreibt, als han­dele es sich um eine fik­tive Krim­igeschichte. Das passt nicht in meine Vorstel­lung ein­er ser­iösen Berichter­stat­tung, deren Ziel­gruppe — im Gegen­satz zu meinem Blog — auch Ange­hörige umfasst. Das würde ich als geschmack- und pietät­los ein­stufen.
Bei diesem Tötungs­de­likt hat der Täter der Polizei gegenüber zunächst angegeben, es han­dle sich um Tötung auf Ver­lan­gen, wobei es sich schlicht um kalt­blüti­gen Mord gehan­delt hat. Solch­es Ver­hal­ten würde ich als anstands- und pietät­los werten, um es von geschmack- und pietät­losem Ver­hal­ten abzu­gren­zen.

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Morgenkaffee

Die Tages­the­men befra­gen FDP-Chef Rösler mal, was denn darunter zu ver­ste­hen sei, dass er was liefern wolle.

Michael Spreng sieht auch keinen Fortschritt bei der Möven­pick­partei.

In den USA wollen die Repub­likan­er damit Stim­mung machen, dass sie Äng­ste gegen ein Wieder­erstarken der Sow­je­tu­nion schüren. Wenn man keine Feinde hat, dann bastelt man sich eben welche. [via Fefe]

Und während ich mir die Frage stelle: Kann man den Amis eigentlich alles vor­ma­chen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Morgenkaffee

Ja, super: Die Fick­par­ty der Ham­burg-Mannheimer wurde auch noch steuer­lich gel­tend gemacht. Da wer­den doch mal Steuergelder sin­nvoll angelegt.
Michael Spreng beobachtet die Macht­losigkeit der FDP trotz Regierungs­beteili­gung.
Die Richter für Ratko Mladic ste­hen schon fest.
Vroni­plag attestiert FDP-EU-Poli­tik­er Chatz­i­markakis inzwis­chen auf 70% der Dok­torar­beit Pla­giate.

Und während ich mir die Frage stelle: Wieviele der­ar­tige Par­ties gab es denn bei der Ham­burg-Mannheimer? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Morgenkaffee

Alles nur eine Frage der Zeit: Ein Cyber-Angriff wird Deutsch­land mit ein­er virtuellen Bombe attack­ieren, meint Bun­de­sham­pelmin­is­ter Friedrich. WIR WERDEN ALLE STERBEN! Bald kommt dann die Behaup­tung, dass der Staat deswe­gen das Inter­net bess­er kon­trol­lieren muss .
Michael Spreng erzählt eine Anek­dote darüber, wie bei Bild die durchgek­nall­ten Geschichte entste­hen: Indem man Durchgek­nallte ein­stellt, und deren Gefasel nicht kri­tisch hin­ter­fragt.
Die Fick­par­ty der Ham­burg-Mannheimer (“Mehr vom Leben!”) in Budapest hat 83.000 Ock­en gekostet.
Der Her­steller von Pril hat eine Wer­beak­tion auf Face­book vergeigt.
Der Neustart der Wochen­show auf SAT1 wird allen­thal­ben abgelehnt: Für die FAZ ist das Witzgewürge das Abmelken ein­er toten Kuh. Vielle­icht hätte man Men­schen mit Humor auf die Bühne holen sollen.

Und während ich mir die Frage stelle: Kann sich eigentlich SAT 1 wegen dieser geist­losen Humors­endungskopie sel­ber verk­la­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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