Die Top10-Posts aus dem Fediverse 12•22

In ein­er per­fek­ten Welt kön­nte man ein Eich­hörnchen wieder­beleben, indem man rück­wärts nochmal drüber fährt.
Markus Tschan­nen, 01. Dezem­ber 2022, 08:29 Uhr

Wenn mir lang­weilig ist, rufe ich Reichs­bürg­er an, stelle mich als Kaiser Wil­helm III vor und beste­he auf ein­er Steuer­nachzahlung seit 1945.
Darth Lehrer, 6. Dezem­ber 2022, 17:05 Uhr

Des Deutschen lieb­ste Lichter­kette sind die Brem­slichter im Stau.
fuchs­brom, 11. Dezem­ber 2022, 17:05 Uhr

Im Nach­hinein war es ein Riesen­fehler, die Coro­na-Tests nicht oben und unten mit Lego-Nop­pen zu verse­hen. Was hätte ich schon alles bauen können!
Peter Breuer, 14. Dezem­ber 2022, 14:19 Uhr

Dieter #Nuhr ist doch auch nur Mario Barth für Leute, die glauben, weil sie Wein statt Bier bestellen, wären sie Akademiker.
Marie von den Benken, 27. Dezem­ber 2022 Uhr

Wenn heute Nacht zumeist junge, männliche Patien­ten mit schw­eren Hand­ver­let­zun­gen vor der ZNA liegen, sollte ihnen das Fach­per­son­al ganz ruhig und empathisch erk­lären, dass die größte Her­aus­forderung an der Frei­heit darin beste­ht, sie auszuhalten
bee, 31. Dezem­ber 2022, 08:54 Uhr

Ist natür­lich jet­zt auch ein biss­chen blöd für all die Jahres­rück­blicke, was der Ratzinger da angestellt hat.
- Hol­ger Klein, 31. Dezem­ber 2022, 11:09 Uhr

“Ich bin ein Alpha-Mann.”

“Danke, ich warte lieber auf das erste sta­bile Release.”
Flexi Bell, 31. Dezem­ber 2022, 11:44 Uhr

Jet­zt wo der Papst-Pen­sion­splatz wieder frei ist, wird Franziskus wohl auch in den wohlver­di­en­ten Ruh­e­s­tand gehen.
Sein Auf­trag ist schließlich erfüllt, die Argen­tinier sind Welt­meis­ter geworden.
Grantscherm, 31. Dezem­ber 2022, 12:07 Uhr

Statt der #FDP hätte man das #Verkehrsmin­is­teri­um auch ein­fach direkt #Porsche geben kön­nen. Das wäre wenig­stens ehrlich gewesen.
Cap­tain Futu­ra, 31. Dezem­ber 2022, 16:32 Uhr

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Moin

Wenn man schon von den so genan­nten Twit­ter Files gehört hat, die Elon Musk derzeit skan­dal­isieren will, und wenn man sich damit beschäftigt und meint, na, so schlimm ist das Ganze irgend­wie nicht, dann erk­lärt einem David Korn: Tja, und genau das hat einen Grund — Russ­ian Denial­ism.

Reichs­bürg­er ver­schwören sich den Staat zu erledi­gen, Ste­fan Nigge­meier kommt die Berichter­stat­tung nicht kosch­er vor.

Nick Cohen schreibt darüber, wie in der Britis­chen Innen­poli­tik Sach­poli­tik und Hor­ror­fil­stilmit­tel durcheinan­der gehen und warum das so gruselig ist.

Und während ich mir die Frage stelle: “Wer­den wir diese Geis­ter noch mal los?”, hole ich mir erst­mal noch einen Tee.

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Die Top10-Posts aus dem Fediverse 11•22

Und hier sind die inter­es­san­testen Posts aus dem Fedi­verse, die über unsere Kanäle reinkamen:

Würde ich automa­tisiert cross­posten, hätte ich ständig Angst, dass eine Nachricht im anderen Net­zw­erk gar keinen Sinn ergibt. Manch­mal gibt es Witze, die ver­ste­ht halt nur ihr hier in der WhatsApp-Gruppe!
Akko­rdeon­istin ,

Die Human Rights Watch der Fifa ist von Rolex.
nobilor,

Viele Journalist:innen trauern um Wolf Schneider.
Peter Breuer,

I nev­er fin­ish any­thing. I have a black belt in par­tial arts.
UnFitz,

Ich bin jet­zt übri­gens auch drüben auf Twit­ter. Ihr find­et mich unter https://twitter.com/souslik. Ist gewöh­nungs­bedürftig, weil zen­tral ver­wal­tet und der Admin ben­immt sich übelst daneben. Dafür ist das UI ganz fresh.
sous­lik,

Im Büro.

Plöt­zlich ein Stift vom Tisch, den nie­mand berührt hat.

Kol­le­gin: “Hil­fe. Jet­zt spukt es hier schon.”

Mein Gehirn: “Nein. Sag es nicht!”

Ich: “Ich arbeite jet­zt seit 350 Jahren hier und mir ist noch nie etwas aufgefallen.”

Danke, ich finde alleine raus.
grol­mori,

for­got my phone when i went to the bath­room and had to read the sham­poo bot­tle like one of the ancients
NapVeg,

Ich, vor 10 Jahren: “Was ist der Men­sch? Was ist gut? Was ist der Sinn des Lebens?”

Ich, heute: “Wieso bin ich so müde? Glitzern die Kinder!? Bin ich ger­ade in Knete getreten?”
Coldamber,

Lam­i­nat klingt wie ein Medika­ment gegen schlep­pen­den Gang.
fuchs­brom, 27. Nov. 2022, 00:35 Uhr

Elek­trik­erver­band kri­tisiert Ende der Isolationspflicht.
- xepia_,

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Moin

Die Fußball-WM in Katar hat begonnen, und das Eröff­nungsspiel war wohl so unansehn­lich wie wohl die ganze WM. Im 11-Fre­unde-Livet­ick­er ist es wenig­stens erheit­ernd nachzule­sen. Und It’s com­ing home gibt es jet­zt auch in ein­er Weihnachtsversion.

Elon Musk hat Don­ald Trumps Account wieder­eröffnet, was aber wohl aus der Zeit gefall­en sein kön­nte. Daneben hat Musk so viele Leute ent­lassen, dass es per­son­ell nicht aus­re­icht zu ver­hin­dern, dass kom­plette Filme urhe­ber­rechtsver­let­z­tend auf der Plat­tform eingestellt werden.

Die Z‑Lbrary, eine der größten ille­galen E‑Book-Seit­en im Netz, ist in den USA hopps genom­men wor­den, aber noch im TOR-Net­zw­erk erre­ich­bar.

Und während ich mir die Frage stelle: Kickt nach der WM den Zuschauer noch Fußball? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Moin

Wenige Tage vor der Fußball­welt­meis­ter­schaft der Män­ner in Katar tren­det die Frage, darf man das anschauen, durch die Lande. Tja, darf man? Klar darf man. Irgend­wann wird man Bilder dieser WM sehen, ob man die live sieht oder später, spielt keine Rolle. Sollte man sich diesem Ereign­nis aus moralis­chen Grün­den wider­set­zen? Schwierig. Sowas merkt im Grunde nie­mand, aber wenn das ein eigen­er Vor­satz ist, den man mal nicht brechen möchte, wieso nicht? Es ist ja keine Verpflich­tung die WM anzuschauen.

Oliv­er Kalkofe hat das The­ma für sich durch und ist sauer auf die Fifa.

Ilka Siebert hat einen Audiobeitrag zum The­ma gemacht. Also vielle­icht doch guck­en, weil man doch eh nichts ändern kann?

Für die Moral sei kein Platz auf dem Feld, sie werde nur bei Son­ntagsre­den her­aus­ge­holt, befind­et Michael Eder bei der FAZ.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist Nichtein­schal­ten das kleinere Übel? hole ich mir erst­mal noch einen Tee.

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Moin

Der Erfind­er des Fedi­verse, Evan Pro­dro­mou, rät dazu, Twit­ter zu ver­lassen und sich stattdessen eine News­app und ein Blog zuzule­gen. Zuvor schrieb er schon davon, dass er von Twit­ter die Nase voll hat­te und es sowieso selt­sam für ihn war da zu sein.

Meike Stove­rock hat einen ganz großar­ti­gen Text über ihre derzeit­ige Lage als Twit­ter­nutzerin geschrieben: Zeit der Verän­derung.

Während­dessen ist Gre­ta Thu­berg auf Mastodon ges­tran­det.

Und während ich mir die Frage stelle: Reden wir in zwei Jahren noch über Twit­ter? hole ich mir erst­mal noch einen Tee.

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Moin

Coro­na hat unseren Kahn ereilt und nun ver­bi­etet sich der Landgang diese Woche. Zeit, die Fen­ster zu putzen, den Boden zu schrubben und Seep­ost zu lesen.

Chris­t­ian Fis­ch­er schreibt etwas über den Umgang mit Twit­ter bis­lang und den Zugang zum Fedi­verse in nicht mehr ganz jun­gen Jahren.

Nach der Twit­terüber­nahme durch Elon Musk gab es den einen und den anderen inter­es­san­ten Twitterdystopieartikel.

Etwas opti­mistis­ch­er sieht Dave Win­ter die Geschichte.

Und während ich mir die Frage stelle: Wird Twit­ter unterge­hen, weil es zu viel Geld machen muss? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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Moin

Lügen haben kurze Beine und Pro­pa­gande ist kein All­heilmit­tel: In Rus­s­land ver­sucht man sich an der Real­ität, nach­dem das Land den Krieg in der Ukraine nicht gewin­nen kann. Isoliert in der Welt zu sein, oder ein Vasall Chi­nas, das will man auch nicht.

Filmtipp von Achim Engel­berg zum Mord an Jamal Khashog­gi: Der Dis­si­dent.

William Shat­ner ist mit 90 das erste Mal ins All gereist. Es hat ihn anders über­wältigt, als er dachte:

It was among the strongest feel­ings of grief I have ever encoun­tered. The con­trast between the vicious cold­ness of space and the warm nur­tur­ing of Earth below filled me with over­whelm­ing sad­ness. Every day, we are con­front­ed with the knowl­edge of fur­ther destruc­tion of Earth at our hands: the extinc­tion of ani­mal species, of flo­ra and fau­na … things that took five bil­lion years to evolve, and sud­den­ly we will nev­er see them again because of the inter­fer­ence of mankind. It filled me with dread. My trip to space was sup­posed to be a cel­e­bra­tion; instead, it felt like a funeral.

Angela Lans­bury ist dieser Tage von uns gegan­gen. Eben­so Rob­bie Coltrane.

Und während ich mir die Frage stelle: Was muss Rus­s­land geben, um wieder im West­en anzukom­men? fahre ich den Rech­n­er runter.

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