Moin

Gestern die let­zten Geschenke ergat­tert, heute den zweit­en Wei­h­nachts­baum für dieses Jahr aufgestellt, die Krippe vom Dachbo­den gehieft, die Kugeln aus­gepackt. So langsam kön­nte sich die Fes­tlichkeit einstellen.

Der Flusskiesel kann dem Franzbrötchen geschmack­lich unge­fähr so viel abgewin­nen wie ich.

Miss James wün­scht fro­he Wei­h­nacht­en. Ben erin­nert daran, dass mor­gen die Tage schon wieder heller wer­den.

Und während ich mir die Frage stelle: Entza­ubert sich Wei­h­nacht­en im Alter immer mehr? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Moin

Trump hat seinen Parteigenossen, dem Über­griffe auf Min­der­jährige vorge­wor­fen wer­den, nicht als Sen­a­tor Alaba­mas durch­bekom­men. Jet­zt wird das Regieren für ihn schw­er­er, aber auch das Durchkom­men in den USA mit ein­er Ver­gan­gen­heit sex­ueller Übergriffe.

Der Flusskiesel hat einen ganz wichti­gen Instal­la­tion­stipp.

Ulrich Horn meint, die Vertreter im deutschen Bun­destag seien ihr Geld nicht wert.

Und während ich mir die Frage stelle: Was hätte Trump anstellen müssen, um sofort raus­ge­wor­fen zu wer­den? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Lesezeichen vom 02.01.2017

  • Papier­lose – Kiesel­Blog “Was tun mit den vie­len Papier­losen? Vielle­icht gibt es Antworten im papier­losen Büro?” Da müsste man mal fragen.
  • AKW Bruns­büt­tel: Ein langer Weg bis zum Abriss “Außer­dem gibt es im AKW noch eine weit­ere Baustelle: Die Mitar­beit­er bergen immer noch ros­tige Atom­müllfäss­er aus den unterirdis­chen Lager­räu­men. (…) “Die Ursache ist, dass feucht­es Mate­r­i­al einge­füllt wor­den ist. Das hat den Rost aus­gelöst”, sagte Umwelt­min­is­ter Robert Habeck”
  • Emmanuel Macron unter­stützt Angela Merkels Flüchtlingspoli­tik „Kan­z­lerin Merkel und die ganze deutsche Gesellschaft waren auf der Höhe unser­er gemein­samen Werte. Sie haben unsere kollek­tive Würde gerettet, indem sie notlei­dende Flüchtlinge aufgenom­men, unterge­bracht und aus­ge­bildet haben.“
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Moin

MorgenkaffeeJohn­ny Haeusler erk­lärt ganz ein­leuch­t­end, was viele Inter­net­nutzer ger­ade über die SPD und deren Zus­tim­mung zur Vor­rats­daten­spe­icherung so aufregt. Der Fehler liegt meines Eracht­ens schlicht darin, die SPD für eine sozialdemokratis­che Partei zu hal­ten. In der Demokratie muss man Wider­sprüche eben aushal­ten kön­nen. Links und SPD. Ein Pis­pers-Bon­mot von 1995.

Wusste ich auch noch nicht: In Deutsch­land darf man erst ero­tis­che E‑Books kaufen, wenn die Kinder schon im Bett sind.

Jür­gen Beck­er war gestern im MonTalk und redet etwas über seine aktuellen Pro­jek­te und schaut zurück.

Und während ich mir die Frage stelle: Kann man die SPD noch vor der VerF­P­Dung ret­ten und will das noch jemand? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Moin

Morgenkaffee

Bei der Wahl zum Europa­parla­ment ist CSU-Kan­di­dat Bernd Pos­selt durchge­fall­en — kein Grund da nicht mehr hinzuge­hen.

Ex-Krautre­porter Ste­fan Nigge­meier sagt Ste­fan Raab zum Abschied von vor der Kam­era leise Servus.

Flusskiesel has­st Fan­ta.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist das jet­zt wün­schenswert, dass Raab ohne großes Trara abge­ht oder tragisch? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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How to stand a shitstorm

Ich kri­tisiere Sascha Lobo ab und an wegen der Logik­löch­er in seinen vor­ge­tra­ge­nen Ansicht­en, das soll aber nicht heißen, dass ich ihn als argu­men­tierende Per­son ver­w­erfe, ver­nicht­en möchte oder ignoriere. Manch­mal muss man die guten Dinge in ein­er Sache halt auch erst ein­mal finden.

Zum Beispiel hat er einen Vor­trag gehal­ten, der den Titel How to sur­vive a shit­storm trägt, wobei er gle­ich ein­räumt, dass er die im Titel angedeutete Frage wed­er behan­delt, noch beant­wortet. Was er aber den­noch tut, ist, zwei Dinge herauszustellen:

  1. Bei The­matiken, die von öffentlichem Inter­esse sind, muss man heutzu­tage jed­erzeit mit der Möglichkeit eines Shit­storms rech­nen.
  2. Mit Leichtigkeit kann man selb­st Teil eines Shit­storms sein.

Man kann sich dem­nach vor­bere­it­en, inner­halb des möglichen Punk­tes 1. nicht unterzuge­hen, und zweit­ens nicht über Punkt 2 zu stolpern.

How to navigate

Der let­zte Shit­storm, den ich durch­manöverte, fand sich in Face­book statt. Face­book bietet einige Möglichkeit­en, den Sturm abzuschwächen. Man kann Diskus­sio­nen löschen, Leute aus Grup­pen sper­ren, Mit­teilun­gen unsicht­bar machen etc. pp. Das wirk­lich Gute: Man kann mit ein wenig Übung sehr gut analysieren, wer da genau aus welchen Grün­den was postet. So lässt sich geschickt eine ganze Meute lenken.

In diesem speziellen Shit­storm gaben sich etwa 7 Leute ein­er sozialen Gruppe die Klinke in die Hand, holten sich Bei­s­tand bei weit­eren Face­book-Nutzern und liketen die eige­nen Beiträge voll­ständig durch.

Nun sollte man auf Likes auf Face­book nichts geben: Sie bedeuten kaum etwas, mehrere Likes auf das­selbe Post­ing müssen nicht das­selbe aus­drück­en, ein Garant für ein gutes Argu­ment sind sie auch nicht — kurzum: Man ver­passt nichts, wenn man sie ein­fach ignoriert.

Ich ging nun daran, eini­gen aus dieser Meute Fra­gen zu Behaup­tun­gen zu stellen, die nicht halt­bar waren. Und schon hier kann man darauf acht­en, bes­timmten Leuten nicht zu antworten, so dass diese sich ver­nach­läs­sigt fühlen. Denn so sehr man motzt, man möchte schon wahr genom­men wer­den. Und so ist die Meute schon geteilt: In diejeni­gen, denen geant­wortet wird, und diejeni­gen, denen keine Aufmerk­samkeit geschenkt wird.

Nun war diese Gruppe nur der lunatic fringe1. ein­er Per­son außer­halb dieser Diskus­sion, d.h. es brauchte auf bes­timmte Aspek­te, die dieser Gruppe nicht geläu­fig sind, nicht einge­gan­gen wer­den — dadurch wird das Spielfeld verklein­ert. Ander­er­seits weiß man so, dass der Hor­i­zont der Gruppe beschränkt ist und spielt den Ball besten­falls in die Region, wo die Gruppe nichts zuzuset­zen hat.

Das funk­tion­ierte im konkreten Fall auch wie am Schnürchen: Auf die Hälfte der Gruppe wurde einge­gan­gen, deren Behaup­tun­gen angreif­bar dargestellt und vorge­führt. Bei aller Mob­haftigkeit: Sowas will man auch nicht. Es endete in der Kapit­u­la­tion und unzufrieden und verärg­ert wurde das Feld geräumt. Mitgenom­men wurde nur, dass man die Gruppe unter Beobach­tung nahm.

After the storm

Was ich mitgenom­men habe: 

  1. Stürme sind anstren­gend, aber es lohnt sich zu bestehen. 
  2. Man muss den­noch nicht jeden Sturm mitnehmen.
  3. Leute, die erregt etwas ins Inter­net posten, kann man aus­brem­sen. Oft­mals merken diese gar nicht, dass sie sich in der Diskus­sion ver­heben2.
  4. Man darf schriftliche Äußerun­gen im Netz nicht gle­ich­w­er­tig zu Auseinan­der­set­zun­gen von Angesicht zu Angesicht setzen.
  5. Das Ertra­gen eines Mobs sollte nicht zu Mob­bing führen.

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1. Danke für die For­mulierung an Flusskiesel.
2. John Cleese on Stupidity

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Moin

Morgenkaffee

Felix Schwen­zel schreibt zur Causa Böhmermann/Pissbild und an diesen Artikel schließt sich eine inter­es­sante Diskus­sion an.

Ich schreibe woan­ders darüber, dass noch 70 Jahre nach Ende des Zweit­en Weltkrieges noch immer Namen von Beteiligten ver­schwiegen werden.

Für Pod­casthör­er: Flusskiesel labert sich mit Lars Reincke wieder einen Wolf.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist es eigentlich ein Luxu­s­prob­lem, sich über Piss­bilder aufzure­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Lesezeichen vom 3. Januar 2015

  • The End of Gangs: Clean­ing Up Los Ange­les, Cal­i­for­nia Wieso in LA die Gangs aussterben.
  • Sozi­ologe Ulrich Beck ist tot
  • Pom­mdön­er­fax­en | Flusskiesel “Er hält eine Tüte “Pom­mdön­er” in den Hän­den, aus der er method­isch langsam mit ein­er Plas­tikpommes­ga­bel nach und nach Frit­ten her­aus­piekst und zum Mund führt. Er kaut mit bedacht, als würde er jede Geschmack­snu­ance der Fetts­tifte her­auss­chmeck­en wollen. [..] Der Mann ist entspan­nte Konzen­tra­tion, ein Bud­dhist auf der höch­sten Stufe der Med­i­ta­tion. Vol­lkom­men im hier und jet­zt und Dinge wie Hunger oder Ekel hat er längst hin­ter sich gelassen. Oder er hat gekifft.”
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Moin

Morgenkaffee

Flusskiesel trinkt mit Flöte und Schor­le ein Albert Hei­jn basic pre­mi­um lager.

Inter­es­sante Grafik: Die Kalt­mi­eten in Deutsch­land gemessen am Einkom­men.

Der Bas­tard hat alle ver­wen­de­ten Stücke aus dem let­zen Tatort “Im Schmerz geboren” in eine Playlist gepackt: Drei Stun­den Unterhaltung.

Und während ich mir die Frage stelle: Sendet die ARD bald einen Bil­dungsvideo­texttick­er, damit man noch mitkommt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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