Guten Morgen

morgenkaffeeFace­book ist in der Online-Welt ger­ade ein unge­mein beherrschen­des The­ma: Im Blog der Neuen West­fälis­chen ver­weist Rou­ven auf kreative Aktio­nen dazu, wobei Uwe von Es gibt sie nochmal daran erin­nert, dass er jedem Biele­felder, der sich nach­weis­bar bei Face­book abmeldet, ein Bier in der Kneipe sein­er Wahl aus­gibt.

Anne Roth hat sich von ihrem eige­nen Sohne­mann zu Face­book befra­gen lassen, während Jörg-Olaf Schäfers bei Netzpolitik.org noch etwas dis­tanziert­er um die Sache kreist.

Und während ich mir die Frage stelle: Warum gibt man eigentlich viel leichter etwas Pri­vatssphäre als etwas Kohle für soziales Inter­agieren her? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Guten Morgen

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Prov­inzkind berichtet von ihrem Tren­nungss­chmerz. 8 Jahre sind immer­hin eine lange Zeit — auch wenn es sich nur um die Krankenkasse han­delt.
Der von Helene Hege­mann kopierte Autor Airen schildert seine Erleb­nisse rund um den Skan­dal im Rolling Stone. [via]
Richtig Humor hat man übri­gens beim HSV: Auf deren Inter­net­seite entschuldigt sich ger­ade Pao­lo Guer­rero für seinen Plas­tik­flaschen-Wurf auf einen Fan. Und was schal­tet man beim HSV da passend als Wer­beanzeige direkt daneben? Ein Plas­tik­flaschen-Sport­getränk, das damit bewor­ben wird, dass man sich damit “Pow­er wie die Profis” beschaf­fen würde. Und wie heisst wohl dieses Getränk? Body Attack.
Und während ich mir die Frage stelle: Was trinken wohl die HSV-Spiel­er heute Abend am Spielfel­drand? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.
[Foto: Luc van Gent]

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Die CSU wirft Bun­desmin­is­terin für Justitz Sabine Leutheuss­er- Schnar­ren­berg­er in Sachen Inter­netsper­ren Scheinak­tion­is­mus vor. Nötig sei ein Unwer­turteil des Staates. Na, das nenne ich mal richti­gen Aktion­is­mus.

Bei Men­sHealth wer­den akro­batis­che Tipps für Män­ner gegeben, wenn die Frau sie ein­mal schlägt.

Von der CDU kommt kurz vor der NRW-Land­tagswahl der doch irgend­wie ver­führerisch inno­v­a­tive Vorschlag, die kom­menden 35 Tage lang ganz die Klappe zu hal­ten. Dabei wollte man doch lange Zeit diese Wahl mit überzeu­gen­den Argu­menten gewin­nen.

Und während ich mir die Frage stelle: Warum ist sind eigentlich noch keine anderen Parteien auf das Wahlkampfver­sprechen gekom­men, für eine bes­timmte Zeit ein­fach mal die Klappe zu hal­ten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Wir Kimaret­ter bericht­en davon, dass Vaten­vall nach End­lagern für Kohlen­diox­id sucht, wobei die Bun­desregierung in den Raum gestellt hat, dass ein End­lager nicht gegen den Willen der Bevölkerung gebaut wer­den darf.

Rou­ven Rid­der stellt fest, dass es in der tief­sten Prov­inz bisweilen einen unkom­pliziert­eren Umgang mit den neuen Medi­en des web2.0 gibt, als in der großen weit­en Welt.

Felix Schwen­zel ist dem Tief­punkt der Zivil­i­sa­tion begeg­net, der Dön­er­pommes.

Nach­dem ver­let­zte und tote Sol­dat­en wieder nach Deutsch­land zurück­gekom­men sind, geste­ht Vertei­di­gungsmin­is­ter Gut­ten­berg zu, dass man umgangssprach­lich von Krieg reden könne. In richtigem Deutsch, das ja die einzige Möglichkeit zur rechtlichen Absicherung ist, ist der Kon­flikt natür­lich kein Krieg.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist es in anderen Län­dern auch so, dass man in der Umgangssprache etwas richtig aus­drück­en kann, das aber so, ohne dass der Sprech­er davon weiß, in der eigentlichen Sprache falsch ist? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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In der Schaltzen­trale wird darauf hingewiesen, dass noch gar nicht klar ist, ob eine EU-Richtlin­ie für Net­zsper­ren, so wie sie die EU-Kom­mis­sarin für Innen­poli­tik Cecil­ia Malm­ström fordert, von Deutsch­land über­haupt umge­set­zt wer­den müsste.

Matt Wag­n­er pocht auf die Bedin­gun­gen, unter denen er sein Fernseh­paket bei Sky ver­längert hat. Das passt Sky aber mal so gar nicht in den Kram.

Joachim Stein­höfel, der als TV-Raubold und Media-Markt wer­be­treibend bekan­nte Recht­san­walt, wartet in seinem Blog mit der spek­takulären Mel­dung auf, dass Ger­hard Schröder bei der skan­dalösen Alko­hol­fahrt von Mar­got Käß­mann neben ihr im Auto saß.

Und während ich mir die Frage stelle: Wenn Schröder tat­säch­lich im Auto saß und noch hack­en­stram­mer war als Käß­mann, war das dann schon wieder eine gute Tat von Käß­mann, zumin­d­est Schröder nicht fahren gelassen zu haben? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Nicht nur in Deutsch­land wird offen­bar ger­ade ein Zeitungsar­tikel­erfind­er ent­larvt, auch bei The New York­er stellt Judith Thur­man fest, dass es in Ital­ien jeman­den gibt, der Promi­nen­ten das Beant­worten von Inter­views unge­mein erle­ichtert hat.

Das poli­tis­che Mag­a­zin Cicero veröf­fentlicht einen sehr inter­es­san­ten biographis­chen Artikel über den aktuellen NRW-Min­is­ter­präsi­den­ten Jür­gen Rüttgers.

Anne Roth berichtet über die Fes­t­nahme von autonomen Link­sex­tremen in Berlin, die verdächtigt wer­den, eine Straftat bege­hen zu wollen und sucht im Text verge­blich die autonomen Link­sex­tremen und die Straftat.

Und während ich mir die Frage stelle: Zählt es eigentlich auch zur Auf­gabe der Presse, für präsente Klis­chees zu sor­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Bei den Repub­likan­ern gibt es intern offen­bar große Machtkämpfe, was eine Zusam­me­nar­beit mit der neuen Split­ter­gruppe Pro NRW ange­ht. Pro NRW werde von außen völ­lig über­schätzt, wobei die poli­tis­che Rel­e­vanz rechter Grup­pierun­gen in NRW ja eh kaum mess­bar ist.

Bischoff Mixa bere­it­et sich auf das let­zte Abend­mal vor, sieht aber nicht die Schwierigkeit, als verdächtigter Gewalt­täter in der­sel­ben Per­son für poten­tielle Opfer den See­len­friedenss­tifter spie­len zu wollen.

Bei Netzpolitik.org und Fefe regt sich Ver­wun­derung über die Benen­nung von Nicole Simon in die Inter­net-Enquete-Kom­mis­sion, die zu schnell unsach­lich wird. Fehlt nur noch der Kom­men­tar von Don Alphon­so. Allerd­ings dürfte die CDU/CSU gerne mal erk­lären, wonach sie Experten auswählt.

Bei Dichtheit und Wahrung stellt man die grundle­gende Frage, was denn über­haupt den Geset­zge­ber berechtigt, über die Zeit und deren Umstel­lung zu entschei­den.

Und während ich mir die Frage stelle: War der Früh­lings­be­ginn eigentlich immer schon auch eine the­ma­tis­che Zeit­en­wende? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Bei der Süd­deutschen Zeitung wen­det man sich ein­mal mehr der Pop­kul­tur zu und ver­fol­gt die weit­eren Schick­sale der Stars von YouTube-Videos, wie Pand­abären, Selb­st­pro­trätern, Cola-Fontaine-Erzeugern und Kleinkindern.
Michael Kessler wartet passend zum 1. April mit ein­er optis­chen Verän­derung auf, was Bas­t­ian Pastewka gle­ich kom­men­tieren muss. Bei Gre­gor Meyle gibt’s das Video von der OP.
Katha­ri­na Mik­lis vom STERN hat sich einen Gegen­film von Sci­en­tol­ogy zum gestern gezeigten ARD-Film Bis nichts mehr bleibt angeschaut und ist nicht son­der­lich beein­druckt vom Gebaren der in Deutsch­land täti­gen Sci­en­tolo­gen wie dem Schweiz­er Jürg Stet­tler. Unter dessen Namen wurde auch gestern bei Twit­ter nach der Sendung Hart aber fair zum The­ma auf etwas ein­samen Posten ver­sucht, Sci­en­tol­ogy im Anse­hen der Zuschauer vor einem, laut sein­er Mach­er, “muti­gen” Film zu ret­ten.
Und während ich mir die Frage stelle: Wen muss man eigentlich ger­ade am drin­gend­stem vor wem ret­ten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.
[Foto: Luc van Gent]

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Bei der Inter­net Gesellschaft beschäftigt man sich mit Man­i­festen und stellt fest, dass Man­i­feste wohl erst dann richtig ernst zu nehmen sind, wenn sie etwas neues bein­hal­ten oder fordern. Das würde befes­ti­gen, was mich da let­ztes Jahr beim Inter­net Man­i­fest so gestört hat.

Im Kern­forschungszen­trum Cern in der Schweiz hat man gestern das erste Mal Pro­to­nen in Licht­geschwindigkeit aufeinan­dertr­e­f­fen lassen kön­nen und erwartet nun Antworten auf Fra­gen bezüglich des Urk­nalls.

Der Jugend­forsch­er Kurt Starke sieht in der Tit­ulierung der heuti­gen Jugend als Gen­er­a­tion Porno eine Diskri­m­inierung und eine Krim­i­nal­isierung von Sex­u­al­ität. Das scheint mir Hand in Hand zu gehen mit der aktuellen Kri­tik an der Katholis­chen Kirche, die Ver­ant­wor­tung von inter­nen Miss­brauchs­fälle auch der sex­uellen Rev­o­lu­tion der 68er zugeschoben hat­te.

Und während ich mir die Frage stelle: Fällt bei der katholis­chen Kirche neuerd­ings die Jesus-Geschichte, dass man den Split­ter im Auge des anderen, aber nicht den Balken im eige­nen sieht, in die Kat­e­gorie ‘Sprüche’ ? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Das Medi­um­magazin bringt eine Fak­tenüber­sicht über den Fall des Jour­nal­is­tik­stu­den­ten, der einige Artikel mit falschen Quellen in Umlauf gebracht hat, wobei unklar ist, wer der Fälsch­er ist. In jedem Fall ein Zäh­neknirsch­er für das eine und das andere Presse­or­gan.

Katrin Schus­ter meldet sich mal wieder, schreibt vom Einge­hen des Alt­pa­piers, ihrem neuen Pro­jekt Lit­er­atur­por­tal Bay­ern und fühlt sich unwohl darin bestätigt, dass die Presse zunehmend in staatliche Hand gerät.

Chris­t­ian Jaku­betz befasst sich mit dem von Zeitun­gen aus rein wirtschaftlichen Grün­den vor­ge­tra­ge­nen Phan­tasievorstel­lung, mit deut­lich weniger Per­son­al in den Redak­tio­nen könne dieselbe Qual­ität erzeugt wer­den.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie wenig freie Presse verträgt Deutsch­land wohl? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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