Wie ist das eigentlich … mit Digitalinformationssüchtigen?

Es gab vor Jahren ein­mal einen Vorstoß, Inter­net­süchtige auszu­machen und ihnen zu helfen. Irgend­wie fand ich das komisch, schließlich saßen unge­mein viele Men­schen ziem­lich lange vor ihren Bild­schir­men und die Merk­male ein­er Inter­net­sucht, was für ein komis­ches Wort, waren nicht son­der­lich abgren­zend. Man kon­nte es ihnen im Sozialver­hal­ten auch nicht anse­hen und ich hat­te nur einen Bekan­nten, der in psy­chis­ch­er Behand­lung war und als allererstes ein Face­­book-Ver­bot bekam.

Innehalt

Ich wün­schte, mein Leben hätte Hin­ter­grund­musik, dann kön­nte ich raus­find­en, was zum Teufel hier vor sich geht.

Bill Mur­ray

Alternative zu Fakten

Das Lokalblättchen mein­er Heimat­stadt hat eine son­der­bare Kam­pagne ges­tartet, deren Inhalt es ist, dass die Jour­nal­is­ten ihrer Zeitung ange­blich keine Fake-News ver­bre­it­en. Einen dazu gehöri­gen Ausspruch, den man bei der Zeitung offen­bar für richtig hält, habe ich etwas genauer unter die Lupe genom­men:

Zu Fak­ten gibt es keine Alter­na­tive.

Das ist schlicht falsch. Die Alter­na­tiv­en zu Fak­ten sind Mei­n­un­gen.

Manche Texte lese ich schon wegen des verunglück­ten Ein­stiegs nicht weit­er:

Das Konzept von “too much infor­ma­tion”, von zu vie­len pri­vat­en Details also, scheint im Leben der Lena Dun­ham keine allzu große Rolle zu spie­len.

Das bedeutet der Aus­druck nicht.

Reinhold Galls angebliche Freiheitsrechte

Tja, die SPD ist wohl inhaltlich schon so tot, dass die eige­nen Leute auf ihrem Sarg zu tanzen begin­nen:

Ich verzichte gerne auf ver­meintliche Frei­heit­srechte wenn wir einen Kinder­schän­der über­führen.

— Rein­hold Gall MdL (@reinholdgall) June 20, 2015

Ich weiß nicht, was “ver­meintliche Frei­heit­srechte” sind oder wie man auf ver­meintliche Rechte verzicht­en kann.

Retrogerade DNA-Erfassung

Solche Begriffe sollte man in ein­er Demokratie wohl auch ken­nen: Die ret­roger­ade DNA-Erfas­­sung ist ein Mit­tel in der Krim­i­nal­is­tik, zu dem Leute ab und an ein­fach so oder bei Straftätern, bei denen ein Richter meint, sie wären weit­er­hin gefährlich, mit Gewalt aufge­fordert wer­den.

Tralafitti

Wieso eigentlich ste­ht Pip­fax im Duden und bei der Suche nach Tralafit­ti kommt sowas:

tralafitti

Was nicht passt

Sam­stag, 11.03 Uhr, Klin­gelin­geling.

Ich: „Guten Tag. Haben Sie Schrauben?”

Ladenchefin „Was wären wir wohl für ein Elek­tro­laden, wenn wir keine Schrauben hät­ten?”

Ich „Dann bräuchte ich mal vier Achter und passende Dübel.”

Ladenchefin „Bitte, hier. Son­st noch was? Nein? Dann schö­nen Tag noch.”

Ich „Na,

Vertrauen

kannitverstanIn zwei unter­schiedlichen Blogs war ger­ade die Rede von Ver­trauen: Bei Had­mut Danisch und Felix Schwen­zel. Zwei sehr unter­schiedlichen Blogs. Hart­mut Dan­ish nahm die Fed­er auf, dass selb­st unter Krim­inellen Ver­trauen herrschen müsse, damit Sys­teme wie das der Mafia funk­tion­iere. Felix Schwen­zel schreibt darüber, dass Ver­trauen gegenüber Fir­men darüber entschei­de, wie groß der Zus­pruch ihrer Kun­den sei.

Wie man aus Kant einen Antisemiten macht

zeigt der Reli­gion­sstu­dent Markus Voss-Göschel und bekommt dafür den Franz-Delitzsch-Förder­preis für christlich-jüdis­­che Ver­ständi­gung. Dabei ist die Grund­lage sein­er Behaup­tun­gen mehr als dürftig.

Zum einen ver­weist er auf das Zitat “Jet­zo sind sie die Vampyre der Gesellschaft”, das allerd­ings nicht in Kants Schriften auf­taucht, soweit ich weiß, son­dern bei J.F.A. Abbeg,