Dies gilt es noch nachzureichen: Die skurrile Behauptung in der Wikipedia, die IVZ hĂ€tte im Gegensatz zu anderen Zeitungen Deutschlands an zahlenden Lesern hinzugewonnen, ist rasch korrigiert worden. Bloggen hilft 😉
Die Autorin dieser seltsamen Stelle hat ĂŒbrigens die Information im Eintrag gelöscht, dass die IVZ durch die Einstellung der IbbenbĂŒrener Ausgabe der WestfĂ€lischen Nachrichten Leser gewonnen hat.

Liest sich im Zusammenhang wie SchönfÀrberei. Wer hat denn daran ein Interesse?

Continue Reading

Vor einiger Zeit sahen Journalisten in Bloggern ja eine große Bedrohung als kostenlose Inhaltelieferer. Wenn ich mir diesen Bericht ĂŒber meinen Heimatverein ansehe, verstehe ich das so, dass dort Fußballberichterstattung komplett automatisiert mit Satzblöcken zusammengesetzt wird:

Dieser Text wurde auf Basis der dem DFB vorliegenden offiziellen Spieldaten am 26.08.2019 um 01:40 Uhr automatisch generiert

NatĂŒrich reicht das fĂŒr Fußballberichterstattung komplett aus, was auch damit zu tun hat, dass dort das textliche Niveau nicht hoch ist. Aber irgendwie wundert es einen schon, wie ersetzbar Journalisten sein können.

Continue Reading

Continue Reading

Endlich mal wieder Experten im KĂ€seblatt! Heute soll Internetkompetenz vorgegaukelt werden, na denn mal los: Wie schaut’s denn aus mit den InternetaktivitĂ€ten von Firmen in IbbenbĂŒren?

FĂŒr Korte und Geografin Laura Bednarowicz, fĂŒr deren Bachelorarbeit ĂŒber die digitale PrĂ€senz in InnenstĂ€dten die Erhebung im vergangenen MĂ€rz entstand, ist nicht alles gut.

Nicht alles gut? Na, macht jemand mit beim Trinkspiel: FĂŒr jeden Bullshit-Satz einen heben?

Besagtes Potenzial muss nicht immer gleich der Onlineshop sein, sagt Korte. „Und es muss nicht jeder alles anbieten“, ergĂ€nzt Bednarowicz.

Heppa!

„Aber ich muss da sein, wo meine Zielgruppe ist“, sagt Korte.

Deswegen liefert McDonald’s auch nach Hause. Heppa!

Korte warnt davor, soziale Medien zu unterschĂ€tzen: „Wer in den wichtigen Netzwerken wie Facebook oder Instagram nicht aktiv oder im Internet gar nicht auffindbar ist, wird es zukĂŒnftig noch schwerer haben.“

Der digitale GetrÀnkemarkt, der ist sowas von am Kommen: Heppa!

„Wer (…) in Zukunft weiterhin am Markt bestehen will, muss sich aktiv Gedanken ĂŒber seine Multi-Channel-Strategie machen.“

Aktivdenken und Multivitaminchanneln gilt fĂŒr zwei: Heppa! Heppa!

Auch hĂ€tten viele Unternehmen in IbbenbĂŒren das Potenzial der sozialen Netzwerke noch nicht fĂŒr sich erkannt.

Heppsala!

„Gastro-Betriebe sollten sich ihrer steigenden Bedeutung fĂŒr die City bewusst werden.“

Kann Bedeutung ĂŒberhaupt steigen? Egal: Heppa!

64% der Dienstleister haben keinen Instagram-Account, keine Rede davon, wer diesen auch pflegt:

„Haben das Potenzial von Instagram erkannt.“

Ja, wer solche Experten zur Hand hat, die lieber Hohlphrasen und Buzz-Words absondern, anstatt irgendeine verstĂ€ndliche ErklĂ€rung zu liefern, der sollte selbst nicht vor bodenlosen Analysen zurĂŒckschrecken:

Denn dass Boris Becker uns in einem Werbespot ĂŒberrascht mitteilte, er sei „drin“, ist bereits 20 Jahre her. Dass man nun, 2019, konstatieren muss, dass je nach digitaler Plattform, mindestens jeder dritte regional tĂ€tige Innenstadtbetrieb in IbbenbĂŒren noch nicht „drin“ ist, kann sich zum Problem auswachsen. Denn: In der fortschreitenden Transformation des Handels ins Digitale könnten diejenigen, die nicht „drin“ sind, schnell die werden, die bald „weg“ sind.

Gönau! Entweder das oder sie bleiben! Hepschala! Boris Becker ging damals ĂŒber AOL rein. AOL ist als Internetzugangsanbieter seit 2007 „weg“.

Continue Reading
  • wiedertaeufer.ms: Der Mann, der Björn Höcke enttarnte Der MĂŒnsteraner Soziologe Andreas Kemper untersuchte Texte des Pseudoyms Landolf Ladig und hĂ€lt es fĂŒr das Erzeugnis Höckes.
  • wn.de: „Fotos nicht ĂŒber soziale Medien weiterleiten“
    Hysterie in der Provinz endet in strafbarer Selbstjustiz

    Nach Auskunft des Polizeisprechers wurden die GrundschĂŒler von einem Asylbewerber angesprochen, der erst seit kurzer Zeit im Lande und der deutschen Sprache bislang nicht mĂ€chtig ist. Er soll auf der Straße zuerst erfolglos Erwachsene und spĂ€ter dann auch die Kinder kontaktiert haben. Hintergrund sei gewesen, so Bode weiter, dass der Mann noch nie in seinem Leben Schnee gesehen habe. Deshalb habe er jemanden bitten wollen, ein Foto von ihm nebst Schnee darauf zu machen.

  • Continue Reading
    1 2 3 55