Guten Morgen

Morgenkaffee
Rome erk­lärt sein Faible für Ulrich Tukur.
Bei Face­book gibt es wohl eine weit­ere Bild-gestützte Gut­ten­berg-Gruppe, die zu Demon­stra­tio­nen für die Wiedere­in­set­zung Gut­ten­bergs ein­tritt. Bei Netzpolitik.org hat man mal ein Best-of der raus­ge­haue­nen Tumb­heit­en zusam­mengestellt.
Beim Früh­stück bei Ste­fanie denkt man, dass Gut­ten­berg nun wohl den klas­sis­chen Weg bege­ht:
[audio:http://media.ndr.de/download/podcasts/podcast2956/AU-20110301–1927–4901.mp3]
Und während ich mir die Frage stelle: Und wer schützt jet­zt die Union vor Gut­ten­berg?

Guttenberg zeigt selbst beim Rücktritt Arroganz


Die CSU fordert ger­ade zwar, dass man sich zurück­nehmen soll, was die Kri­tik an der Per­son Karl Theodor Gut­ten­berg anbe­langt, aber wie kann man das, wenn der immer wieder nach­legt. Es ist ist schlicht eine inhaltliche Zumu­tung, was Gut­ten­berg heute als Rück­trittserk­lärung von sich gegeben hat. Als Ersatz ein­er Selb­stkri­tik müssen natür­lich tote Sol­dat­en her­hal­ten:

Nach­dem dieser Tage viel über Anstand disku­tiert wurde,

CDU will Internetzensur — ab sofort

Mit­glieder der CDU/C­­SU-Frak­­tion möcht­en mit sofor­tiger Wirkung die Inter­net­zen­sur in Deutsch­land ein­führen, weil die mit der FDP vere­in­barte Aus­set­zungs­frist der Zen­sur heute aus­läuft:

“Der ein­seit­ige Ansatz des Löschens von Kinder­porno­seit­en hat sich als Flop erwiesen”, sagte Unions­frak­tionsvize Gün­ter Krings der Neuen Osnabrück­er Zeitung unter Beru­fung auf die aktuelle Jahres­bi­lanz des Bun­deskrim­i­nal­samts (BKA). “Die Ergeb­nisse nach einem Jahr sind ein­deutig.

Was ich noch sagen wollte… zu Jan Fleischhauer


Wenn es noch eines Beweis­es bedurft hätte, dass Jan Fleis­chhauer für den SPIEGEL das ist, was Franz-Josef Wag­n­er für die Blödzeitung, dann dieser Artikel über die Kri­tik an Gut­ten­bergs Dok­torar­beit­spla­giat als Geschichte des Auf­s­tands der Bürg­er­lichen gegen den kon­ser­v­a­tiv­en Adel:

der Bun­desmin­is­ter der Vertei­di­gung, Karl-Theodor zu Gut­ten­berg, hat sich bei der Abfas­sung sein­er Dok­torar­beit zu freige­big aus den Arbeit­en ander­er Leute bedi­ent.

Was ich noch sagen wollte… zum Lex Guttenberg


Es ist ein ver­dammt hoher Preis, den die CDU für Gut­ten­berg zu zahlen bere­it ist. Sie ver­ab­schiedet sich von ihrem Bil­dungside­al und dem Begriff der Integrität. Der Ver­stoß gegen einen der ele­men­tarsten Bil­dungs­grund­sätze, das Aus­geben frem­den geisti­gen Eigen­tums als das eigene, stellt für die CDU keinen Grund für poli­tis­che Kon­se­quen­zen dar, wiewohl doch das eine wie das andere poli­tisch ist.

Guten Morgen

Morgenkaffee
Kol­ja Rudzio bei der Zeit meint, dass die Verän­derun­gen bezüglich Hartz IV keine wesentlichen Verän­derun­gen für Hartz-IV-Fam­i­lien bedeuten.
Schöne Aus­sicht­en sind das: Das Vertei­di­gungsmin­is­teri­um macht in der “Bild”-“Zeitung” groß Wer­bung für die Bun­deswehr und zielt damit auf Geringaus­ge­bildete und Aus­län­der für eine neue Unter­schicht­en-Armee wie in den USA.
Vertei­di­gungsmin­is­ter Karl-Theodor Gut­ten­berg ist der­weil sein Dok­tor­grad aberkan­nt wor­den.

Nach der Promotionsordnung ist Guttenberg ein Täuscher

Upsala, da ist der Bayreuther Uni­ver­sität­sleitung vielle­icht doch ein Las­pus unter­laufen. Der Uni­ver­sität­spräsi­dent hat gesagt, man habe einen Vor­satz zu täuschen nicht nachgewiesen. Allerd­ings ist die Täuschung, die kein Verse­hen ist, die Grundbe­din­gung für den Entzug ein­er Dis­ser­ta­tion laut Pro­mo­tion­sor­d­nung der Rechts- und Wirtschaftswis­senschaften in Bayreuth. Man dürfte also Gut­ten­berg mit Ver­weis auf diese Entschei­dung einen Täusch­er nen­nen.

Schneller Doktorgradentzug der Uni Bayreuth ist völlig ok

Sel­ten ist wohl einem Dok­toran­den so schnell seine Dok­tor­würde ent­zo­gen wor­den wie Karl-Theodor Gut­ten­berg. In diesem Fall hat die Uni­ver­sität Bayreuth vol­lkom­men richtig gehan­delt. Die Beweise seien erdrück­end, hat man hin­ter vorge­hal­tener Hand gesagt. Und das sind sie ja auch. Allein die 8 Nach­weise von Prof. Fis­ch­er-Les­­cano haben für diese Entschei­dung aus­gerecht. Die schnelle Entschei­dung war auch deswe­gen richtig, weil so Druck von der Uni­ver­sität und den Dozen­ten genom­men wird.

Was ich noch sagen wollte… zum Plagiat

Karl Theodor zu Gut­ten­berg hat ja sine Kri­tik­er davor gewarnt, dass sie sich nicht der üblen Nachrede schuldig machen sollen, wenn sie ihn des Pla­giats bezichti­gen. Dies sei deswe­gen nicht der Fall, weil nach Gut­ten­bergsprech ein Pla­giat bewusst gemacht wer­den müsse.

Dies ist mit­nicht­en der Fall. Ein Pla­giat ist die Nichtken­ntlich­machung frem­den Inhalts durch einen Autor,

Dieter Jasper über Guttenbergs Plagiat

Von Ex-Dok­­tor zu Ex-Dok­­tor: Der mit seinem bei ein­er Titelmüh­le erkauften erwor­be­nen Dok­tor­grad aufge­flo­gene CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Dieter Jasper äußert sich zum Pla­giat von Gut­ten­berg:

Aus per­sön­lich­er Erfahrung weiß ich, dass eine solche Debat­te um einen Dok­tor­ti­tel, ins­beson­dere von Kol­le­gen ander­er poli­tis­ch­er Parteien, immer gerne geführt wird. Das wird auch bei zu Gut­ten­berg so sein.