• Peter Breuer – Kai Diekmann, der noch bis zum 31. Januar… "Herausgeber der BILD ist, besuchte Donald Trump und schenkte ihm ein Stück der Berliner Mauer mit Unterschriften von Helmut Kohl, Michail Gorbatschow und George Bush. … Zur Ironie der Geschichte gehört, dass Diekmann nach seinem Interview mit Trump in der FAZ erzählt, Trump wünsche sich „sichere Grenzen“ nach Mexiko – einem Land, das derselbe Mann mit einer Mauer von den USA abtrennen möchte. Diekmann empfindet die Offenheit seines Interviews als „unglaublich erfrischend“. … Ein lächerliches Symbol an einen dummen Mann von einem grausamen Zyniker."
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Lesezeichen von heute

  • Kolumne Die Kriegsreporterin: Oben Furtwängler, unten Diekmann – taz.de "Der Umstand, dass die auflagenstärkste und leider auch in Sachen Meinungsbildung bedeutendste Zeitung bald von einer Frau geleitet wird, bestätigt wie die Wahl von Tanit Koch die These, dass Frauen dann randürfen, wenn eh schon alles egal ist."
  • RedaktionsNetzwerk Deutschland • RND • #DieMedienkolumne "„Bild“ lebt in einer Parallelwelt. Ihr Verständnis von Prominenz und Relevanz hat mit meinem rein gar nichts zu tun."
  • NSU-Prozess: Ich klage an | ZEIT ONLINE "Es war Abend, ich saß in der U-Bahn, als mein Handy klingelte. Eine junge Frau meldete sich. Mit stockender Stimme erzählte sie von ihrem Vater, der von der rechtsextremistischen Terrorgruppe NSU getötet worden war. Ihre Mutter und sie hatten viele Jahre in Ungewissheit leben müssen. Sie waren beschuldigt worden, in den Mord verwickelt zu sein, von Nachbarn, von Freunden, von Verwandten, von der Polizei. Sie hatten ein Jahrzehnt in sozialer Isolation verbracht. "
  • Anja Wagners Medienmenü "Mit dem Fernsehen kann ich schon lange nichts mehr wirklich anfangen. Nachrichten vielleicht, Dokumentationen mal, Sport mitunter, Polit-Talk sporadisch, um den Mainstream zu verstehen – that’s it. Ich versuche noch ab und an, den Tatort aus alter, sozialer Tradition zu schauen, aber eigentlich auch zunehmend lustlos. Generell bin ich eine entschiedene Gegnerin der GEZ-Gebühren beziehungsweise des Rundfunkbeitrags, wie sie neuerdings heißen. Ich halte dieses ganze öffentlich-rechtliche System für nahezu korrupt und maximal reformbedürftig. Die Ausgaben stehen in keinem Verhältnis zu Leistung und Bedarf im 21. Jahrhundert."
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Morgenkaffee Ulrich Horn schreibt darüber, dass der ehemalige Chef der Bildzeitung, Kai Diekmann, in der Wulff-Affäre nicht nur den damaligen Bundespräsidenten zu Fall gemacht hat, sondern auch sich selbst. Und das wird mächtigen Menschen klar gewesen sein.

Was braut sich denn bloß in Frankreich mit der Génération Identitaire zusammen?

Eine Piratin regt sich auf, dass die Presse nicht über das Refugeecamp in Berlin schreibt, und bekommt von einem Blödzeitungsredakteur gesteckt, er käme, wenn sie blank zöge. Zum Schein gehen Piratinnen darauf ein, thematisieren dann aber den darin liegenden Sexismus und leiten die Aufmerksamkeit auf die Flüchtlinge.

Und während ich mir die Frage stelle: Wenn die Politik die Blödzeitung deckeln kann, was ist an ihr noch journalistisch unabhängig? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Auch Diekmann wulfft.

Christopher Lauer hat für die Piratenpartei auf die Regierungserklärung Klaus Wowereits geantwortet. Mehr als Blabla ist aber nicht herausgekommen.

Stefan Niggemeier packt sich bei einem n-tv-Interview mit Überlebenden des Schiffsunglücks in Italien an den Kopf.

Blogger wegen Bilder abmahnen ist gerade in.

Und während ich mir noch die Frage stelle, Wie lange bleibt denn der Diekmann noch im Amt?, hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Die Nachtgeschichten von heute

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Die Nachtgeschichten von heute

  • Gewalt der Unbehausten | WELT ONLINE – Judith Schalansky: In den 90er-Jahren war das sicherlich so. Da haben wir die Angriffe auf Ausländerheime und Ausländer miterleben müssen. Es herrschte eine Art Vakuum. Aber ich glaube, die allgemeine Unsicherheit, das Wegbrechen des Gewohnten – das war entscheidend. Damit kann man nicht die Gewalt gegen Ausländer erklären und schon gar nicht rechtfertigen. Aber es war und ist eben eine Gewalt der Unbehausten. Deren Angst war riesig: die Furcht vor dem Anderen, vor dem Neuen. Damals herrschte auch eine Art Wildweststimmung – mit all diesen Vertretern für Lexika und Plastikhaustüren. Es herrschte ein allgemeines Verarschtwerden. Da prallten nicht nur zwei Welten, sondern stießen auch zwei Völker aufeinander, die nicht dieselbe Sprache sprachen.
  • Rechtsterrorismus: Terrorzelle womöglich für weiteren Anschlag verantwortlich | ZEIT ONLINE – Die Zwickauer Zelle steckt möglicherweise hinter einem Mordanschlag in Duisburg. Damals war ein türkischer Gastwirt von einer Selbstschussfalle schwer verletzt worden.
  • Quote sei zu gering: RTL fordert Ende der Digitalkanäle von ARD und ZDF – Handelsblatt – Die Gefahr eines Auftragsversagens besteht.
  • Verfassungsblog › Dieter Grimm: Wulffs Anruf war kein Eingriff in die Pressefreiheit – Das Grundrecht der Pressefreiheit schützt die Presse und die im Pressewesen Tätigen vor Eingriffen der öffentlichen Gewalt. Wir können zwar annehmen, dass der Bundespräsident in seiner Eigenschaft als Staatsoberhaupt angerufen hat, nicht als Privatmann. Eingriffsqualität hätte der Anruf aber nur gehabt, wenn dadurch die Freiheit des Chefredakteurs eingeschränkt worden wäre. Seine Freiheit, so zu handeln, wie er es journalistisch für richtig hielt, war aber in keiner Weise gemindert. Das heißt gleichzeitig, dass der Bundespräsident mit dem Anruf nicht gegen das Grundgesetz verstoßen hat. Ob seinem Verhalten ein angemessenes Verständnis von der Funktion der Presse in der Demokratie und dem Verhältnis von Politikern und Journalisten zugrundelag, ist eine andere Frage.
  • Der Feldzug der "Bild" passt ins Bild der eitlen Medien: Diekmanns Anmaßung – taz.de – Wulff steht – natürlich völlig zu Recht – als Aufklärungsverhinderer dar. Und Bild als seriöses Blatt, dass den Tabubruch scheut. Welche Perfidie – Bild stellt sich noch einmal über den eh schon demütigen Präsidenten. Das wird erst dann vollends zu einer Farce, wenn man weiß, dass Bild-Leute seit Tagen mit Wulffs Sätzen bei anderen Medien hausieren gehen.
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Morgenkaffee

Ulrich Horn schüttelt den Kopf über Jacob Augsteins Fazit der Bildberichterstattung zur Kreditaffäre des Bundespräsidenten, vermutet bei dieser eine gerichtete Berichterstattung und konstatiert:

Man mag nicht glauben, dass seriöse Organe nicht bemerken, wie sie von Diekmann eingespannt werden. Die Bürger bemerken das schon. Das erstaunlichste Ergebnis dieser Affäre ist wohl, dass die Mehrheit der Menschen ganz andere Schlussfolgerungen zieht als die Medien.

Derweil zieht die kritische Beleuchtung der Kreditaffäre weiter munter ihre Kreise.

Fefe verweist auf einen Bericht über Praktiken der GEMA.

Und während ich mir die Frage stelle: Wer ist denn gerade ein Bild-gerechter Bundespräsident? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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