Morgenkaffee

Das ist ja auch selten, dass ich mal die WELT verlinke, aber hier geht’s: Christian Unger interviewt die Hamburger Rechtsanwältin Gül Pinar zum NSU-Prozess.

In NRW beschädigen sich CDU und SPD untereinander mit Fracking-Phantasien, die niemand außer der Wirtschaft für erstrebenswert hält.

Dem selbsternannten BVB-Retter Florian Homm droht die Ausweisung aus Italien in die USA, wo ihm möglicherweise eine lange Haftstrafe erwartet.

Carsten Luther hält den Vergleich Schäubles von Krim-Annektion und Sudetenland-Annektion für nicht ganz abwägig.

Und wäh­rend ich mir die Frage stel­le: Was darf sich Putin denn noch erlauben? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Morgenkaffee

Im Zuge der Edathy-Affäre steht nun zur Diskussion, den Verkauf von Posing-Bildern von Kindern, als solche werden wohl Nacktbilder von Kindern benannt, zu verbieten. Das scheint mir grundsätzlich nicht so leicht zu sein. Mir scheint, fast jeder Familienvater hat solche Bilder, aber gut, er wird sie nicht verkaufen wollen. Derartige Fälle will der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, auch gerade nicht diskriminalisieren. Allerdings wird es aber schwer, den Besitz derartiger Bilder zu verbieten, und im Umkehrschluss bedeutet das, dass man Tauschbörsen nicht an den Kragen geht. Und was soll man juristisch tun, wenn Leute alte Bilder von sich selbst verkaufen wollten?

Martin Haase erkennt der Redewendung sich zu etwas bekennen im politischen Gebrauch jegliche Bedeutung, die etwas gut finden übersteigt, ab.

Im Zuge der Kindesmissbrauchsvorwürfe gegen Woody Allen kommen auch Vorwürfe gegen Bill Cosby, der bei NBC einen Serienversuch gestartet hat, wieder auf: Er soll junge Frauen unter Drogen gestellt und sexuell missbraucht haben. Die Vorwürfe kamen 2005 schon einmal ans Tageslicht. Natürlich gilt auch für Bill Cosby die Unschuldsvermutung, lesenswert ist allerdings Robert Hubers Dr. Huxtable & Mr. Hyde.

Und während ich mir die Frage stelle: Würden bestätigte Vorwürfe gegen Cosby wohl die Ausstrahlung seiner Sendung in Deutschland beeinträchtigen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Der deutsche Publizist Hamed Abdel-Samad soll in Kairo entführt worden sein.

Die NRW-CDU mobbt ihren Vorsitzenden, schreibt Ulrich Horn.

Bei Stefan Niggemeier ist zu lesen, dass das Verfahren von VG Wort und GEMA, Pauschalbeträge in die Tasche von Verlegern zu leiten, möglicherweise unzulässigist.

Lesen und Lachen oder Weinen mit Stefan Aust:

das parlamentarische Kontrollgremium der Geheimdienste – in den Zeiten der NSA-Affäre nicht vollkommen überflüssig – besteht zur Zeit lediglich aus zwei abgewählten FDP-Abgeordneten, also Privatpersonen ohne jegliche Legitimation.

Es sei kurz vermerkt: Wir haben gestern mal wieder gepodcastet: Von Russen und Sofaschmökern.

Twitter hat so eine Art Feedbackseite für Benutzer online gestellt.

Ganz am Rande sei erwähnt, dass mein Serverpaket ein Miniupdate bekommen hat, weswegen Speicherüberlastungsmeldungen weniger werden sollten. Außerdem habe ich nun an die 9GB Online-Speicher zusätzlich und keine Ahnung, wie der voll werden soll.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist dieses hinterhältige Intrigieren eigentlich auch christlich verwurzelt? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Warum hat die SPD bei der Bundestagswahl so mau abgeschnitten? Auch wegen Steinbrücks Stinkefinger meint Sigmar Gabriel. Ist aber wohl auch gerade ungefährlich, auf den draufzuhauen.

Ulrich Horn unkt, NRW-CDU-Chef Laschet könnte nach Berlin gehen.

BKA-Chef Zierke hätte gerne neben der Vorratsdatenspeicherung eine Meldepflicht für die Benutzung von Tor.

Und während ich mir die Frage stelle: Hat die Politik eigentlich noch was gegen Totalüberwachung, wenn das Handy der Kanzlerin ausgenommen wird? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee Wochenende in Zürich verbracht, ich komme erst langsam wieder auf Betriebstemperatur.

Felix Schwenzel hat sich Gedanken gemacht, dass Blogger doch ihre Werbelinks in Artikeln deutlich kenntlich machen sollen. Ich meinte in diesem Zusammenhang:

Ich finde die Angelegenheit durchaus philosophisch, gerade nach der Berichterstattung über Amazon in der Vergangenheit. Man kann aus moralischen Gründen Amazon gar nicht verlinken und auf den kleinen Buchladen um die Ecke verweisen. Man kann ebenso sagen, na zumindest sollen meine Leser, wenn sie schon bei Amazon kaufen, über meinen Link dahin kommen – das wäre dann nicht moralisch, sondern bloß wirtschaftlich. Scheint mir aber okay zu sein. Sollte man das kennzeichnen? Widerum: Schaut man sich an, was gewesen ist, ist das wohl besser. Ich habe auch Leute aus dem FeedReader geschmissen, weil sie Kaffeemaschinenwerbung in Artikeln betrieben haben, um an eine Kaffeemaschine zu kommen. Ich zögere etwas mit Twitterern, die Fragen in Tweets werfen, die mit Affiliate-Links verknüpft sind, wobei das schlicht dasselbe ist.

Als Experiment habe ich die Buchkurzbesprechungen bei Sofaschmöker mit derartigen Links ausgestattet und gekennzeichnet.

Scheiß doch auf das Leistungsschutzrecht: Der Axel-Springer-Verlag arbeitet jetzt mit Google zusammen. Vielleicht denken usnere Freunde von der CDU mal einen Minimoment darüber nach.

Des Flusskieses Grafikeralpträume.

Ulrich Horn schreibt darüber, dass der SPD die Lokalpolitik zur Archillesferse geworden ist.

Und wäh­rend ich mir die Frage stel­le: Ab welcher Intensität machen Affiliate-Links einen Blogartikel unglaubwürdig? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Morgenkaffee

Katharina Batz darüber, wieso man seinen Führerschein besser nicht mit sich führt – dann kann er auch nicht eingesackt werden. Allerdings wird man bei einer Kontrolle dann wahrscheinlich zu Fuß weiter müssen.

Christoph Süß macht gerade bezüglich der Kanzlerinnenhandyaffäre genau das Richtige, und zwar die Aussagen der CDU-Politiker aus dem vergangenen Sommer aneinenanderschrauben:

Und während ich mir die Frage stelle: Ist jetzt noch nicht mal so ein Totalversagen für die Kanzlerin Image schädigend? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Daten von Millionen von Deutschen werden durch die Amis abgesaugt, aber das ist ja nur ein Problem von Anwendern und amerikanischen Firmen, meint CDU-Mißfelder, das ganze Thema beendet, meint Pofalla. Aber kaum geht’s um ihr eigenes Handy, kennt Angela Merkel auf einmal Datenschutz.

Thomas Knüwer hält fest, wie diverse Medien, darunter auch heute.de, die Süddetusche Zeitung und der Tagesspiegel, auf den erfundenen Trend Phubbing reinfielen.

Flusskiesels Blogroll ist da, unbedingt mal drüberschauen.

Peter Glaser stellt ein Zitat Chuck Palahniuks heraus:

“Big Brother isn’t watching. He’s singing and dancing… He’s making sure you’re always distracted.”

– Chuck Palahniuk

Und während ich mir die Frage stelle: Ist Merkel eigentlich unter Erich nicht abgehört worden? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Ja, sie hätte gewarnt sein sollen, als Merkel ihr ihr vollstes Vertrauen ausgesprochen hat. Jetzt ist es also doch noch passiert: Die FDP ist aus dem Bundestag geflogen, dafür währe beinahe die Ein-Themen-Partei AfD ins Parlament eingezogen. Ein wenig Spannung saß demnach wohl im gestrigen Wahlabend. Schon liest man bei der Springer-Presse die ersten Artikel, wieso man die FDP unbedingt braucht und beim ZDF entblödet sich der Terror Teveßen nicht, unbedingt schwarz-grün zu fordern – weil Kleinpartner der CDU ja immer so erfolgreich aus den Koalitionen rausgehen. Als ob die Medien nicht die Ein-Themen-Partei groß gemacht hätten und sich vielleicht besser mal in Zurückhaltung üben sollten, was politische Empfehlungen angeht.

Stefan Niggemeier fordert eine Diskussion über die 5-Prozent-Hürde.

Markus Beckedahl sieht im Wahlergebnis einen schwarzen Tag für Deutschlands Netzpolitik.

Und während ich mir die Frage stelle: Würde der Fall der 5-Prozent-Hürde das spontane Hochkommen unberechenbarer Parteien im Zaum halten? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Die Bundesregierung oder genauer das CDU geführte Bundesinnenministerium hat den Bundestag belogen – und versucht, das nachträglich in der eigentlichen Stellungnahme rauszupfuschen. Es geht um eine Sicherheitslücke bei Reglungstechniken von Heizkraftwerken, Brauereien und Gefängnisduschen, die mitnichten zur Zeit der Stellungnahme behoben war.

Ebenso nicht ganz stimmte die Antwort des CDU geführten, niedersächsischen Landesinnenministeriums auf die Anfrage der Journalistin Andrea Röpke, ob sie vom Verfassungsschutz überwacht werde. Das Innenministerium unter Leitung von Uwe Schünemann hatte geantwortet, es gäbe keine Akte über sie. Da hat dann die neue Präsidentin des niedersächsischen Verfassungsschutzes die Journalistin noch mal angerufen, man habe da doch was. Und was meint Schünemann?

Ich finde es aber bemerkenswert, dass die jetzige Verfassungsschutzspitze von den möglichen Verstößen offensichtlich schon längere Zeit wusste und es ausgerechnet in dieser Woche der Öffentlichkeit präsentiert.

Verletzungen der Pressefreiheit als Wahlkampfgeplänkel. Nee, is klar.

Für Ulrich Horn gibt es schon einen Wahlverlierer: Den gemiedenen Sigmar Gabriel.

Und während ich mir die Frage stelle: Warum fahren die immer das Bundesinnenministerium so groteskt gegen die Wand? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Frank Rieger plädiert in der FAZ dafür, die Geheimdienste aufzulösen, wenn sie sich nicht kontrollieren lassen.

Beim Spiegel wundert man sich, dass die Bundesregierung 972 Mio. Euro für Berater ausgegeben hat.

Auch das wirbt nicht unbedingt für’s Wählen-gehen: NDR kassiert Bericht über SPD-Politiker auf Geheiß von CDU-Politiker.

Und wäh­rend ich mir die Frage stel­le: Fordert der gemeine Amerikaner eigentlich Ähnliches von der Politik? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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