Guten Morgen

Morgenkaffee

Ste­fan Schultz, Vanes­sa Stein­metz und Chris­t­ian Teevs sehen im Ausverkauf der Printsparte beim Axel-Springer-Ver­lag irgen­det­was zwis­chen Abschied vom Jour­nal­is­mus bei Springer und Unter­gang des jour­nal­is­tis­chen Abend­lan­des. Höhep­unkt ist wohl, dass sich Springer-Ver­lags­­man­ag­er Wiele hin­stellt und meint, man habe die abgestoße­nen Blät­ter in ein gutes neues Zuhause abgegeben. Die aufnehmende Funke-Medi­en­­gruppe hat­te erst vor kurzem die West­falen­post aus­ge­höhlt und sitzt nun laut Michael Konken,

Guten Morgen

Morgenkaffee Während die Blödzeitung und andere seit Tagen eine Anti-GEZ-Kam­­pagne fahren, tun die Öff­is ihr Möglich­stes, um dage­gen zu hal­ten — ähn­lich ser­iös. Beim ZDF sieht die Desin­for­ma­tion dann so aus, dass man über Fernse­hen-am-Lap­­top-Nutzer behauptet, es bliebe bei 17,98 Euro im Monat, wie zuvor bei der Gebühr. Daber wird ja ger­ade für diese Nutzer die Gebühr teuer­er.

Guten Morgen

Morgenkaffee Ulrich Horn schreibt darüber, dass der ehe­ma­lige Chef der Bildzeitung, Kai Diek­mann, in der Wulff-Affäre nicht nur den dama­li­gen Bun­de­spräsi­den­ten zu Fall gemacht hat, son­dern auch sich selb­st. Und das wird mächti­gen Men­schen klar gewe­sen sein.

Was braut sich denn bloß in Frankre­ich mit der Généra­tion Iden­ti­taire zusam­men?

Eine Piratin regt sich auf,

Wie ist das eigentlich mit… Medienglaubwürdigkeit?

Glaub­würdigkeit ist der zen­trale Begriff, über den der amtierende Bun­de­spräsi­dent ger­ade stolpern kann. Dabei ist es gar nicht wichtig, ob er konkret einen Fehler gemacht hat, son­dern es geht darum, ob man ihm glaubt, was er getan hat. Das ist etwas zwi­eschnei­dig.

Pos­i­tiv aus­ge­drückt, geht es darum, ob der Präsi­dent lügt. Als Tüpfelchen über diesem i spekuliert die Presse darüber,

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Jour­nal­is­mus á la Springer: Wenn der Bun­de­spräsi­dent die Abschrift ein­er pri­vat­en Mail­box­nachricht unter­sagt, dann leakt man es eben ein­fach. Die Blödzeitung war’s natür­lich nicht. Andere Medi­en, wie z.B. das ZDF, greifen diese neuen, wenn auch ziem­lich belan­glosen Infor­ma­tio­nen ohne Medi­enkri­tik natür­lich auf.

Stephen Hawk­ing ist 70 gewor­den.

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Die CDU-Mär vom raschen Atom­ausstieg: Volk­er Kaud­er hat ja let­ztens im ZDF gesagt, dass eine Bren­nele­mentes­teuer immer nur zusam­men mit ein­er Laufzeitver­längerung der Atom­kraftwerke gedacht wor­den war. Und laut SPIEGEL macht die CDU unterm Strich nun genau das: Die Laufzeit­en der AKW ver­längern.

Der Tagesspiegel meint in einem Artikel über Kaud­er:

In der Betra­ch­tung der Wirk­lichkeit ist die Kapit­u­la­tion vor ihr alle­mal eingeschlossen.

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So, da ste­ht ja schon wieder Ostern vor der Tür. Dann räu­men wir mal eben die The­men ab:

Thi­lo Sar­razin ist gestern nicht aus der SPD ver­ban­nt wor­den. Veit Medick fragt sich nun, was der ganze Tam­tam soll.

Blog­ger-Urgestein Don Dahlmann nimmt Stel­lung zur Lage der deutschen Blogs in Zeit­en von Twit­ter und Face­book.

Was ich noch sagen wollte… zu Jan Fleischhauer


Wenn es noch eines Beweis­es bedurft hätte, dass Jan Fleis­chhauer für den SPIEGEL das ist, was Franz-Josef Wag­n­er für die Blödzeitung, dann dieser Artikel über die Kri­tik an Gut­ten­bergs Dok­torar­beit­spla­giat als Geschichte des Auf­s­tands der Bürg­er­lichen gegen den kon­ser­v­a­tiv­en Adel:

der Bun­desmin­is­ter der Vertei­di­gung, Karl-Theodor zu Gut­ten­berg, hat sich bei der Abfas­sung sein­er Dok­torar­beit zu freige­big aus den Arbeit­en ander­er Leute bedi­ent.

Was ich noch sagen wollte… zur Rezeption von Tatort Internet durch Bild.de und Welt.de


Wann immer Vertreter der Springer­presse wie Math­ias Döpfn­er wieder lau­thals rumkrake­len, dass der Qual­ität­sjour­nal­is­mus in Gefahr sei, sollte man sich in Erin­nerung rufen, wofür die Springer­presse eigentlich so ste­ht. Und man sollte das Lachen nicht vergessen, denn mit Qual­ität­sjour­nal­is­mus hat das alles her­zlich wenig zu tun.
Ger­ade kann man auch ein merk­würdi­ges Schaus­piel der Springer­presse miter­leben: Springer-Zeitung Bild ist für die Sendung Tatort Inter­net und Springer-Zeitung Die Welt ist dage­gen.

Wie ist das eigentlich mit… der Moralbarbie und der Blödzeitung?


Die Moral­bar­bie ist entset­zt. Und Till Schweiger ist das auch. Deswe­gen empören sie sich in der Blödzeitung. Die Moral­bar­bie ist entset­zt, dass Kri­tik­er die Rechtsver­let­zun­gen des Senders RTL2 aufzeigen, wodurch rechtlich nicht anklag­bare Per­so­n­en gehet­zt wer­den.
Nochmal: Es geht nicht um Täter­schutz, es geht um die Bewahrung rechtsstaatlich­er Prinzip­i­en wie der Unschuldsver­mu­tung. Damit haben die Blödzeitung,