Zumindest eine Woche, nachdem der Schnee kam, ist dieser Schmöker dem Titel nach ganz passend. Die Krimigeschichte hat zwar etwas Staub angesetzt, aber ein wirklich gutes Buch bleibt irgendwie gut. Aber zugegeben: Wir haben heute mehr Bücher aus dem Schrank genommen, als rein gestellt. Aber unterm Strich sind wir damit noch dicke im Plus, das beruhigt uns etwas.
Neu im Bücherschrank
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Dieser Eintrag kommt quasi eine Woche zu spät. Offensichtlich war letzte Woche so viel zu tun, dass ich zwar ein Buch in den Schrank gestellt habe, aber keinen Artikel in diesen Blog. Dieser sei hiermit nachgeliefert, auch wenn inzwischen das hinterlegte Buch einen neuen Leser gefunden hat. Es ist wieder ein englischer Schmöker und zwar ein nicht ganz so bekannter von Ken Follett. Das Buch habe ich mir mal mit dem Gedanken „Nimm‘ mal mit, kannste irgendwann mal lesen, wenn sonst nichts zu lesen da ist“ im Buchladen mitgenommen. Nur: Dieses Irgendwann ist nie gekommen.
Wikipedia beschreibt das Buch so:
Eine kleine Kommune im US Bundesstaat Kalifornien soll dem Bau eines Kraftwerkes weichen. Derartige Kraftwerke sollen in ganz Kalifornien gebaut werden. Die jeweiligen Landbesitzer sollen für den Verlust ihres Landes entschädigt werden, um an anderer Stelle neu siedeln zu können. Da die Kommune das Land allerdings nur gepachtet hat, werden die Mitglieder keine Entschädigung erhalten. Um den Gouverneur des Staates zu erpressen, bilden einige Mitglieder der Kommune eine terroristische Vereinigung, die sich Die Kinder von Eden nennt. Sie drohen, ein Erdbeben auszulösen, sofern nicht der Bau sämtlicher Kraftwerke in Kalifornien gestoppt wird. Um den Verdacht von sich und ihren Zielen abzulenken, wird eine Spur zu einer ansässigen Umweltschutzorganisation gelegt.
Neu im Bücherschrank

 

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An der Bielefelder Stadtbahnhaltestelle „Jahnplatz“ kann man ab und an auch gute Bücher für wenig Geld abgreifen. Diese Woche habe ich vier Schmöker für zwei Ocken da abgestaubt. Im Bücherschrank steht oder stand, gestern war ich da, deswegen nun neu: Der Pubertätsklassiker von Sue Townsend. Das bringt mich auf die Idee, den Rest der Reihe, den ich kaum gelesen habe, noch mal zu durchschmökern. Das Buch ist ordnungsgemäß ins untere Regal gewandert. Stand da immer schon „Kinderregal“? Hatte ich bisher gar nicht gesehen.

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Heute hatte ich wenig Zeit, um den Bücherschrank näher zu betrachten, außerdem befürchte ich, dass ich etwas kränkel. Deswegen mal in aller Kürze:

Wir kommen endlich einmal zur Abteilung „Interessante Klolektüre“: Das Lexikon der populären Irrtümer hatte in den 90ern einen ganz guten Erfolg. Inzwischen gibt es sogar schon eine ganze Enzyklopädie der populären Irrtümer.

Neu im Bücherschrank
6. Stendhal – Rot und Schwarz
5. Ludwig Wittgenstein – Tractatus logico-philosophicus
4. Vladimir Nobokov – Lolita
3. Yann Martel – Life of Pi
2. Connie Palmen – Die Gesetze
1. Cees Noteboom – Rituale

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Diese Woche mal wieder ein Klassiker in deutscher Sprache neu eingestellt: Stendhals Rot und Schwarz. Das Buch ist quasi zu 90% ungelesen, denn kurz nachdem ich es gekauft hatte, erschien eine Neuübersetzung, die den Feuilletons glaubend, viel besser sei. Mein Französisch ist leider nicht gut genug, um darüber zu befinden, aber letzten Endes standen dann zwei Taschenbuchausgaben desselben Werkes in meinem Bücherregal.

Sogar Wittgensteins Tractatus ist vergangene Woche weggegangen. Das überrascht mich jetzt doch etwas. Neulich sprach ich mit der Leiterin der Bücherei über den Bücherschrank. Seitdem weiß ich, dass die Stadtbücherei dauernd den Schrank nachbefüllt und auch die umliegenden Buchhandlungen ausgediente Bücher dort hineinstellen. Und dennoch ist diese Woche in der untersten Reihe wieder enorm viel Platz. Ins Auge gefallen sind mir die Tom Wolfes Fegefeuer der Eitelkeiten und Spoerls Die Feuerzangenbowle. Bin mal gespannt, ob die es da eine Woche lang aushalten.

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Als Lolita reinkam, war Pi noch da, da dachte ich, Taschenbücher gehen wohl nicht sonderlich gut weg, gerade wenn es auch noch englische sind. Aber heute war es dann auch nicht mehr zu finden. Daneben sah ich heute das erste Mal jemanden anders, der Bücher rausnahm und eigene reinstellte. Das hat schon sowas von der Beobachtung eines Naturschauspiels.

Neu im Bücherschrank ab heute: Ludwig Wittgensteins Tractatus logico-philosophicus, ein Klassiker der Philosophie – wenn auch von den wenigsten verstanden. Das sollte aber eh‘ niemanden dazu veranlassen, nichts ins Buch zu schauen. Also viel Spaß beim Schmökern.

Neu im Bücherschrank
4. Vladimir Nobokov – Lolita
3. Yann Martel – Life of Pi
2. Connie Palmen – Die Gesetze
1. Cees Noteboom – Rituale

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„Ach zum Lesen habe ich keine Zeit.“ Leider hört man diesen Satz viel zu oft, was aber viel schlimmer ist, man hört ihn von sich selbst. Dabei ist Lesen eine diese wunderbaren Eigenschaften, die uns die Fähigkeit verleiht, einfach so in eine andere Welt einzutauchen, sein Wissen zu erweitern, das Vergangene in die Gegenwart zu verwandeln. Und jetzt soll man da einfach keine Zeit mehr dafür haben. Man kann nie so beschäftigt sein, dass keine Zeit zum Lesen bleibt.

Ob die Initiatoren des Bücherschranks in Ibbenbüren ebenfalls diesen Gedanken hatten, oder ob es eine bloße Marketingskampagne der RWE ist, bleib für mich ein Geheimnis, was aber kein Geheimnis bleibt, ist, dass man darin doch den einen oder anderen bedeutenden Klassiker der Weltliteratur findet.

So auch eins der bedeutendsten und bekanntesten Werke des russisch-amerikanischen Schrifstellers Vladimir Nabokov, der in seinem, eins viel umstrittenem Werk, eine zweijährige Flucht von Humbert Humbert und seiner zwölfjährigen Stieftochter beschreibt. Die beiden leben in einer sexuellen Beziehung, die zunehmend von Gewalt und Tyrannei beherrscht wird.

Wie schon viele russischen Romane erzählt auch dieser vom Scheitern einer Liebe, wobei die Liebe nichts mit den romatischen Gaukeleien von Jennifer Aniston & Co. zu tun hat, wie sie uns durch die Traumfabrik vorgespielt wird, sondern mit dem besinnungslosen Verfall einem anderen gegenüber, dass aus einem unscheinbarem Litiraturprofessor einen tyrannischen Zuhälter und Mörder werden lässt.

Neu im Bücherschrank
3. Yann Martel – Life of Pi
2. Connie Palmen – Die Gesetze
1. Cees Noteboom – Rituale

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Ibbenbürener sind immerhin so sehr an Büchern interessiert, und sei es nur, um sie im Schrank stehen zu haben, dass ich feststellen kann, dass auch Connie Palmens Schmöker der letzten Woche einen neuen Standort gefunden hat. Diese Woche kommt das Buch in den Bücherschrank, das ich schon letzte alternativer Weise in der Tasche hatte:

Ein englisches Buch also, dass da diese Woche als Neueinsteiger in den Bücherschrank Einzug erhält. Dazu fällt mir ein, dass englische Bücher in Ibbenbürener Buchhandlungen auf dem Rückzug zu sein scheinen. Beim letzten Spatziergang durch die Läden ist mir nirgends eine englische Bücherecke unter die Augen gekommen. So verwunderlich ist das nicht, denn Amazon hat ziemlich oft Dumpingpreise dieser nicht Buchpreis gebundenen Schmöker und in Nullkommanichts findet man auch illegale Kopien online.

Im Deutschen heisst der Roman, der 2002 den Booker Preis bekommen hat, Schiffbruch mit Tiger. Auf Wikipedia kann man den Inhalt des Buches schon mal vorlesen, ich rate aber dazu, das Buch ohne Kenntnis des Inhalts zu lesen.

Der Roman ist gerade verfilmt worden und kommt im November in die amerikanischen Kinos, d.h. schätzungsweise kommendes Jahr in die deutschen:

Neu im Bücherschrank
2. Connie Palmen – Die Gesetze
1. Cees Noteboom – Rituale

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Mit zwei Büchern, einem gebundenen und einer Taschenbuchausgabe, habe ich mich heute zum Bücherschrank aufgemacht. Das Taschenbuch für den Fall, dass das am Sonntag reingestellte Buch noch da ist, das gebundene für den gegenstzlichen Fall.

Wie man sieht: Das gebundene Buch ist drin. Das heißt, Ibbenbüren liest noch und ist offen für gute Bücher. Wie schön. Beim letzten Buch kam der Vorschlag, eine Ausleihliste ins Buch zu kleben, so wie früher in der alten Bücherei. Aber ganz so penibel wollte ich es dann doch nicht halten, wie wohl es durchaus interessant wäre, etwas mehr über die Fluktuation der Schrankbücher zu erfahren. Vielleicht meldet sich ja mal ein Leser zu Wort.

Dann geht es somit weiter mit Connie Palmens Die Gesetze. Und da besteht sogar eine Verbindung zum vorherigen Buch, denn Palmen hat ihre Abschlussarbeit an der Universität über Cees Nooteboom geschrieben.

Das Buch steht jetzt mal auf der sonnenabgewandten Seite, soll ja nicht ganz so leicht gefunden werden, auch wenn das jetzt schon so etwas wie Ostereierverstecken bekommt.

Inhalt
Die Hauptperson ist Philosophiestudentin und führt in dieser Zeit 7 Beziehungen zu Männern, anhand derer sie die Gesetze des Lebens zu verstehen versucht. Das Buch setzt sich anhand der Sprache von der Gefahr ab, ein platter Frauenroman zu werden.

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Nachdem ich letztens mal in den Bücherschrank am Alten Posthof gesehen hatte und fand, dass dort eher Bücher entsorgt als weiterempfohlen werden, dachte ich mir kurzerhand: Werten wir ihn doch auf und bieten dort peu à peu lesenswerte Literatur an.

Ich bin dann belehrt worden, dass dort immerhin Frederik Forsythe, Ingrid Noll und Tom Clancy stünden, was ich aber als Krimimassenware verstehe. Immerhin findet man dort „Hochzeit in der Schwarzwaldklinik“, das lasse ich gelten.

Als erste Empfehlung meinerseits steht nun Cees Nootebooms Rituale in der Vitrine (mit der Bitte, nach dem Lesen das Buch zurückzustellen, der Gedanke einer öffentlichen Bibliothek unter freiem Himmel reizt mich).

Und vielleicht schreibt auch jemand etwas über seine Leseerfahrung bei diesem Buch, das wäre noch toller. Ansonsten: Gute Unterhaltung!

Inhalt
Der relativ kurze Roman (etwa 200 Seiten) erzählt in der dritten Person aus Sicht des Protagonisten Inni Wintrop die Geschichten zu drei Selbstmorden: Im ersten der drei nicht chronologisch geordneten Teile wird geschildert, wie der dreißigjährige Inni 1963 einen Selbstmordversuch überlebt, nachdem seine Frau Zita ihn verlassen hat. Der zweite Teil beschreibt, wie Inni 1953 Arnold Taads kennen lernt, einen Freund seiner Tante Thérèse, der ihm für einige Jahre den früh verstorbenen Vater ersetzt. 1960 kommt Taads jedoch bei einem Unfall in den Alpen ums Leben, dessen Umstände auf einen Selbstmord hindeuten. Schließlich begegnet Inni 1973 in Amsterdam Arnolds Sohn Philip Taads, der seinen Vater nie gekannt hat. Philip spart, vom Zen-Buddhismus fasziniert, sein ganzes Leben lang für eine kostbare Raku-Teeschale. Als er sie endlich besitzt, zertrümmert er sie und ertränkt sich in einer Gracht. [Quelle: Wikipedia]

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