Moin

MorgenkaffeeWolf­gang Michal schreibt, dass das anvisierte Leis­tungss­chutzrecht den eh schon sehr kurz Kom­menden eigentlichen Urhe­bern seit­ens der Ver­lage auch noch Per­sön­lichkeit­srechte ein­schränkt.

Parteifre­unde zweifeln, dass Sarkozy im Präsi­dentschaftswahlkampf noch eine Schnitte hat.

Mir ist noch gut in Erin­nerung wie Felix Schwen­zel vor kurzem darüber her­zog, dass er zwar Spiegel Online, aber ger­ade den eigentlichen Spiegel gar nicht mehr lese. Mir fliegt der Schinken zwar ab und an in die Hände, aber ich kön­nte nicht sagen, wann ich das let­zte Mal einen Spiegel gekauft hätte. Und so wie man inzwis­chen glaubt, dort Jour­nal­is­mus betreiben zu kön­nen, reizt mich auch so gar nichts dazu, wieder einen zu erwerben.

Wir bleiben immer noch bei der Piraten­partei, der offen­bar nicht so leicht der Saft abzu­drehen ist, wie der Shit­storm der let­zten Tage dachte: Der innen- und kul­tur­poli­tis­che Sprech­er der Berlin­er Piraten­parteifration Christo­pher Lauer geht den Berlin­er Sen­ats-Chef Björn Böh­n­ing nach dessen Kri­tik an der Piraten­partei an. Und das hört sich nicht allzu inkom­pe­tent an.

Und während ich mir die Frage stelle: Wenn in NRW jemand wie Christi­na Schulze Föck­ing ein Min­is­teri­um leit­en soll, wieso sollte das nie­mand bei den Pirat­en kön­nen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Moin

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Auf Netzpolitik.org palavert man heute etwas über die Ver­ant­wor­tung der Pirat­en, die bei der Abge­hord­neten­hauswahl in Berlin 8,9% der Stim­men für sich gewin­nen kon­nten. Das klingt auf einem Blog, der dem Vere­in der Dig­i­tal­en Gesellschaft so nahe ste­ht, etwas unan­genehm besser­wis­serisch. Tief­gang hat es auch nicht.

Bei den Net­zpi­loten schreibt Gun­nar Sohn etwas über die ange­bliche Respek­thal­tung, die man Blog­gern gegenüber haben sollte. Klingt nach Angstmacherei.

Das Alt­pa­pi­er beschäftigt sich heute belustigt mit der Leicht­gläu­bigkeit, die Ver­leger und Jour­nal­is­ten Angela Merkel gegenüber an den Tag leg­en bezüglich des Leis­tungss­chutzrecht­es für Verlage.

Und während ich mir die Frage stelle: Hat Merkel jet­zt eigentlich was in der Hand gegen die Ver­lage? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Jus­tizmin­is­terin Leutheuss­er-Schnar­ren­berg­er möchte, dass für Snip­pets, das sind zitatar­tige Kurzauszüge von Nachricht­en­seit­en, wie sie bei Google gefun­den wer­den kön­nen, gezahlt wer­den soll.
Ste­fan Nigge­meier hat auf den Euro­pean Song Con­test rück­blick­end mal aus­gerech­net, wie jew­eils West- und Osteu­ropa ihre Punk­te verteilt haben.
Bei der Süd­deutschen Zeitung zeigt man sich sehr irrigiert, wie sich Peer Stein­brück als Kan­zlerkan­di­dat der SPD anbiedert. 

Und während ich mir die Frage stelle: Wer­den dann auch bald Über­schriften schützbar? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Osama bin Laden ist tot. Aber viel mehr erfährt man bis­lang nicht: In ein­er us-amerikanis­chen Mil­itärak­tion soll der al-Kai­da-Anführer gestern getötet wor­den sein, so US-Präsi­dent Oba­ma. Selb­st CNN bringt bis­lang nur ein Bin-Laden-best-of.

Mit dem Leis­tung­gschutzrecht ver­suchen deutsche Ver­leger, mehr Geld aus ihren Pro­duk­ten schla­gen zu kön­nen, indem Gebühren für Zitate, selb­st von Über­schriften, anfall­en sollen. Der Mit­be­grün­der der Ini­tia­tive gegen Leis­tungss­chutzrecht, Philipp Otto, sieht im Leis­tung­gschutzrecht nichts anderes als ein Mit­tel zur Machter­hal­tung der Ver­lage, dem eine Berech­ti­gung angekün­stelt wird — mit Unter­stützung der Bundesregierung.

Györ­gy Dalos berichtet darüber, wie in Ungarn derzeit Intellek­tuelle das nation­ali­tis­che Kli­ma zu spüren kriegen, die ein­fach ein öffentlich­es Bewusst­sein für die aktuelle poli­tis­che Lage schaf­fen wollen.

Bei Bun­destagswahlen zwis­chen 1990 und 2005 wurde sys­tem­a­tisch geschlud­ert oder manip­uliert, das behaupten die Wis­senschafter Chris­t­ian Bre­un­ing und Archim Goer­res in ein­er Studie [ pdf, engl. / Diskus­sion auf deutsch ].

Und während ich mir die Frage stelle: Wann kriegen wir eigentlich eine Bun­desmin­is­terin für Lob­by­is­mus? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Im Taxi-Blog berichtet Torsten davon, dass die Nach­wei­h­nacht­szeit im Taxi am Mon­tag schon sehr skuril begann.

Mario Six­tus schreibt bei Car­ta über das geforderte Leis­tungss­chutzrecht von Verlegersseite.

Friedrich Küp­pers­busch plädiert für die Ver­wen­dung des neuen Wortes Winterloch:

[audio:http://httpmedia.radiobremen.de/mediabase/040473/040473_140551.mp3]

Und während ich mir die Frage stelle: Erwartet uns bah­n­tech­nisch eigentlich ein Sil­vester­chaos? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[ Foto: Luc van Gent ]

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Moin

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Ein Hack­er erfand eine Frau, meldete sie bei Face­book und Linkedin an, machte auf gut Fre­und mit diversen Män­nern in staatlichen Funk­tio­nen und kam so an brisante Infor­ma­tio­nen der US-Regierung und einen Job bei Google. Ei der daus.

Der Chefjus­tiziar von Google Nord- und Zen­traleu­ropa (huu­u­u­u­ui) Dr. Arnd Haller lis­tet 10 Punk­te gegen ein Presse-Leis­tungss­chutzrecht auf.

Der Leit­er der Uni­ver­sität Frank­furt, Wern­er Müller-Esterl, beklagt den Zus­tand deutsch­er Uni­ver­sitäten: Es läuft etwas schief in Deutsch­land.

Und während ich mir die Frage stelle: Wieviele imag­inäre Per­so­n­en haben wohl tat­säch­lich einen Job? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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