Gina Miller schreibt pointiert, was an der britischen Regierung unter Boris Johnson gerade auszusetzen ist:

a no-deal Brexit was never the will of the people, and at no point during the EU referendum campaign did the people authorise any government to abandon not just parliamentary democracy, but the laws of the land.

Wilhelm Heitmeyer warnt vor der verharmlosunden Wirkung des Begriffs Rechtspopulismus.

Der Flughafenverband wĂ€re bereit, InlandsflĂŒge abzuschaffen.

Und wĂ€hrend ich mir die Frage stelle: Wie kommen dann die trendigen MĂŒnchner, die so blöd finden, nicht Berliner zu sein, am Wochenende zĂŒgig in die Hauptstadt? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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  • Brexit: So enden Demokratien | ZEIT ONLINE “das Ergebnis dieser Debatte, das verschweigt der Premier, wird keine Rolle spielen: Stimmen die Abgeordneten fĂŒr den Vertrag, den die britische Regierung am Ende mit der EU noch aushandeln mag, dann kommt der Brexit mit Vertrag. Stimmen sie dagegen, kommt halt der Brexit ohne. Verhindern aber kann das Parlament den Austritt nach diesem Fahrplan nicht mehr.  ”
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Vor einiger Zeit sahen Journalisten in Bloggern ja eine große Bedrohung als kostenlose Inhaltelieferer. Wenn ich mir diesen Bericht ĂŒber meinen Heimatverein ansehe, verstehe ich das so, dass dort Fußballberichterstattung komplett automatisiert mit Satzblöcken zusammengesetzt wird:

Dieser Text wurde auf Basis der dem DFB vorliegenden offiziellen Spieldaten am 26.08.2019 um 01:40 Uhr automatisch generiert

NatĂŒrich reicht das fĂŒr Fußballberichterstattung komplett aus, was auch damit zu tun hat, dass dort das textliche Niveau nicht hoch ist. Aber irgendwie wundert es einen schon, wie ersetzbar Journalisten sein können.

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Wir sind noch im Sommerloch, im All begab sich wohl die erste Straftat, in Brasilien brennt der Busch und Hamburg baut mehr als Köln. Omi Freese fragt sich, ob man Container-Promis noch von SPD-Bewerbern um die Parteispitze unterscheiden kann.

Dave Winer erklÀrt, wieso sein Maildienst einen Twitter-Login braucht. Verzichte ich dennoch gerne drauf.

Georg Patzer empfiehlt Wir sind Tiger. Das klingt schon interessanter.

Und wÀhrend ich mir die Frage stelle: Wer ist im All eigentlich rechtlich zustÀndig? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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  • Stefan Rahmstorf: Hitze, BrĂ€nde, Kachelmann “Sein Twitter-Verhalten Ă€hnelt dem von US-PrĂ€sident Trump: markige Behauptungen posten ohne RĂŒcksicht auf deren Wahrheitsgehalt, und wer ihn widerlegt wird unflĂ€tig beschimpft. Kachelmann ist zwar nicht so dumm, die globale ErwĂ€rmung an sich oder ihre Verursachung durch den Menschen zu bestreiten, wie es die AfD tut, aber er gehört zum dritten Typus von „Klimaskeptikern“, der versucht, die Folgen der ErwĂ€rmung herunterzuspielen.”
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Diese Aufkleber mit einem Apell an Jugendliche, ins Fußballstadion zu gehen, habe ich auch schon gesehen, gemerkt, dass die von Ultras kamen, habe ich nicht. Kam mir aber gleich unsympathisch vor.

Ein Kartenleser aus New York findet an der Stadt so toll, dass sie einen immer wieder daran erinnert, dass man dort nicht gebraucht werde. Machen doch sicher andere StÀdte irgendwie auch.

Die SPD sieht in ihrem aktuellen Verfahren zur Krönung eines neuen Untergangsvorsitzenden ein trendiges neues Ding. Angela Ulrich hĂ€lt die Angelegenheit fĂŒr heillos ĂŒberfrachtet.

Und wÀhrend ich mir die Frage stelle: Wie lange darf man fackeln, wenn das Schiff schon sinkt? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Patrick Bahners hat die Spiegel-Hingst-Geschichte in einer Reihe von Tweets kritisch beÀugt und kommt zu einem vernichtenden Urteil:

Martin Doerry musste wissen, dass er mit diesem Artikel die soziale Existenz von Marie Sophie Hingst zerstören wĂŒrde. (…) warum die Fotos? Der Fototermin, fĂŒr den Hingst den Ort vorschlug, diente keinem dokumentarischen Zweck im Rahmen der Investigation. @DerSPIEGEL engagierte die Fotografin, um den Augenblick der Bloßstellung festzuhalten. (…) Indem Martin Doerry Marie Sophie Hingst zur typischen Deutschen stilisierte, erlaubte er sich, von den mutmaßlichen psychischen Problemen abzusehen, mit denen Hingst allein war.

Auch unglĂŒcklich stellt sich die Position des Spiegels im Fall Buschmann dar.

Tausende WasserbĂ€ren könnten auf dem Mond sein – im Schneewittchen-Schlaf.

Und wÀhrend ich mir die Frage stelle: Was geht? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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