Patrick Bahners hat die Spiegel-Hingst-Geschichte in einer Reihe von Tweets kritisch beäugt und kommt zu einem vernichtenden Urteil:

Martin Doerry musste wissen, dass er mit diesem Artikel die soziale Existenz von Marie Sophie Hingst zerstören würde. (…) warum die Fotos? Der Fototermin, für den Hingst den Ort vorschlug, diente keinem dokumentarischen Zweck im Rahmen der Investigation. @DerSPIEGEL engagierte die Fotografin, um den Augenblick der Bloßstellung festzuhalten. (…) Indem Martin Doerry Marie Sophie Hingst zur typischen Deutschen stilisierte, erlaubte er sich, von den mutmaßlichen psychischen Problemen abzusehen, mit denen Hingst allein war.

Auch unglücklich stellt sich die Position des Spiegels im Fall Buschmann dar.

Tausende Wasserbären könnten auf dem Mond sein – im Schneewittchen-Schlaf.

Und während ich mir die Frage stelle: Was geht? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

Continue Reading
Continue Reading