Gute Nacht

Heute im Zeitschriften­laden bemerk­te ich, dass die neue Aus­gabe von aktiv Rad­fahren raus ist. Die ganze restliche Zeit im Laden brüllte meine innere Stimme: Ja, wie zum Geier denn son­st?!

Ben_s Stief­vater ist Krabben­fis­ch­er und das müsste ja auch schon wieder einiges an Geschicht­en an Land spülen. In dem Zusam­men­hang macht er nur klar, dass ein Krabben­brötchen 11€ kosten muss.

Mag­nus Klaue ver­ab­schiedet Har­ald Schmidt nach seinem Spiegel-Video-Aus ins Off.

Und während ich mir die Frage stelle: Wann kommt eigentlich die neue “kauend Essen” raus? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Gute Nacht

Nach dem Küken­schred­dern das neue große Ding: Füchse schred­dern.

Sollte man Bild-Mitar­beit­er loben, nur weil sie sich in Gefahren­zo­nen begeben, um dort zu posen? Ist das die Welle, die uebermedien.de nach vorne bringt? Oder geht es eher, mit Drikkes gesprochen, darum, wie sehr sich der Jour­nal­is­mus ver­rent?

Sollte man lieber Höcke-Inter­views loben?

Da der Youtube-Tunne invidio.us ab 1. Sep­tem­ber offline geht, sollte man sich die Alter­na­tiv­en merken.

Und während ich mir die Frage stelle: Wer­den die Jour­nal­is­ten die let­zten sein, die sich über Jour­nal­is­mus aufre­gen? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Gute Nacht

Wieder ein Wet­terchen, dass einen etwas platt macht. Aber mit ein paar kalten Duschen ist es dann doch auszuhal­ten.

Wie dem auch sei. Lorenz Marold hebt her­aus, dass es in der SPD wohl ein Prob­lem sei, wenn Frauen gegen Män­ner um Bun­destags­man­date antreten, hier: Sawsan Chebli gegen Michael Müller. Vielle­icht nicht ganz genü­gend belegt, die Geschichte.

Da fällt mir ein, ich habe mein Blogh­in­ter­grund­bild aus­ge­tauscht. Gar nicht so leicht zu erken­nen ist, dass es sich um ein Boot han­delt, von dem aus die Fotografie gemacht wurde. Das bish­erige Bild war wohl doch eins von Adobe, und bevor man da in Schwierigkeit­en wegen unberechtigter Benutzung kommt, sollte man das vielle­icht ändern. Das aktuelle Foto jeden­falls kommt von Joseph Bar­ri­en­tos, der meint:

Shar­ing pho­tos with you to hope­ful­ly see them organ­i­cal­ly in the world. Use as you wish and best of luck in your cre­ative projects!

Jan Fährmann, Clemens Arzt und Hart­mut Aden hal­ten dem Umstand des Abgreifens von Gästelis­ten in Restau­rants durch die Polizei für eine neue Form der Vor­rats­daten­spe­icherung.

In Belarus find­et ger­ade eine Rev­o­lu­tion statt, meint Artur Klin­au:

Uner­wartet für alle. In Min­sk wird buch­stäblich rund um die Uhr gehupt.

Apro­pos Auto, da meinte neulich jemand in unserem Bekan­ntenkreis zum Neukauf ihres Autos, sie hät­ten einen Neuwa­gen angeschafft, um keine Kom­pro­misse zu machen. Irgend­wie kommt mir das wie die Über­nahme eines Werbe­spruchs vor, denn ein Kom­pro­miss ist eigentlich

die Lösung eines Kon­flik­tes durch gegen­seit­ige frei­willige Übereinkun­ft, unter bei­der­seit­igem Verzicht auf Teile der jew­eils gestell­ten Forderun­gen.

Und während ich mir die Frage stelle: Fühlt man sich bess­er, wenn man Werbe­spruche bei Kauf des bewor­be­nen Pro­duk­ts kri­tik­frei übern­immt? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Gute Nacht

Ein­er Twit­terin ist ein Fisch aufs Dach gefall­en und hat ein Loch hin­ter­lassen.

Bei der Süd­deutschen rammt man Dieter Nuhr, weil die Deutsche Forschungs­ge­mein­schaft mit ihm gewor­ben hat. Mich inter­essieren bei­de nicht so, kön­nte man dabei belassen.

In den USA gilt wohl ger­ade Isabel Wilk­er­sons Caste als let­zter Schrei. Werde ich mal rein­guck­en.

Und während ich mir die Frage stelle: Seit wann ist Kabarett in der ARD denn so eingeschlafen? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Gute Nacht

Michael Spreng ist gestor­ben. Ich fand ihn in den let­zten Jahren erfrischend pro­vokant, wenn ich auch nicht all seine Orakeleien mit­sponn.

Im Warschauer Ghet­to wurde durch Social Dis­tanc­ing das Fleck­en­fieber besiegt.

Dave Eggers berichtet so aus den USA, dass man wieder unge­mein froh ist, nicht da zu sein:

Es hat fünf Tage gedauert, bis ich einen Ter­min für einen Coro­na-Test bekom­men habe. Weit­ere 15 Tage habe ich auf das Ergeb­nis gewartet. An Tag 15 hat die Labor­fir­ma dann endlich zugegeben, dass sie meinen Test ver­loren hat­te.

Beim Redak­tion­snet­zw­erk Deutsch­land fragt man sich, ob Eva Her­mann daran beteiligt ist, in Kana­da eine Kolonie für Recht­sex­treme aufzubauen. Wobei ja auch fraglich ist, welchen Nachricht­en­wert Eva Her­man über­haupt noch hat.

Und während ich mir die Frage stelle: Müsste das Wellen­ver­hin­dern nicht Spaß machen? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Gute Nacht

Wie sagte Christoph Süß vor Kurzem so passend: Deutsch­land hat kein Coro­na, Deutsch­land hat Tön­nies. Clemens Tön­nies hat wohl wegen des Ver­bots von Werkverträ­gen bei Fir­men über 50 Mitar­beit­ern ab 2021 diverse Gesellschaften gegrün­det, die weniger als 50 Mitar­beit­er beschäfti­gen.

Sven Knurr erläutert mal, was ihn von Onlinezeitun­gen fern hält. Woe­bi mir auf­fällt, dass mir ger­ade die Papierzeitun­gen kaum ins Auge fall­en und eine Kaufentschei­dung obso­let machen.

Ich erhielt let­ztens auch Post:

Ich hoffe, dass dieser Brief dich rechtzeit­ig erre­icht. Ich bin zur Zeit in Kher­son und habe meine Tasche ver­loren. Lei­der waren mein Reisep­a­ss und meine Kred­itkarte auch in der Tasche. Die Botschaft ver­sprechen, mir zu helfen, mit einen vor­läu­fi­gen Ausweis. Ich muss nur noch für mein Tick­et und die Hotel­rech­nun­gen zahlen. Ich wollte dich fra­gen, ob du mir 1400,-EUR so schnell wie möglich lei­hen kannst. Ich warte auf deine Antwort. Viele Grüße
Ernst.

So weit, so durch­schaubar­er Spam. Das Erstaunliche, so lese ich ger­ade in der Lokal­presse, ist ja, dass Leute nun den eigentlichen Besitzer der E‑Mail-Adresse angezeigt haben.

Und während ich mir die Frage stelle: Kön­nen Anzeigen auch umge­hend abgelehnt wer­den, wenn Anzeiger sach­lich nicht auf der Höhe sind? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Gute Nacht

Ich wun­dere mich ger­ade, dass die Can­cel Cul­ture in hiesi­gen Gefilden noch nicht begrif­flich aufge­grif­f­en wurde. Sie meint das boykot­tieren von Fir­men, Organ­i­sa­tio­nen oder Per­so­n­en, nach­dem die irgend­wie sich unpassend geäußert haben. Vielle­icht weil hier weit­er­hin Tön­nieswurst gegessen wird.

Ines Pohl schreibt ihre Mei­n­ung zu Don­ald Trump auf. Ja, das ist eben auch nur eine Mei­n­ungs­glosse, aber mein­er Ansicht nach typ­isch aktuell unle­senswert­er Jour­nal­is­tenkram: Nichts Neues, nichts Erhel­len­des, und wer aus­ländis­che MEdi­en ver­fol­gt, ist bess­er informiert.

In Lein­felden-Ech­ter­din­gen hat jemand ein gepark­tes Auto gestohlen. Wäre wohl keine Mel­dung gewor­den, wenn es während der Fahrt gestohlen wurde.

Für alle Eltern und Inter­essierte hörenswert: Der Hand­fuß­mund-Pod­cast zum The­ma Reiseapotheke für Kinder.

Und während ich mir die Frage stelle: Sollte man vielle­icht ein­fach das Begrif­fübernehmen aus dem englis­chsprachi­gen Raum can­celn? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Gute Nacht

Lisa Chase hat sich mit der Besessen­heit von Insta­gram-Nutzern beschäftigt, sich vor irgendwelchen Sehenswürdigkeit­en abzulicht­en. Den Begriff der Besessen­heit von Insta­gram-Nutzern finde ich gut, auch wenn ich mich selb­st nicht der­art ablichte.

Wieder eine wun­der­bare Schw­er­sterngeschichte auf Humans of New York.

Drei ehe­ma­lige SPD-Vor­sitzende lassen sich von den Chi­ne­sen Honig um’s Maul schmieren, meint Bernd Ziese­mer, oder glaubt wirk­lich jemand, die Chi­ne­sen bräucht­en ern­sthafte Ratschläge von Sig­mar Gabriel?

Ein Ital­iener ist wohl besessen davon, Promi­todesmeldun­gen auf Twit­ter zu ver­bre­it­en. Her­ta Müller ist wohlauf und putzte heute auf ihrem Balkon Schuhe.

Wo ich Sven Koch zus­timme:

Arnold Schwarzeneg­ger sieht ja im Alter doch ein biss­chen aus wie Helge Schnei­der.

Thomas Gottschalk heiratet wohl nochmal und hat das nach zwei Jahren Twit­ter­pause angetwit­tert.

Und während ich mir die Frage stelle: Sagt der Pas­tor dann “Topp, die Wette gilt!”? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Gute Nacht

Zum Woch­enen­dein­läuten noch eine kleine Wasser­standsmeldung: Wenn man die Rotwe­in­flaschen zu lässt, nimmt man ab, meinen Wolf­gang Schäu­ble und Ulrich Wick­ert.

Webi­nar ist in Deutsch­land eine geschützte Marke, kann aber beschreibend wohl prob­lem­los ver­wen­det wer­den.

Black lives mat­ter kön­nte die größte Protes­tak­tion der USA sein, mit bis zu 25 Mil­lio­nen Teil­nehmern.

Die Berlin­er Zeitung hat eine Reportage zu Chris­t­ian Bogn­er veröf­fentlicht. Span­nend, abstoßend und Fra­gen zu einem Opfer hin­ter­lassend.

Und während ich mir die Frage stelle: Müssen Einzel­gänger bess­er geschützt wer­den? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Moin

Und nun zum Ernst des Lebens: Eine Twit­terin hat von ihrer Schwest­er einen Schnel­lkochtopf mit Erb­sen­suppe qua­si ver­ma­cht bekom­men, let­ztere tut den ein­fach nicht weg. Jet­zt ste­ht der da schon 3 Jahre und die Frage bei Schrödingers Schnel­lkochtopf wäre, was bei Bewe­gung nun genau passiert und wen man fragt, der gefahr­los den bewe­gen kön­nte. Die schöneste Antwort fand ich ja:

Druck­ven­til lösen. Ansprechen. Wenn es antwortet, nochmal kochen.

Die lesende Käthe stellt Kurzvorstel­lun­gen von Büch­ern ins Netz, ein paar davon werde ich mir wohl zule­gen.

Sig­mar Gabriel tut, was so Ex-SPD-Vor­sitzende so tun: Den Genossen noch einen mit­geben. War sehr gut bezahlter Berater bei Tön­nies, denn alles, was nicht ver­boten ist, ist ja erlaubt. Denkt man bei Tön­nies auch und feuert die Nachricht­enüber­bringerin der unsäglichen Zustände.

Und während ich mir die Frage stelle: Muss man als SPDler so ein Schmier­lap­pen sein? hole ich mir erst­mal noch einen Tee.

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