Lesezeichen vom 22. Juni 2013

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Nachtgeschichten vom 1. Mai 2012

When too much information harms the office

Tra­di­tio­nal manage­ment is over. The inter­net has kil­led com­mand and con­trol. Now that ever­yo­ne can ana­ly­se and ridi­cu­le their chief executive’s every move almost befo­re they’ve made it, it has beco­me impos­si­ble to order peo­p­le about.

Wie die Uni Bielefeld kaputtreformt

Grotemeyer
Dies ist ein bezeich­nen­des Bild. Es zeigt den Rek­tor der Uni­ver­si­tät Bie­le­feld im Jah­re 1977 auf einer Hebe­büh­ne, damit er von Stu­die­ren­den und Mit­ar­bei­tern bei sei­ner Anspra­che bes­ser ver­stan­den wird. Er ist umringt, um der Auf­merk­sam­keit wil­len. Wür­de man heut­zu­ta­ge den aktu­el­len Rek­tor der­art auf eine Hebe­büh­ne stel­len, dann wohl nur des­we­gen, um ihn vor Wurf­ge­schos­sen zu schüt­zen und damit ihn nie­mand umringt.
Nein, heut­zu­ta­ge sieht es so aus, wenn Rek­tor und Stu­die­ren­de sich begeg­nen:
rektor2009
[Das Ori­gi­nal­fo­to von Chris­ti­an Wei­sche fin­den Sie hier.]
Da muss man Poli­zei und exter­ne Sicher­heits­kräf­te anheu­ern. Es ist bes­ser, wenn der Rek­tor den Stu­die­ren­den nicht zu nahe kommt. Ein Papa­mo­bil ist noch in Arbeit.
Im 40. Jahr ihres Bestehens sieht sich die Lei­tung der Uni­ver­si­tät der größ­ten Abnei­gung durch die Stu­die­ren­den seit ihrem Beginn ent­ge­gen. Die über­has­te­te Ein­füh­rung von Bache­lor-Mas­ter-Sys­tems, das noch nie zufrie­den­stel­lend funk­tio­niert hat, und die Ein­füh­rung von Stu­di­en­ge­büh­ren, deren Nach­weis, dass sie das Stu­di­um der Stu­die­ren ver­bes­sern, seit Jah­ren auf sich war­ten lässt, haben ihren Teil zu die­ser nega­ti­ven Ent­wick­lung bei­getra­gen.
Und sei­en wir doch ehr­lich: Wer behaup­tet heu­te noch ernst­haft, dass die Stu­di­en­ge­büh­ren dazu die­nen soll­ten? Die Stu­die­ren­den sind Geld­ge­ber, damit die Uni sich als For­schungs­ein­rich­tung bes­ser pro­fi­lie­ren kann.
In kür­zes­ter Zeit hat die Uni­ver­si­täts­lei­tung die Fra­ge auf­ge­wor­fen, was an die­ser Hoch­schu­le noch “Uni­ver­si­tät” sein soll. Noch schwie­ri­ger wird es beim Begriff der Reform-Uni­ver­si­tät. Zu Beginn der Uni­ver­si­tät war damit gemeint, dass eine Uni­ver­si­tät ent­ste­hen soll, bei der unter den Tala­ren eben nicht der Muff von 1000 Jah­ren sein soll. Und damit mein­te man damals z.B. Müns­ter. Ein Anspruch, den die Uni schon lan­ge auf­ge­ge­ben hat: Die Uni­ver­si­tät Bie­le­feld heu­te genau­so unbe­weg­lich und unzu­gäng­lich wie die einst kri­ti­sier­ten Unis und schickt sich an, gera­de dar­in auch noch Vor­rei­ter zu sein: Refor­mie­ren um der Reform wil­len. Da wird nicht geschaut, wie sinn­voll ein Vor­ha­ben ist, es wird ein­fach blind rum­ver­än­dert. Und dabei wur­den die Stu­die­ren­den­in­ter­es­sen ange­hört, nur um sie als Ange­hör­te igno­rie­ren zu kön­nen. Es wur­de und wird nicht argu­men­tiert, es wer­den Macht­spiel­chen aus­ge­tra­gen.
Bei den der­zei­ti­gen Pro­tes­ten wur­de der Rek­tor nach der Abschaf­fung der Stu­di­en­ge­büh­ren gefragt, was er ohne Begrün­dung ver­warf. Frü­her mein­te das Rek­to­rat inkl. des neu­en Rek­tors noch, dass man die Stu­di­en­ge­büh­ren sofort abschaf­fen wür­de, sobald mit die­sen Din­ge bezahlt wür­den, die zuvor das Land bezahlt hät­te oder sofern Leh­re hier­durch ersetzt wer­de. Bei­des ist heut­zu­ta­ge Gang und Gebe.
Solan­ge man aber eben nur auf sei­ne Macht­po­si­ti­on baut und nicht auf Ver­stän­di­gung, solan­ge man nicht sieht, dass man den Draht zu den Stu­die­ren­den seit Jah­ren ver­lo­ren hat, solan­ge ist man gut bera­ten, als Rek­tor einer Uni­ver­si­tät in der Uni­ver­si­tät Poli­zei­schutz anzu­for­dern.
Lese­tipp: Es muss ein Druck durch Deutsch­land gehen

Die Depression der anderen

Wenn man in der Sache der Selbst­tö­tung Robert Enkes etwas Gutes zu for­mu­lie­ren sucht, greift man der­zeit ger­ne dazu, dass es der­zeit immer­hin gut sei, dass über Depres­si­on gespro­chen wer­de. Aber es wird immer nur von der Depres­si­on ande­rer gespro­chen. Es wird davon gespro­chen, wie man Betrof­fe­nen hilft, wie sich die Mas­se ver­hal­ten soll, ob man Leis­tungs­sport­lern als Öffent­lich­keit zuviel zumu­tet.
tabuisierungskartell
Nie­mand redet öffent­lich über Depres­si­on als sei­nem Gefühl. Hier wür­de ich noch den Unter­schied machen, ob man das Gefühl einer Depres­si­on kennt oder ob man an einer Depres­si­on erkrankt ist. Ich wür­de den Gedan­ken der Ziel- und Zweck­lo­sig­keit des eige­nen Han­delns, des eige­nen Lebens dar­un­ter ver­ste­hen, wel­ches zu einem anhal­ten­den, nie­der­drü­cken­den Gefühl führt. Wenn sie erkrankt sind, ist die­ses Gefühl all­ge­gen­wär­tig, selbst in eher lus­ti­gen Sita­tio­nen. Irgend­wann kon­kur­rie­ren ange­neh­me und nie­der­drü­cken­de Gefüh­le aktiv mit­ein­an­der und schein­bar kön­nen die nega­ti­ven Gefüh­le lang­an­dau­ern­der sein als die posi­ti­ven.
Man befin­det sich in einer Spi­ra­le, in der vie­les zusam­men­kommt: Die eige­ne Belas­tung, die All­tags­si­tua­tio­nen, das Leben mit sei­nen Mit­men­schen, der Blick in die Zukunft. Jedes die­ser Din­ge wird eigent­lich für sich gere­gelt, aber mit dem Gedan­ken, dass all das zu nichts führt, lässt sich auch alles ver­bin­den. Es ist schwie­ri­ger, das Posi­ti­ve damit lang­fris­tig damit zu ver­bin­den.
Wenn Robert Enke es als Pro­blem sah, dass nach sei­ner Ansicht das Jugend­amt es in Erwä­gung zieht, ihm wegen sei­ner Krank­heit sein vor weni­gen Mona­ten adop­tier­tes Kind weg­zu­neh­men. und ihn das in so kur­zer Zeit so stark belas­tet hat, dann muss man von einer star­ken Erkran­kung spre­chen. Und auch wenn ich kein Arzt bin, scheint mir die ein­zig pas­sen­de Maß­nah­me zu sein, dass man eine der­ar­ti­ge Per­son sofort raus aus dem All­tag nimmt. Wer sol­chen Men­schen hel­fen will, muss ver­su­chen, deren Gedan­ken­gän­ge nach­zu­zeich­nen, ihnen Kon­tra geben, wo man meint, dass eine fal­sche Rich­tung ein­ge­schla­gen wird.
Vor weni­gen Tagen hat André Agas­si über sei­ne schwe­ren Gedan­ken als Leis­tungs­sport­ler gespro­chen und wie er Stef­fi Graf gesagt hat, dass er das Ten­nis­ge­schäft has­se. Und danach spricht er von der Ant­wort Stef­fi Grafs wie von einem erleuch­ten­den Moment. Sie sag­te: “Has­sen wir es nicht alle?”
Hier haben Sie den düs­te­ren Gedan­ken, hier haben sie den Weg weg aus der Düs­ter­nis. Das scheint nicht anders zu gehen, als dass man immer auch von sich selbst spricht. Vom Kopf her bil­det man so eine Gemein­schaft, die der­je­ni­gen, die sich Depres­si­ve als sie ver­un­si­chern­de Gegen­ge­mein­schaft erfin­den, ent­ge­gen­tritt und die­se sich auf­lö­sen lässt.
Solan­ge man aber nur von der Depres­si­on der ande­ren spricht, ist das Tabu über dem The­ma Depres­si­on nicht weg.

Minister of style

Egal wel­ches Minis­ter­amt Karl Theo­dor zu Gut­ten­berg beklei­det, es geht immer auch um sei­ne Klei­dung. Es geht immer auch um Prä­sen­ta­ti­on, aus­drucks­stark da zu ste­hen, sich gut zu ver­kau­fen.
Das mag man nun als Neben­säch­lich­keit, allen­falls noch der katho­li­schen Erzie­hung geschul­det, die ja auch so sym­bol­über­las­tet ist, ankrei­den. Aber die­ser Herr schwingt sich ja auf Poli­ti­ker zu sein. Und in die­sem Amt darf schon mal nach­ge­schaut wer­den, wie sich die über­bor­den­de Sym­bo­lik mit den Inhal­ten, die auch dadurch ver­kauft wer­den, ver­trägt.
guttenbergfrisiur
[Hin­ter­grund]
Erstaun­lich, wie unkri­tisch die deut­schen Medi­en aber­mals mit einem Minis­ter umge­hen. Da wird sein Stil gefei­ert, völ­lig unge­ach­tet des poli­ti­schen Kon­tex­tes, da wird berich­tet, er habe die Situa­ti­on in Afgha­ni­stan Krieg genannt, dabei sagt er doch nur, dass er Ver­ständ­nis für all jene haben, die die Situa­ti­on Krieg nen­nen. Ver­ständ­nis ist ja auch sti­lis­tisch gese­hen ein ganz aus­ge­zeich­ne­tes Mit­tel.
guttenbergfrisiur
Es ist doch weder ein Aus­druck von Stil, noch von poli­ti­schem Erfolg, sich in sei­nen Aus­sa­gen immer ein Schlupf­loch zu las­sen, dass man eine kon­kre­te Aus­sa­ge so nicht gemacht hat. Gut­ten­berg will wei­ter­hin das Wort “Krieg” nur für einen bewaff­ne­ten Kon­flikt zwi­schen Staa­ten (hübsch aus­ge­drückt, nicht?) ver­wen­den. Wenn ein Staat gegen Ter­ro­ris­ten vor­geht, ist das nur ein bewaff­ne­ter Kon­flikt. Und an einem sol­chen Kon­flikt kön­nen deut­sche Sol­da­ten nun ein­mal ohne Begriffs­schwie­rig­kei­ten teil­neh­men.
Begriffs­schwie­rig­kei­ten, in die sich nur Poli­ti­ker ver­hed­dern, weil sie ihre eige­ne Begriffs­welt mit der Rea­li­tät nicht gemein­sam und ein­deu­tig auf einen Schirm brin­gen kön­nen. Denn es soll der Begriff Angriffs­krieg umkurvt wer­den, der einen Grund­ge­setz­ver­stoß bedeu­ten wür­de. Dabei ver­wehrt das Grund­ge­setzt sich auch schon gegen Hand­lun­gen, die das fried­li­che Zusam­men­le­ben zwi­schen den Völ­kern beein­träch­ti­gen. Gott­sei­dank fal­len da so Sachen wie das Abwer­fen von Bom­ben auf Tank­last­zü­ge nicht drun­ter, das dient eher den Men­schen­rech­ten und der Sta­bi­li­sie­rung der dor­ti­gen Demo­kra­tie.
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mehr:
Deut­sche Wel­le - Führt die Bun­des­wehr Krieg in Afgha­ni­stan?
DIE ZEIT - The­ma Afgha­ni­stan

Lindsay Lohan’s bathroom party

lohansbathroom
Some­ti­mes it feels just good not having to live in Ame­ri­ca. Becau­se I real­ly don’t know why the fol­lo­wing beha­viour is not a kind of stal­king:
Some pho­to­grapher spent his time this weekend in wat­ching Lind­say Lohan’s bath­room win­dow while she was having a par­ty. And to make at least on tiny thing out of it this pho­to­grapher thinks that Lohan’s on his pic­tu­re taking drugs. Lohan denies this inter­pre­ta­ti­on whereu­pon the paper wri­tes sub­li­mi­na­ly that its inter­pre­ta­ti­on would be verisi­mi­lar and the rea­ders should deci­de.
Well good­ni­te, if that’s your way to come clo­ser to thruths…

Lindsay Lohans Badezimmerparty

lohansbathroom
Manch einer wird bei die­ser Geschich­te auch wie­der froh sein, nicht in den USA zu leben:
Ein Online-Klatsch­blatt hat am Wochen­en­de, weil wohl sonst nichts ande­res abfo­to­gra­fier­bar war, das Bade­zim­mer von Lind­say Lohan wäh­rend einer Par­ty bestän­dig im Visier gehabt und aus einer Beob­ach­tung eine Klatsch­skan­dal­ge­schich­te machen wol­len, was aller­dings Lind­say Lohan selbst auf Twit­ter demen­tiert. Das Klatsch­blatt nimmt als Bestä­ti­gung der Rich­tig­keit sei­ner eige­nen Ver­mu­tung die Unwahr­schein­lich­keit, dass es eine Alter­na­ti­ve zur Inter­pre­ta­ti­on, dass man Lohan beim Dro­gen­kon­sum ertappt habe, zur Hand.
Den Tweet genau­er betrach­tend müss­te man auch sagen, dass Lohan eigent­lich in Fra­ge stellt, dass es sich bei die­sem Bade­zim­mer über­haupt um ihr eige­nes han­delt. Aber ich fra­ge mich eigent­lich nur, wes­we­gen so ein auf­dring­li­ches Ver­hal­ten von Foto­gra­fen nicht schon als Stal­king gewer­tet wird.

Zensursula und die Rammstein-Zensur

rammsteinzensur
Zen­sur­su­la hat schon wie­der für eine Zen­sur gesorgt, dies­mal betrifft es die Band Ramm­stein und ihr Album “Lie­be für alle”. Die­ses sei jugend­ge­fähr­dend. Und schon wie­der fragt man sich, was ist denn hier die Gefahr?
Fol­gen­des Lied soll, ganz ernst­haft, Jugend­li­che auf die Idee brin­gen Sex ohne Kon­do­me zu prak­ti­zie­ren.

Die Vor­stel­lung der Zen­so­ren ist schwie­rig nach­zu­spü­ren. Sie stel­len sich wohl jeman­den vor, der sagt Schatz ich wollt gera­de die Kon­do­me aus­pa­cken, aber da kam gera­de Ramm­stein im Radio…

Aus: Ramm­stein — “Pus­sy”
To big, to small
Size does mat­ter after all
Zu gross, zu klein
Er könn­te etwas grö­ßer sein
Mer­ce­des Benz, und Auto­bahn
Allei­ne in das Aus­land fah­ren
Rei­se, Rei­se, Fahr­ver­gnü­gen
Ich will nur Spaß, mich nicht ver­lie­ben

Just a litt­le bit, just a litt­le bitch

You’ve got a pus­sy
I have a dick
So, what’s the pro­blem
Let’s do it quick
So take me now befo­re it’s too late
Life’s too short so I can’t wait
Take me now, oh, don’t you see
I can’t get laid in Ger­ma­ny

Mal abge­se­hen, ob man Ramm­stein nun mag oder nicht, steckt doch hin­ter die­ser Annah­me aber­mals die selt­sa­me Idee, dass das Beschäf­ti­gen mit einem Inhalt zur Aus­füh­rung des gleich­ge­stal­te­ten Inhalts führt. Wobei an die­ser Stel­le noch sehr frag­lich ist, ob dem Hörer die Musik nicht wesent­lich inter­es­siert und eine expli­zi­te­re Vor­stel­lung des Inhalts mit even­tu­el­len nega­ti­ven Asso­tia­tio­nen gar nicht statt fin­det.
Eben­so soll fol­gen­der Text Jugend­li­che dazu ver­lei­ten Sado­ma­so-Idee aus­zu­füh­ren:

Aus: Ram­stein — “Ich tu dir weh”
Nur für mich bist du am Leben
Ich steck dir Orden ins Gesicht
Du bist mir ganz und gar erge­ben
Du liebst mich, denn ich lieb’ dich nicht
Du blu­test für mein See­len­heil
Nur ein klei­ner Schnitt und du wirst geil
Der Kör­per schon total ent­stellt
Egal, erlaubt ist, was gefällt

Ich tu dir weh
Tut mir nicht leid
Das tut dir gut
Hört wie es schreit

Bei dir hab ich die Wahl der Qual
Sta­chel­draht im Harn­ka­nal
Leg dein Fleisch in Salz und Eiter
Erst stirbst du, doch dann lebst du wei­ter
Bis­se, Trit­te, har­te Schlä­ge
Nadeln, Zan­gen und stump­fe Säge
Wünsch dir was, ich sag nicht nein
Und führ die Nage­tie­re ein

In der Vor­stel­lung der Zen­so­ren muss wohl auch irgend­wie die Idee ange­kom­men sein, es gäbe Jugend­li­che, die sexu­ell aktiv sind, sich mit sex­ver­herr­li­chen­dem Mate­ri­al aus­ein­an­der set­zen, You­Porn und ähn­li­ches nicht ken­nen und dann von Ramm­stein in ihren sexu­el­len Prak­ti­ken beein­träch­tigt wer­den. Na, die Jugend­li­chen möch­te ich sehen.
Nein, inhalt­lich ist das so Quatsch wie die Zen­sur von DIE ÄRZTE oder DIE TOTEN HOSEN in den 80ern. Damals kam es weder zu Kat­zen-in-Wasch­ma­schi­nen-Erträn­kungs­ak­tio­nen noch Miss­brauch von Schä­fer­hun­den. Ein paar Jungs haben ver­bal Spaß nicht all­tags­kon­for­men Tex­ten gehabt, eben weil sie mit dem All­tag nicht kon­form waren, nicht um etwas aus­zu­le­ben. Den Gedan­ken ver­ste­hen eini­ge Medi­en­wäch­ter wohl ein­fach nicht.

Ramm­steins “Pus­sy” hat inso­fern das Zeug zum Klas­si­ker, schließ­lich haben wir in den 80ern uns auch nicht um die Zen­sur geküm­mert. Die hat das Inter­es­se am All­tags­nicht­kon­for­men ja nur beför­dert.