Gute Nacht

Phyli­cia Rashād, die Claire Huxtable aus der Cos­by-Show, scheint auf die Cos­by-Verurteilung immer noch nicht klar zu kom­men. Vielle­icht kann man das auch begreifen.

Im kleinen Fernse­hbal­lett war diese Woche Anke Engelke und das war hörenswert, weil sie auch kurz auf Her­bert Feuer­stein zu sprechen kam.

AHMRKA! sagt die Bun­desregierung heute: Abstand hal­ten, Hände waschen, Maske tra­gen, regelmäßig lüften, Kon­tak­te reduzieren, App benutzen.

Und während ich mir die Frage stelle: Wird Marme­lade wieder Marme­lade heißen, wenn die Briten raus sind? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Guten Morgen

Nein, nein! Doro Bär ist von der Kan­z­lerin nicht aus­ge­bootet wor­den, weil sie nur die Grüßau­gus­tine der Dig­i­talpoli­tik sein wird — die wurde ja nicht mal gebootet.

Unge­fähr nichts ist nicht trau­rig an dieser Angele­gen­heit: Bill Cos­by ist wegen sex­ueller Nöti­gung verurteilt wor­den und geht dafür im Falle eines Fall­es lange in den Knast.

Der Tanz in den Mai ste­ht vor der Tür. Oma Rosi führt ein.

Und während ich mir die Frage stelle: Was sagt Herr Döpfn­er eigentlich zu seinen Bild-Troll­truppe? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Für heutige Gen­er­a­tio­nen nicht unüblich ist man ja stark mit Ein­flüssen amerikanis­ch­er Kul­tur groß gewor­den. Umso erstaunter ist man dann, wenn man mal mit­bekommt, wie es im All­t­ag in den USA wirk­lich abge­ht. Und da tre­f­fen ger­ade All­t­ag und Pop­kul­tur empfind­lich aufeinan­der, auch bei mir. Es hat ein schönes Inter­view gegeben von Stephen Col­bert mit Jer­ry Sein­feld, indem das Ver­hält­nis zum Schaf­fen von Bill Cos­by tang­iert wird. Während Sein­feld noch immer gerne Cos­by Sachen anhört und schaut, verzichtet Col­bert im Licht der Anschuldigun­gen gegen Cos­by darauf. Und irgend­wie, zumin­d­est so lange ich daran denke, stimmt mich das auch anders, denn viele All­t­agsver­hal­tensweisen wie albern sum­mend Rumjuck­eln, da bin ich mir nicht sich­er, ob das nicht eigentlich aus der Bill-Cos­by-Show adap­tiert ist.

Und während ich mir die Frage stelle: Liegt der Fehler darin, blödel­nden Erwach­se­nen Unschuldigkeit zu unter­stellen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Das ist schon krass­er Scheiß, was der Gen­er­al­bun­de­san­walt sich da ger­ade leis­tet: Man ermit­telt gegen Netzpolitik.org wegen Lan­desver­rats. Lan­desver­rat ist, wie man unge­fähr ver­mutet, Ver­rat von Staats­ge­heimnis­sen in der Inten­tion des Schadens des eige­nen Lan­des zu Gun­sten ein­er anderen Macht.

Da muss man schon den Gen­er­al­bun­de­san­walt, der schon Prob­leme hat, NSA und NASA zu unter­schei­den, fra­gen, ob er seinem Amt gewach­sen ist. Also, er müsste schon über unglaublich konkrete Ver­dachtsmo­mente ver­fü­gen, damit dieses Ver­fahren wirk­lich sin­nvoll ist. Fotos, wie Beckedahl Putin Doku­mente übergibt oder sowas.

Ich will das nicht auss­chließen. So wenig, wie ich auss­chließe, dass derzeit mehr als 50 Frauen Bill Cos­by Verge­wal­ti­gung vor­w­er­fen, nur um eine Minichance zu ergat­tern, an Kohle zu kom­men.

Lustiger­weise kön­nte es wieder die SPD sein, die bei dieser Sache den schwarzen Peter hat, denn ober­ster Chef ist der Bun­desjus­tizmin­is­ter, der schon mal sowas von sich gibt:

Und während ich mir die Frage stelle: Was muss eigentlich passieren, dass die SPD aus ein­er Regierung aussteigt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Begin­nen wir doch mal den Ein­trag mit der Fragerei: Was ist jet­zt schlim­mer? Last Christ­mas im Novem­ber oder Hei­d­schi Bum­bei­d­schi aus mein­er Heimat­stadt?

Die Anschuldigen gegen Bill Cos­by wer­den mehr und die Unschuldsver­mu­tung steckt in der Klemme.

David Chapelle ist wieder da. Oder auch nicht.

Und während ich mir die Frage stelle: Darf man Sendun­gen von Ver­brech­ern guck­en? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Im Zuge der Edathy-Affäre ste­ht nun zur Diskus­sion, den Verkauf von Pos­ing-Bildern von Kindern, als solche wer­den wohl Nack­t­bilder von Kindern benan­nt, zu ver­bi­eten. Das scheint mir grund­sät­zlich nicht so leicht zu sein. Mir scheint, fast jed­er Fam­i­lien­vater hat solche Bilder, aber gut, er wird sie nicht verkaufen wollen. Der­ar­tige Fälle will der Präsi­dent des Deutschen Kinder­schutzbun­des, Heinz Hilgers, auch ger­ade nicht diskrim­i­nal­isieren. Allerd­ings wird es aber schw­er, den Besitz der­ar­tiger Bilder zu ver­bi­eten, und im Umkehrschluss bedeutet das, dass man Tauschbörsen nicht an den Kra­gen geht. Und was soll man juris­tisch tun, wenn Leute alte Bilder von sich selb­st verkaufen woll­ten?

Mar­tin Haase erken­nt der Redewen­dung sich zu etwas beken­nen im poli­tis­chen Gebrauch jegliche Bedeu­tung, die etwas gut find­en über­steigt, ab.

Im Zuge der Kindesmiss­brauchsvor­würfe gegen Woody Allen kom­men auch Vor­würfe gegen Bill Cos­by, der bei NBC einen Serien­ver­such ges­tartet hat, wieder auf: Er soll junge Frauen unter Dro­gen gestellt und sex­uell miss­braucht haben. Die Vor­würfe kamen 2005 schon ein­mal ans Tages­licht. Natür­lich gilt auch für Bill Cos­by die Unschuldsver­mu­tung, lesenswert ist allerd­ings Robert Hubers Dr. Huxtable & Mr. Hyde.

Und während ich mir die Frage stelle: Wür­den bestätigte Vor­würfe gegen Cos­by wohl die Ausstrahlung sein­er Sendung in Deutsch­land beein­trächti­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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