Moin
Auch die NOZ kümmert sich jetzt um den Fall der beleidigen Instagram-Posts, als dessen Urheber ein Osnabrücker Richter in Verdacht steht, ohne diesen Umstand direkt beweisen zu können.
Heute ist wohl das Rutschwetter, das in angekündigter Form letzte Woche für Schulausfall in NRW gesorgt hat.
Marc Carney geht wohl als der scheinende Gewinner aus dem Treffen in Davos hervor.
Und während ich mir die Frage stelle: Deckt sich die kanadische Vision mit den Prinzipien der Aufklärung? hole ich mir erst noch einen Kaffee.
Wellenfutter #2: Anna Perbandt — Das Pensionat am Holstertor
Die Vielschreiberin dieses Schmachtfetzens wohnt in meinem Heimatdorf und dort gibt es ein Holsterkampbad. Vielleicht kommt die Titelidee daher. Die Geschichtsidee soll von Der Trotzkopf kommen, was schon eine Hausnummer ist.
Im eigentlichen Buch werden die Protagonistinnen auf den ersten zwei Seiten durch ihre Haare vorgestellt, was ungefähr so inspirierend ist, wie eine leere Chipstüte:
Fanny, die Zierlichste der vier, sah sich so hektisch um, dass ihr langer blonder Zopf, der unter ihrer Nachthaube hervorlugte, hin und her flog.
(…)
„Der alte Drache schläft tief und fest“, meinte Nora, die ihr schwarzes langes Haar offen trug.
(…)
„Ist das ein Taschenmesser?“, wollte Agnes wissen, deren braune Locken unter dem Saum ihrer Nachthaube hervorlugten.
Abbruch. Alles andere als geisttötend ist dagegen Der Trotzkopf. Den sollte man lesen, dann hat man auch von dieser Lektüre wenigstens etwas mitgenommen.

