Mal wieder ein neues Mor­genkaf­fee­be­grüßungs­bild, was mir Gele­gen­heit gibt, ein wenig darüber zu sin­nieren. Ange­fan­gen hat diese Rubrik mit einem freien Bild­chen, ich tauschte es aus gegen eine Auf­nahme aus einem Lokal in der Düs­sel­dor­fer Innen­stadt, das zwar stim­mig aus­sah, aber eigentlich nicht mein mor­gendlich­es Kaf­feer­itu­al darstellt, denn so oft ren­nt man mor­gens ja nicht in ein Lokal, um dort Kaf­fee zu bekom­men. Das haben wir auch am Woch­enende nur eine Hand voll Mal geschafft. Hier also meine bei­den Kaf­fee­tassen, die nur diesem Zweck dienen, die linke für den Schreibtisch, die andere für unter­wegs. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass die Edel­stahltasse einen Eigengeschmack annimmt, wie der eine oder andere bei diesem Mate­r­i­al meint. Da kann also sich­er auch noch eine andere Getränkeart rein. Im Hin­ter­grund ist mein Hal­bliter­tee­glas, eine ganz tolle 99-Cent-Erwer­bung, die ich mit Kalt­tee tagsüber befülle, der mit Ste­vi­ablät­tern gesüßt ist, was man dur­chaus schmeckt. Ich kann mir irgend­wie nicht vorstellen, dass in einem 2g-Tee­beu­tel so viel unge­sun­des Zeugs ist, dass das bedenkenswert wäre. Aber da ist man schon auf so einem All­t­ags­fürguthal­tenpfad, der trügerisch sein kann. Das Brötchen in der Müs­lis­chale ste­ht da nur als Deko.

Und während ich mir die Frage stelle: Was trinkt ihr wohl so Sin­nierenswertes? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Irgend­wie kommt durch den Fee­dread­er nicht mehr so viel Sub­stanzielles, da werde ich mich mal hin­set­zen und die Quellen mal näher anguck­en. Aber das dauert ja auch so seine Zeit, wenn man ger­ade eher damit beschäftigt ist, den Nach­wuchs zu bespaßen. In dieser Hin­sicht waren wir nun bei ein­er Musik­gruppe für Babys, in der erst­mal erzählt wurde, dass dort Musikpäd­a­gogik immer auch mit Musik­ther­a­pie ver­bun­den werde, dazu wurde gegen Klangschalen gehauen und die Eltern wur­den gebeten zu sum­men, weil das den Kindern gut täte. Bei der näch­sten Grup­pen­stunde war dann noch exakt ein Eltern­teil da.

Und während ich mir die Frage stelle: Wo wer­den uns später wohl die Kinder hin­schieben? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Im Marien­hos­pi­tal in Düs­sel­dorf, in dem unser Nach­wuchs zur Welt kam, hat es gestern Abend gebran­nt, ein Patient starb, vier sind noch in Lebens­ge­fahr. Komis­ches Gefühl.

Ben feiert 18jähriges Bloggen, her­zlichen Glück­wun­sch von hier aus. Da bin ich erst 2 Jahre später zu gekom­men auf mein­er 20 Jahre alten Seite. Man freut sich allerd­ings über fast jeden, der der Form so lange die Treue hält.

Flusskiesels Ode an die Dreis­cheibenom­ma, sehr hörenswert.

Und während ich mir die Frage stelle: Müsste man nach langjährigem Bloggen nicht einem Club beitreten, ehren­voller­weise? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Daniel Brössler schreibt, dass die FDP eigentlich nicht genug The­men beset­zt, um bei Wahlen sich über Wass­er hal­ten zu kön­nen.

In Kleingeis­tere­in­istan ste­ht Boris Johns­son mit wenig Aufwind vor sein­er Neuwahlforderung.

Verkehrsregeln für’s All — angesichts des Betriebs, der dort oben herrscht, ein Gedanke, der nicht abwägig ist.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie tack­tert man im All Knöllchen an? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Gina Miller schreibt pointiert, was an der britis­chen Regierung unter Boris John­son ger­ade auszuset­zen ist:

a no-deal Brex­it was nev­er the will of the peo­ple, and at no point dur­ing the EU ref­er­en­dum cam­paign did the peo­ple autho­rise any gov­ern­ment to aban­don not just par­lia­men­tary democ­ra­cy, but the laws of the land.

Wil­helm Heit­mey­er warnt vor der ver­harm­lo­sun­den Wirkung des Begriffs Recht­spop­ulis­mus.

Der Flughafen­ver­band wäre bere­it, Inlands­flüge abzuschaf­fen.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie kom­men dann die trendi­gen Münch­n­er, die so blöd find­en, nicht Berlin­er zu sein, am Woch­enende zügig in die Haupt­stadt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Wir sind noch im Som­mer­loch, im All begab sich wohl die erste Straftat, in Brasilien bren­nt der Busch und Ham­burg baut mehr als Köln. Omi Freese fragt sich, ob man Con­tain­er-Promis noch von SPD-Bewer­bern um die Parteispitze unter­schei­den kann.

Dave Win­er erk­lärt, wieso sein Mail­dienst einen Twit­ter-Login braucht. Verzichte ich den­noch gerne drauf.

Georg Patzer emp­fiehlt Wir sind Tiger. Das klingt schon inter­es­san­ter.

Und während ich mir die Frage stelle: Wer ist im All eigentlich rechtlich zuständig? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Diese Aufk­le­ber mit einem Apell an Jugendliche, ins Fußball­sta­dion zu gehen, habe ich auch schon gese­hen, gemerkt, dass die von Ultras kamen, habe ich nicht. Kam mir aber gle­ich unsym­pa­thisch vor.

Ein Karten­leser aus New York find­et an der Stadt so toll, dass sie einen immer wieder daran erin­nert, dass man dort nicht gebraucht werde. Machen doch sich­er andere Städte irgend­wie auch.

Die SPD sieht in ihrem aktuellen Ver­fahren zur Krö­nung eines neuen Unter­gangsvor­sitzen­den ein trendi­ges neues Ding. Angela Ulrich hält die Angele­gen­heit für heil­los über­frachtet.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie lange darf man fack­eln, wenn das Schiff schon sinkt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Patrick Bah­n­ers hat die Spiegel-Hingst-Geschichte in ein­er Rei­he von Tweets kri­tisch beäugt und kommt zu einem ver­nich­t­en­den Urteil:

Mar­tin Doer­ry musste wis­sen, dass er mit diesem Artikel die soziale Exis­tenz von Marie Sophie Hingst zer­stören würde. (…) warum die Fotos? Der Fototer­min, für den Hingst den Ort vorschlug, diente keinem doku­men­tarischen Zweck im Rah­men der Inves­ti­ga­tion. @DerSPIEGEL engagierte die Fotografin, um den Augen­blick der Bloßstel­lung festzuhal­ten. (…) Indem Mar­tin Doer­ry Marie Sophie Hingst zur typ­is­chen Deutschen stil­isierte, erlaubte er sich, von den mut­maßlichen psy­chis­chen Prob­le­men abzuse­hen, mit denen Hingst allein war.

Auch unglück­lich stellt sich die Posi­tion des Spiegels im Fall Buschmann dar.

Tausende Wasser­bären kön­nten auf dem Mond sein — im Schnee­wittchen-Schlaf.

Und während ich mir die Frage stelle: Was geht? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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In let­zter Zeit habe ich die Mitar­beit­er von Freenet Funk etwas belagert, weil meine Karte nicht funk­tion­iert hat. Da durfte ich ler­nen, dass deren Tarif eben darüber finanziert wird, dass man kaum fähige Sup­port-Mitar­beit­er hat, ich bin jeden­falls auf keinen gestoßen und habe gestern ein­fach den Ver­trag gekündigt. Das haben die imm­mer­hin schnell hin­bekom­men. Dafür habe ich mir gle­ich eine neue Karte bestellt, drei darf man haben, und schaue mal, ob die funk­tion­iert. Da wir ger­ade umziehen und wir die DSL-Umziehung zu spät ange­fordert haben, sind wir so gese­hen 8 Tage auf dem Trock­e­nen, da kön­nte so eine Karte Gold wert sein.

Es trudelt die inzwis­chen wohl nicht mehr so spek­takuläre Mel­dung aus den USA ein, dass ein Wahnsin­niger auf einem Volks­fest um sich geschossen hat und dann von der Polizei getötet wurde — Hände hoch, wer was anderes erwartet hätte.

US-amerikanis­che Sank­tio­nen tre­f­fen ukrainis­che und iranis­che Entwick­ler auf Github.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie weit kön­nen die USA eigentlich das Inter­net abdrehen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Ich hat­te mich schon länger gefragt, ob sich Autos mit automa­tis­ch­er Abschließ­funk­tion nicht abschließen, so lange der Schlüs­sel noch in der Nähe ist. .

Beim Spiegel ist wohl diese Fußbal­lko­r­rpo­tion­saufdeck­ungss­parte etwas zu phan­tasievoll, was die Spiegel-Leitung nicht son­der­lich zu inter­essieren scheint.

Hel­mut Brand­stät­ter erk­lärt die Öster­re­ichis­che Medi­en­land­schaft.

Und während ich mir die Frage stelle: Kauft sich die deutsche Poli­tik auch noch mal die Medi­en­land­schaft? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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