von der Lippe, Jürgen — König der Tiere

Der Autor war schon mal auf der Klos­et­tablage. Diese Geschicht­en gefall­en mir ein wenig bess­er als damals, und deut­lich bess­er als der Roman­er­stling, weil hier der Humor hier gut funk­tion­iert. Vielle­icht liegt von der Lippe die Langstrecke nicht, son­dern nur die kurzen Stücke von der All­t­agssi­t­u­a­tion bis zur irri­gen Ver­wick­lung.

Von fünf möglichen Klorollen:

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Sommerlese

  • Sam Byers — Schönes neues Eng­land An guten Stellen ein erhel­len­der Hal­lo-wach-Mach­er über ein inner­lich zer­fal­l­enes Post-Brex­it-Eng­land, an schlecht­en Stellen ent­täuschen­des Cre­ative-Writ­ing-Resul­tat.
  • Salman Rushdie — Qui­chotte Gern gele­sene Farce inner­halb der US-amerikanis­chen Gesellschaft.
  • Janosch — Papa Löwe und seine glück­lichen Kinder. Klein­er Erziehungs­ber­ater Papa Löwe schmeisst den Haushalt und macht die Kinder glück­lich, während die Mama pupsende Mitar­beit­er belehrt. Sehr gut.
  • Aeneas Rooch — Mein wasserdicht­es Baby Nett geschrieben­er und inhaltlich für die Ziel­gruppe sehr lesenswert­er Eltern­rat­ge­ber.
  • Leav­is Car­roll — Alice in Brex­it­land Witzige Brex­i­ta­u­fab­rech­nung im Klas­sik­erge­wand.
  • Oliv­er Kalkofe, Peter Rüt­ten — Die 100 schlecht­esten Filme aller Zeit­en Fan-Buch zur Tele-5-Rei­he ohne recht­en Mehrw­ert
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Gute Nacht

Heute im Zeitschriften­laden bemerk­te ich, dass die neue Aus­gabe von aktiv Rad­fahren raus ist. Die ganze restliche Zeit im Laden brüllte meine innere Stimme: Ja, wie zum Geier denn son­st?!

Ben_s Stief­vater ist Krabben­fis­ch­er und das müsste ja auch schon wieder einiges an Geschicht­en an Land spülen. In dem Zusam­men­hang macht er nur klar, dass ein Krabben­brötchen 11€ kosten muss.

Mag­nus Klaue ver­ab­schiedet Har­ald Schmidt nach seinem Spiegel-Video-Aus ins Off.

Und während ich mir die Frage stelle: Wann kommt eigentlich die neue “kauend Essen” raus? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Gute Nacht

Nach dem Küken­schred­dern das neue große Ding: Füchse schred­dern.

Sollte man Bild-Mitar­beit­er loben, nur weil sie sich in Gefahren­zo­nen begeben, um dort zu posen? Ist das die Welle, die uebermedien.de nach vorne bringt? Oder geht es eher, mit Drikkes gesprochen, darum, wie sehr sich der Jour­nal­is­mus ver­rent?

Sollte man lieber Höcke-Inter­views loben?

Da der Youtube-Tunne invidio.us ab 1. Sep­tem­ber offline geht, sollte man sich die Alter­na­tiv­en merken.

Und während ich mir die Frage stelle: Wer­den die Jour­nal­is­ten die let­zten sein, die sich über Jour­nal­is­mus aufre­gen? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Gute Nacht

Wieder ein Wet­terchen, dass einen etwas platt macht. Aber mit ein paar kalten Duschen ist es dann doch auszuhal­ten.

Wie dem auch sei. Lorenz Marold hebt her­aus, dass es in der SPD wohl ein Prob­lem sei, wenn Frauen gegen Män­ner um Bun­destags­man­date antreten, hier: Sawsan Chebli gegen Michael Müller. Vielle­icht nicht ganz genü­gend belegt, die Geschichte.

Da fällt mir ein, ich habe mein Blogh­in­ter­grund­bild aus­ge­tauscht. Gar nicht so leicht zu erken­nen ist, dass es sich um ein Boot han­delt, von dem aus die Fotografie gemacht wurde. Das bish­erige Bild war wohl doch eins von Adobe, und bevor man da in Schwierigkeit­en wegen unberechtigter Benutzung kommt, sollte man das vielle­icht ändern. Das aktuelle Foto jeden­falls kommt von Joseph Bar­ri­en­tos, der meint:

Shar­ing pho­tos with you to hope­ful­ly see them organ­i­cal­ly in the world. Use as you wish and best of luck in your cre­ative projects!

Jan Fährmann, Clemens Arzt und Hart­mut Aden hal­ten dem Umstand des Abgreifens von Gästelis­ten in Restau­rants durch die Polizei für eine neue Form der Vor­rats­daten­spe­icherung.

In Belarus find­et ger­ade eine Rev­o­lu­tion statt, meint Artur Klin­au:

Uner­wartet für alle. In Min­sk wird buch­stäblich rund um die Uhr gehupt.

Apro­pos Auto, da meinte neulich jemand in unserem Bekan­ntenkreis zum Neukauf ihres Autos, sie hät­ten einen Neuwa­gen angeschafft, um keine Kom­pro­misse zu machen. Irgend­wie kommt mir das wie die Über­nahme eines Werbe­spruchs vor, denn ein Kom­pro­miss ist eigentlich

die Lösung eines Kon­flik­tes durch gegen­seit­ige frei­willige Übereinkun­ft, unter bei­der­seit­igem Verzicht auf Teile der jew­eils gestell­ten Forderun­gen.

Und während ich mir die Frage stelle: Fühlt man sich bess­er, wenn man Werbe­spruche bei Kauf des bewor­be­nen Pro­duk­ts kri­tik­frei übern­immt? fahre ich den Rech­n­er runter.

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