Morgenkaffee

So, in letzter Zeit habe ich online eher unser Heimatstadt-Wiki bearbeitet als irgendwas anderes, nun bin ich aber wieder hier. so eine kleine Pause ist ja auch nicht das Schlimmste. Und damit zum aktuellen Tagesgeschäft:

Annette Schavan hat sich nochmal gerichtlich darlegen lassen, dass ihre Doktorarbeit ein Plagiat war. Kann man machen.

Oliver Kalkofe hat das Christian-Steiffen-Konzert in M√ľnchen gefallen.

Hubertus Volmer erläutert bei n-tv, was der Krim-Konflikt mit dem Kosovo-Konflikt zu tun hat.

Google verschl√ľsselt ab sofort E-Mails, allerdings nur Google intern. Sicher besser als √ľber Microsoft zu mailen, die durchsuchen schon mal Mailkonten eigenst√§ndig.

Und w√§hrend ich mir die Frage stelle: Kann man den Russen eigentlich jedes X f√ľr ein U vormachen, solange man behauptet, es w√§re im russischen Interesse? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee Ex-Doktorin Annette Schavan wurde an der M√ľnchener Ludwig-Maximilians-Universit√§t in den Hochschulrat berufen.

Seit 1960 hat sich der tägliche Informationskonsum verdreifacht, schreibt Vincent Venus und geht auf Informationsdiät.

Schriftsteller Ilja Trojanow wurde die Einreise in die USA verweigert, weil er eine Protestpetition gegen NSA-√úberwachung unterschrieben hat. Land of the free.

Und w√§h¬≠rend ich mir die Frage stel¬≠le: W√§re es nicht besser, wenn die Amis in ihrer Nationalhymne ihre Paranoia besingen w√ľrden? hole ich mir erst¬≠mal noch einen Kaf¬≠fee.

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Morgenkaffee

Die S√ľddeutsche Zeitung hebt heraus, dass im Verfahren um die Aberkennung des Doktorgrades von Bildungsministerin Schavan, die Rolle der Universit√§t D√ľsseldorf, zu der geh√∂rt, im Promotionsverfahren versagt zu haben, zu wenig Beachtung erh√§lt.

Das ist schon krass, wie die Abmahnindustrie Geringverdiener ausbeitet, weil sie juristisch nicht auf der H√∂he waren: Familie in Bramsche soll, nachdem Sohn angeblich eine Torrent-Datei gesaugt hat, peu √° peu pro Lied zahlen – maximal 100.000‚ā¨.

Hierzu schreibe ich: Wenn ein Abmahnschreiben wegen illegalem Filesharings ins Haus flattert, ist vielen gar nicht klar, dass sie den größten Fehler erst noch begehen. Daher unbedingt sofort einen Internetrechtsexperten kontaktieren, wie aktuelle Fälle zeigen.

Und w√§hrend ich mir die Frage stelle: Wer sch√ľtzt Normalsterbliche eigentlich vor Juristen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Wie ich vor 9 Monaten schon schrieb: Die Dissertationsarbeit von Annette Schavan taugt nicht. Da mag man bei der S√ľddeutschen noch kommentieren, dass die Entscheidung der Universit√§t D√ľsseldorf, Schavan ihren Doktorgrad zu entziehen, falsch ist, eine Dissertation verj√§hrt eben nicht. Ein R√ľcktritt liegt nahe.

Alexander Wallasch empfiehlt das Blog einer Frau aus dem Haarem Rainer Langhans‘.

Eric T. Hansen meint, die Deutschen seien verglichen mit Amerikanern bez√ľglich des Humors zu intelligent. Hansen, kennta, kennta, kennta?

Und w√§hrend ich mir die Frage stelle: Wie stark darf eigentlich eine Bildungsministerin, die nicht einmal Plagiate erkennt, der Wissenschaft in den R√ľcken fallen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Der Doktorverlust von Bundesbildungsministerin Anette Schavan zieht sich wohl noch etwas: Die Universit√§t D√ľsseldorf leitet offiziell ein Verfahren zur Aberkennung ihres akademischen Grades ein, was f√ľr sich genommen schon Grund genug f√ľr einen R√ľcktritt ist. Zwar sei es ein ergebnisoffenes Verfahren, so ein Universit√§tssprecher, allerdings sprechen eine √ľberlange Auseinandersetzung gestern und die Ver√∂ffentlichung des 14:1-Stimmenverh√§ltnisses bez√ľglich der Einleitung des Verfahrens, eine andere Sprache, als dass bisher nicht inhaltlich bewertet worden w√§re.

Na sowas: Twittern macht schlank.

Der Guardian titelt, der Vatikan habe dank Mussolini gebäudetechnisch expandiert.

Und w√§hrend ich mir die Frage stelle: Auf was f√ľr Schultern steht eigentlich die katholische Kirche? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Wie stark Annette Schavan da gerade ihr Amt ramponiert, kann man √ľbrigens gut in der konservativen FAZ nachlesen. Dort fasst sich J√ľrgen Kaube an den Kopf bei Schavans Behauptung, sie w√ľrde nicht nur ihre Doktorarbeit, sondern auch die Wissenschaft verteidigen, da die Wissenschaft von dieser Arbeit, die er nicht Doktorarbeit, sondern Lesenachweis nennt, keine Notiz genommen h√§tte. Kaube legt einen R√ľcktritt schon deswegen nahe, weil eine Bundesbildungsministerin im Gegensatz zu einem Bundesverteidigungsminister die Stellen, die sie pr√ľfen, unter Druck setzen kann. Die Angelegenheit sei aber nicht nur eine Krise Schavans, sondern eben auch der Geisteswissenschaften, die Lesenachweise als Doktorarbeiten deklariere.

Ulrich Horn meint, die SPD habe ihr Rente-ab-67-Konzept als Rentenk√ľrzung enttarnt.

Rome beschwert sich, dass keiner einen verhaftet, wenn man ein Schwein ist.

Und w√§hrend ich mir die Frage stelle: Was passiert eigentlich mit den Ehrendoktorw√ľrden, wenn Schavan kippt? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Der wissenschaftspolitische Sprecher des ZdK Thomas Sternberg meldet sich in der Schavan-Angelegenheit zu Wort und meint, mit Promoventen werde heute hyperkritisch umgegangen. Aber gekennzeichnete Autorenschaft von Textteilen anderer wird doch wohl noch drin sein, oder? Ich glaube auch nicht, dass die Frage danach, ob alles, was ein Autor behauptet, selbst geschrieben hat, tatsächlich von ihm kommt im wissenschaftlichen Kontext eine falsche Frage ist, wie der verlinkte Text suggeriert.

Die Zeit √ľber Nazis im H√∂rsaal.

Das n√§chste Fernsehduell zwischen Obama und Romney ist vorr√ľber und dieses Mal hat der amtierende Pr√§sident der USA mehr gepunktet als beim vorherigen Aufeinandertreffen. Die FAZ qualit√§tsjournalistet dazu:

Und obwohl in einer Blitzumfrage von CNN 46 Prozent der Befragten sagten, Obama habe die Debatte ‚Äěgewonnen‚Äú, w√§hrend nur 39 Prozent Romney vorne sahen, √ľberzeugte Romney deutlich mehr Zuschauer davon, dass er die bessere Wirtschaftspolitik mache und auch ein besserer politischer F√ľhrer sei.

Nein, das war keine Blitzumfrage, das war eine Umfrage unter 457 bei CNN registrierten Benutzern mit einer Fehlertoleranzquote von 5%. Bei Abständen von 3% ziemlich aussagelos.

Und w√§hrend ich mir die Frage stelle: Kommt die Uni D√ľsseldorf nach dem Vorgepl√§nkel noch ohne Selbstbesch√§digung um einen Doktorgradsentzug umhin? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee Hinter Annette Schavan bilden sich zwei Fronten, meint die Zeit. Die eine verteidigt sie, die andere h√§lt sie als Bundesbildungsministerin f√ľr untragbar. Die Frage ist, wie hart man mit den kritisierten Stellen der Doktorarbeit umgeht. Das hier ist ziemlich deutlich eine plagiierte Stelle, auch wen in den Medien immer wieder kolportiert wird, es g√§be keine eindeutigen Plagiate in der Doktorarbeit. Der wissenschaftliche Betrieb muss dar√ľber befinden, ob diese Stelle samt anderer den Entzug des Doktorgrades nach sich zieht oder nicht. Wenn der Gr√ľnder von Vroniplag die CDU auffordert, Schavan zum R√ľcktritt zu bewegen, klingt das aber in der Tat nach einer Plattform mit einem bestimmten Ziel.

Die FAZ depubliziert nach Julia Seeligers Allerseelen das Fernseh- und das Supermarktblog von Peer Schader und stampft beide samt und sonders ein. Die gute Nachricht ist, dass Schader unter supermarktblog.com weitermacht.

Fefe stellt mal dar, was die GEZ so einnimmt. Upsala.

Und während ich mir die Frage stelle: Was habt ihr euch von der FAZ an Verhalten erwartet? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Nicht bieten lassen m√∂chte sich die Bundesbildungsministerin Schavan die Vorw√ľrfe ihrer eigenen Universit√§t, sie habe bei ihrer Doktorarbeit get√§uscht. Die Frage ist eigentlich, was man sich von einer Bildungsministerin bieten lassen muss. Denn wortw√∂rtliche und ungekennzeichnete Zitate aus Arbeiten, die nicht genannt werden, sind Todesst√∂√üe von Doktorarbeiten. Das sollte eine Bundesbildungsministerin wissen.

Warum der ehemalige ARD-Wettermensch Kachelmann bei Jauch seine Privatangelegenheiten austragen darf, weiß ich auch nicht.

Und während ich mir die Frage stelle: Wer tummelt sich denn unter Bundesbildungsministeraspiranten? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Hihi. Der Bulo hat einen Comic zur Rundshow gemacht.

Falls Sie Ulrich Horn heute noch nicht gelesen haben, holen Sie das bitte nach.

Offenbar ist die Polizei Dortmund einem Nazi-Hinweis im Fall der NSU-Morde nicht nachgegangen.

Bildzeitungslobbyist Christoph Keese reagiert auf den Text Heribert Prantls, der keinen guten Grund f√ľr ein Leistungsschutzrecht ausmachen kann. Im Internet w√§re ein Leistungsschutz f√ľr Snippets, Textausz√ľge, wie sie bei Google News zu finden sind, berechtigt, denn:

Zusammenfassungen wären ohne die Investitionsleistungen der Verlage nicht entstanden

Als ob Google News ausschlie√ülich vollst√§ndige Artikelkurzfassungen √ľbern√§hme und nicht auch unvollst√§ndige S√§tze.

Apropos Springer: Da m√∂chte man vorschnell Anette Schavan bez√ľglich ihrer Dissertationsplagiatsvorw√ľrfe entlasten und merkt hinterher, dass das, was man vorlegt, nicht das ist, was behauptet wird. Absolut sch√ľtzenswert, die Produkte dieses Verlages.

Und während ich mir die Frage stelle: Läuft die Rundshow noch mal rund? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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