Moin

In Deutsch­land ist es straf­bar, Poli­ti­ker Voll­pfos­ten zu nen­nen. Ronen Stein­ke hält das für über­holt.

Ich glau­be ja auch, dass Medi­en, die ernst­haft bezahlt wer­den wol­len, sel­ber arbei­ten müs­sen und nicht Arbeit auf KI abwäl­zen. Eine KI befra­gen kann ich schließ­lich auch ohne Medi­en. Den Trend in Medi­en, vom eigent­li­chen Geschäft des Jour­na­lis­mus, abzu­ge­hen, beschreibt Ste­fan Nig­ge­mei­er so:

es ist nicht so, als wür­de eine Auto­ma­ti­on sol­chen Inhal­ten not­wen­di­gen Geist ent­zie­hen, eigen­stän­di­ges Den­ken, mensch­li­che Krea­ti­vi­tät. All das ist ohne­hin nur in Spu­ren­ele­men­ten in ihnen vor­han­den. Ver­la­ge haben Jour­na­lis­mus in gro­ßem Stil durch Con­tent-Recy­cling-Maschi­nen ersetzt, schon vor der künst­li­chen Intel­li­genz und ohne sie. Dass
die­se Umwälz­pum­pen nun auto­ma­ti­siert lau­fen, ist kei­ne fun­da­men­ta­le Ände­rung. Es fehl­te vor­her schon jede Form von Besin­nung im Pro­duk­ti­ons­pro­zess.

Joe Wil­kins beschreibt, wie wich­tig sozia­le Akzep­tanz für KI-Unter­neh­men ist, die der­zeit noch sehr auf PR-Mar­ke­ting seet­zen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wo bleibt der Zorn gegen KI bei all der Job-Fres­se­rei? hole ich mir erst noch einen Kaf­fee.