Oktoberlese

  • Lion Feucht­wanger — Die Geschwis­ter Opper­mann Etwas lan­gat­mig anfan­gen­der, aber schnell hell­sichtig Fahrt aufnehmender Klas­sik­er über eine jüdis­che Kauf­manns­fam­i­lie im Jahr 1933, als Hitler die Macht übern­immt und die deutsche Gesellschaft Auflö­sungser­schei­n­un­gen zeigt. Hat keinen Staub ange­set­zt, im Gegen­teil. Angsichts des Erstarkens des Recht­spop­ulis­mus in Deutsch­land erschüt­tert die Lek­türe:

    Wider­sinn und Lüge war, was die Machthaber dieses Reich­es tat­en und was sie ließen.

Guten Morgen

Statt Brex­it wird es in Großbrit­tan­nien Neuwahlen geben, las ich beim Focus, wun­derte mich über die gute Schreib­weise und nahm zu Kennnt­nis, dass man dort inzwis­chen auch Artikel der Deutschen Welle kopiert.

Alice Wei­del kann Hus­te­nan­fälle nicht von Kopf-ab-Gesten unter­schei­den und lässt deswe­gen einen AfD-Anhänger aus dem Saal wer­fen.

Eine ARD-Reportage stellt einen DDR-Dis­­si­­den­ten,

Gute Nacht

Die Wer­te­u­nion, eine Grup­pierung in der CDU, wollte Hans-Georg Maßen im Brauhaus Quaden­hof in Ger­resheim, nicht weit ent­fer­nt von mein­er Woh­nung, vor­tra­gen lassen. Nach Bürg­er­protesten — Mit Maaßen ist nicht zu spaßen — wurde dies der Wer­te­u­nion ver­wehrt.

Vor Jahren ist mir mal ein Video der Dosenöffner­brücke unter die Augen gekom­men, das ist diese Brücke,

The Politician (Netflix)

Dies ist eine am 27. Sep­tem­ber raus­gekommene Net­flix-Serie, die mich nicht gepackt hat: Es gibt keine Iden­ti­fika­tions­fig­ur, einen jugendlich­er Haupt­darsteller, dem angedichtet wird, er könne Erwach­se­nen­rollen übernehmen, weil er poli­tisch kon­form daher kommt, keinen Humor und Über­raschun­gen nur in der ersten Folge. Die Darsteller chargieren wie in einem Schüler­stück, da helfen einem Licht­blicke wie Jes­si­ca Lange und Bette Midler, die zum Schluss reinge­wor­den wird,

Guten Morgen

Noch eine Neuerung in Erin­nerung an mich selb­st: Ich ver­fechte ja die Ansicht, dass man auf Begrüßungs­bilder bei Inter­net­seit­en verzicht­en sollte, weil die mehr dem Ego des Besitzers schme­icheln, als dass sie dem Besuch­er nicht nach dem zweit­en Besuch lang­weilen. Also weg mit den immer gle­ichen Begleit­bild­chen in den Mor­­gens- und Abends­beiträ­gen. Die wollen ja auch nicht so zur Buchop­tik dieses Themes passen.

Gute Nacht

Ja, ich wusste, da war doch was: Vor 5 Jahren hat­te ich ver­linkt, dass ein junger Nieder­län­der die Welt­meere vom Plas­tik befreien wollte. Die Idee beste­ht noch, aber in verän­dert­er Form.

Ein foren­sis­ches Gutacht­en belegt, dass der 2005 in ein­er Dessauer Polizeizelle ver­bran­nte Oury Jal­loh wurde vor seinem Tod mis­shan­delt wurde.

Guten Morgen

Jet­zt habe ich hier auch noch eine Guten-Abend-Rubrik einge­führt, mal sehen, wann die kopiert wird. Ander­er­seits gab es ja schon früher Aben­daus­gaben von Zeitun­gen, auch irgend­wie schade, dass das passé ist. Nach­dem mein Leseze­ichen­script nicht mehr funk­tion­iert, war Platz für was anderes. Und manche Sachen atmen halt noch die Luft des­sel­ben Tages, das ist am Mor­gen danach was anderes.

Wie gestern am Wahla­mend.

Gute Nacht

Gut ein Vier­tel der zur Land­tagswahl in Thürin­gen Gegan­genen hat AfD gewählt. Wer will kann sich ja mal anschauen, wo die ihre Hochbur­gen haben, einen Heben für jeden Ort, den man schon mal gehört hat. Noch irgend­wie anders ist die Bestand­sauf­nahme, dass die SPD in Thürin­gen bei den Unter-25-jähri­­gen bei 5% angekom­men ist. Stuttmann hat­te die bun­de­spoli­tisch fast vor­weggenom­men.

Guten Morgen

Kurt Cobains Strick­jacke, die er im Unplugged-Video getra­gen hat ist für 300.000 Ock­en ver­steigert wor­den. Und die haben die nicht mal gewaschen!

In der Katholis­chen Kirche lock­ert man das Zöli­bat, zunächst nur für Fam­i­lien­väter, die schon als Diakone in aus Sicht der Kirche per­son­alschwachen Regio­nen arbeit­en. Die zeu­gen Jeho­vas!

“Charme, Humor und lit­er­arisch­er Sachver­stand — Chris­tine West­er­mann hat mit dieser Kom­bi­na­tion entschei­dend zum Erfolg unser­er Sendung beige­tra­gen.

Guten Morgen

Ulrich Plen­z­dorf wäre heute 85 gewor­den. Wie toll fand ich doch Die neuen Lei­den des jun­gen W., auch wenn es schon ein älter­er Film war, als ich das Stück das erste Mal ken­nen lernte. Irgend­wie aber jung geblieben.

Julian Assange zeigt Anze­ichen, gefoltert wor­den zu sein. Schon bei der Ver­schlep­pung aus der ecuado­ri­an­is­chen Botschaft machte er ja einen angeschla­ge­nen Ein­druck.