Morgenkaffee

Weil gerade Piratebay in den niederlanden zensiert wird, hat die dortige Piratenpartei einen Mirror aufgemacht.

Thomas Fricke sieht in der aktuellen Wulffkreditaffäreberichterstattung eine sinnlose Hatz.

Diese betreiben gerade vor allem wieder mal die Springermedien.

Und während ich mir die Frage stelle: Haben die Korruptionsstocherer ihr Pulver eigentlich schon verschossen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

In der FDP haben es Parteifreunde abgelehnt, FDP-Frauen zu plakatieren, die ihnen nicht attraktiv genug waren.

Die NOZ befasst sich mit den Problemen der Presse in der Wulff-Kreditaffäre.

Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar kritisiert, dass Finanzämter und Sozialbehörden immer häufiger Konten überprüfen. Von 2009 auf 2010 steigen die Abfragen um 40 Prozent, von 2010 auf 2011 um fast zehn Prozent auf knapp 63.000 gestiegen.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie tief kann diese Partei eigentlich noch sinken? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Gestern Abend habe ich noch wie blöd gesucht, bis ich den Facebook-Link zur Anzeige der Freunde fand (wer es verraten bekommen möchte und nicht selbst mal suchen will: Über der Profil-Timeline), da findet sich schwupps ein sehr schöner Text von Dave Winer, der meint, man solle sich immer klar machen, dass die eigene Art Dinge zu suchen und zu verfolgen sich von der von Facebook und Google fundamental unterscheidet.

Irgendwie in diese Richtung geht die von ix empfohlene Kathrin Passig in ihrem Text über Algorithmen, man kann auch von einem roten Faden sprechen oder einer Logik, die irgendwo hinter steckt. Mir fehlt in diesem Text aber irgendetwas, was mich stärker überzeugt und diese Rede im Ungefähren stößt mich eher ab.

Herr Paulsen geht der Frage nach, ob man geschmackvollen Wein auch nach Gefühl kaufen kann.

Und während ich mir die Frage stelle: Werden wir bald nur noch bingen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Gut, fangen wir mal ohne Wulff an, der schüttelt gerade eh irgendwelche Hände: Der größte Holzschuh der Welt ist gestohlen worden. Nicht interessant? Aber so eine Info bleibt im Kopf, ich sage es Ihnen!

In den Vereinigten Staaten von Amerika geht man derzeit der Frage nach, ob man gebrauchte MP3-Dateien weiterverkaufen kann.

Auf Küppersbuschs Wocheineinstieg sei dann doch noch verwiesen, der das Anranzen von Journalisten interessanterweise verteidigt.

Und während ich mir die Frage stelle: Ich hätte da noch ein paar gebrauchte Gedanken und Ohrwürmer, will jemand? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Glaubwürdigkeit ist der zentrale Begriff, über den der amtierende Bundespräsident gerade stolpern kann. Dabei ist es gar nicht wichtig, ob er konkret einen Fehler gemacht hat, sondern es geht darum, ob man ihm glaubt, was er getan hat. Das ist etwas zwieschneidig.

Positiv ausgedrückt, geht es darum, ob der Präsident lügt. Als Tüpfelchen über diesem i spekuliert die Presse darüber, ob er die Pressefreiheit missachtet hätte. Auch hier geht es darum, dass man darauf pocht, jemand sollte in jeder Situation eine völlig offene Aufrichtigkeit an den Tag legen.

Mir ist es als Schüler mal passiert, dass ein Lehrer fragt, ob ich meine Hausaufgaben hätte. Ich sagte, ich wüsste es nicht und wolle erst mal die betreffenden im Übungsheft auszufüllenden Aufgaben ansehen. Ich hatte sie nicht erledigt und bekam einen Extratadel für einen Täuschungsversuch. Man sollte als Schüler wohl für einen angeblich erweckten Eindruck ohne realen Hintergrund haften.

Und so wird auch Bundespräsident Wulff gerade auf die Schippe genommen: Jede unklare Formulierung wird als Tadel der Glaubwürdigkeit genommen. Wulffs Aufklärungsarbeit ist tatsächlich so, dass man eine schnellere und genauere Darlegung der Angelegenheiten wünschenswert gewesen ist.

Aber stellt man an das Amt der höchsten Repräsentation des Staates wirklich den Anspruch, dass jede Frage ohne Abwägung der Folgen der Antwort jederzeit ohne Umschweife beantwortet werden soll? Finden wir es unangemessen, wenn die Person, die dieses Amt versucht auszufüllen, zögerlich ist, wenn die Blödzeitung eine Kampagne startet, für dass sich andere renomierte Zeitungen bereitwillig instrumentalisieren lassen? Oder um es mit Hape Kerkeling zu fragen: Darf ein Präsident auch mal sauer sein?

Unabhängig davon, was in der Kreditaffäre letzten Endes rauskommt, ist die Methode der Presse, unausgegorene Spekulationen als Grundlage für Spekulationen über Glaubwürdigkeit, die man durch fragwürdige Umfragen einholt, zu verwenden, das eigentliche Skandalon dieser Tage. Es kommt ihnen doch eh nur darauf an, wie lange ein derartiges Thema in der Presse ist.

Selbst gestandene Zeitungen unterscheiden kaum noch zwischen Gerüchten in dieser Angelegenheit, völlig harmloser Begleitmusik, handfesten Vorwürfen und klärbaren Fragen. Die Rolle der Medien wird dabei geradezu ausgeklammert, als ob sie tatsächlich, wie oftmals gefordert, keine Rolle spielte. Es wird immer weitergestochert bis das Stochern die eigentliche Meldung ist. Die Glaubwürdigkeit des Bundespräsidenten hängt von der dieses Amt inne habenden Person ab, nicht vom Amt selbst.

Die Glaubwürdigkeit der Medien hängt davon ab, inwiefern sie in der Lage sind, ein Thema fachkundig zu analysieren. Eine Zeitung, die diese Glaubwürdigkeit nicht mehr besitzt, wird auch nicht mehr gekauft. Wieso auch.

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Journalismus á la Springer: Wenn der Bundespräsident die Abschrift einer privaten Mailboxnachricht untersagt, dann leakt man es eben einfach. Die Blödzeitung war’s natürlich nicht. Andere Medien, wie z.B. das ZDF, greifen diese neuen, wenn auch ziemlich belanglosen Informationen ohne Medienkritik natürlich auf.

Stephen Hawking ist 70 geworden. Herzlichen Glückwunsch zu so viel Lebenswillen.

Man hat es schwer als Bundespräsident, meint dann auch Christoph Süß auf Bayern2: [audio:http://cdn-storage.br.de/mir-live/MUJIuUOVBwQIb71S/iw11MXTPbXPS/_2rc_71S/_-iS/_-rp5Aky/120107_0903_orange_Man-hat-es-schwer-als-Bundespraesident.mp3]

Und während ich mir die Frage stelle: Gibt es bei den Parteien denn kein Notfallpolitikprogramm, um gestandene Politiker aus den eigenen Reihen aus dem Feuer zu holen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Ulrich Horn schüttelt den Kopf über Jacob Augsteins Fazit der Bildberichterstattung zur Kreditaffäre des Bundespräsidenten, vermutet bei dieser eine gerichtete Berichterstattung und konstatiert:

Man mag nicht glauben, dass seriöse Organe nicht bemerken, wie sie von Diekmann eingespannt werden. Die Bürger bemerken das schon. Das erstaunlichste Ergebnis dieser Affäre ist wohl, dass die Mehrheit der Menschen ganz andere Schlussfolgerungen zieht als die Medien.

Derweil zieht die kritische Beleuchtung der Kreditaffäre weiter munter ihre Kreise.

Fefe verweist auf einen Bericht über Praktiken der GEMA.

Und während ich mir die Frage stelle: Wer ist denn gerade ein Bild-gerechter Bundespräsident? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

Und nun mal wieder zu was komplett anderem ;-):

Die EU-Kommission beschwert sich, dass ihr von ihren Mitgliedsstaaten nicht genügend Informationen über die Effizienz der Vorratsdatenspeicherung geliefert werden. Ach, was.

Fefe weist darauf hin, dass in Berlin-Wannsee ein Forschungsreaktor wieder in Betrieb genommen werden soll.

Silke Engel beschwert sich über das Rumgenörgel an Christian Wulff bei aller berechtigter Kritik,

Und während ich mir die Frage stelle: Was wird denn sonst noch im Schatten der Wullfkreditaufmerksamkeit eingefädelt? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Morgenkaffee

… und ein recht schön knackiges neues Jahr allen, denen ich das noch nicht gewünscht haben sollte. Dies erste Guten Morgen des Jahres ist das 497ste seiner Art. Da stellt sich die Frage Warum das? irgendwann nicht mehr, ebenso wenig wie beim Bloggen überhaupt.

Genau diese Frage stellt sich aber Johannes Kuhn beim allerersten Eintrag für das neue Digitalblog der Süddeutschen Zeitung. Konsequenterweise wird die Frage, warum nun gerade dieses Blog gestartet wird, auch kausal überhaupt nicht beantwortet. Es ist nur da, weil es keinen besseren Zeitpunkt gäbe, anzufangen. Keine Antwort hätte es auch getan. Aber wie gesagt: Die Beantwortung dieser Frage ist gar nicht so wichtig, die Ergebnisse sind’s. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Bloggen.

Ohne Beantwortung wichtiger Fragen kommt nun Christian Wullf allerdings nicht mehr durch seine Kreditaffäre. Sowieso wirkt es gutsherrenartig, Facebooker zu verklagen oder Journalisten. Ich hatte mich anfangs ja noch auf Wulffs Seite geschlagen, weil der erste Kredit sauber war. Aber was danach kam, au Backe. Selbst mein Vater(!) meint, dass in diesen Angelegenheiten alle Politiker (damit’s die CDU nicht alleine trifft) anfällig seien.

Wilfried Schmickler meint, es bleibe alles beim Alten: [audio:http://medien.wdr.de/m/1325409175/radio/wdr2kabarett/wdr2kabarett_schmickler_20120102_1050.mp3] [Quelle]

Und während ich mir die Frage stelle: Was will Christian Wulff eigentlich noch bewirken? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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