Wellenfutter #2: Anna Perbandt — Das Pensionat am Holstertor

Die Viel­schrei­be­rin die­ses Schmacht­fet­zens wohnt in mei­nem Hei­mat­dorf und dort gibt es ein Hols­ter­kamp­bad. Viel­leicht kommt die Titel­idee daher. Die Geschichts­idee soll von Der Trotz­kopf kom­men, was schon eine Haus­num­mer ist.

Im eigent­li­chen Buch wer­den die Prot­ago­nis­tin­nen auf den ers­ten zwei Sei­ten durch ihre Haa­re vor­ge­stellt, was unge­fĂ€hr so inspi­rie­rend ist, wie eine lee­re Chips­tĂŒÂ­te:

Fan­ny, die Zier­lichs­te der vier, sah sich so hek­tisch um, dass ihr lan­ger blon­der Zopf, der unter ihrer Nacht­hau­be her­vor­lug­te, hin und her flog.
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„Der alte Dra­che schlĂ€ft tief und fest“, mein­te Nora, die ihr schwar­zes lan­ges Haar offen trug.
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„Ist das ein Taschen­mes­ser?“, woll­te Agnes wis­sen, deren brau­ne Locken unter dem Saum ihrer Nacht­hau­be her­vor­lug­ten.

Abbruch. Alles ande­re als geist­tö­tend ist dage­gen Der Trotz­kopf. Den soll­te man lesen, dann hat man auch von die­ser Lek­tĂŒÂ­re wenigs­tens etwas mit­ge­nom­men.

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