Moin
Neue Projekte erfordern manchmal Zeit: Mein AfD-Watchblog hat die in den letzten Tagen gefressen. Irgendwann wird das sicher routinierter. Ich erzähle dort Begebenheiten in Sherlock-Holmes-Manier, was mich gerade durchaus unterhält.
50 Jahre YPS erscheint in ein paar Tagen in Buchform.
Das benötigte Abkommen zwischen Deutschland und den Niederlanden für die Gasbohrungen vor Borkum ist nach einem von Greenpeace beauftragtem Gutachten rechtswidrig.
Und während ich mir die Frage stelle: Warum hat Homes eigentlich geraucht, wenn er doch so ein Genie und gegen den Strich war? hole ich mir erst noch einen Kaffee.
Augustlese
Enne Koens — Von hier aus kann man die ganze Welt sehen Etwas langatmige Kinderidentitätsfindungsgeschichte, die etwas mehr Witz vertragen hätte können und deren Ende für den Leser doch etwas unbefriedigend offen ist. Aber die Erwachsenenwelt und die Schwierigkeit von Kindern, sie zu verstehen, werden doch treffend beschrieben. Die Übersetzung überzeugt.
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Tim Fröhlich — Der Kommissar in Wanderschuhen Die Geschichte weckt am Anfang Erwartungen an einen schmissigen Lokalwanderkrimi, der leider ab der Mitte des Buches nichts mehr gerecht wird. Zuvor aufgebaute Figuren werden einfach fallen gelassen, der Täter wartet mit einem halt irrsinnigen Motiv auf. Da war mehr drin.
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Zeno Diegelmann — Rhönblut Der Schinken nimmt einige Fähden aus dem ersten Teil wieder auf, ist nicht immer schlüssig, aber flott geschrieben und führt in einen Cliffhanger, der veranschaulicht, dass alle drei Teile der Serie zusammenhängen. Gar nicht mal ungeschickt.
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Zeno Diegelmann — Finsterhain Durchaus spannend, etwas Lokalkolorit, die Dialoge sind etwas mau, der Schreibstil aber gut, und die Titelfigur sympathisch, wenn auch nicht ganz logisch agierend. Aber nein, für einen Lokalkrimi gibt es nichts zu meckern.
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Zeno Diegelmann — Kaltengrund Am Ende des Dreiteilers wird mit der Geschichte dann auch jegliche Logik beerdigt, Spannung kommt nicht mehr auf. Ein in der Geschichte passables Ende, das man schnell vergisst.
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Lars Engels — Totes Moor Der Romanheld taugt leider nicht in diesem doch sehr gewollten Lokalkrimi, dem Lokalkolorit etwas hilft, auch wenn man nicht das Gefühl bekommt, mit authentischen Menschen aus der Rhön zu tun zu haben. Die Geschichte macht dann zum Schluss zu viele Pirouetten, um noch irgendwie spannend zu sein, und zaubert einen Täter hervor, der halt maximal bekloppt ist. Schade, denn zumindest das Tempo der Geschichte stimmte soweit.
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Lars Engels — Glutmoor Das Lokalkolorit, das den ersten Teil noch über Wasser hält, hilft hier nicht mehr. Dümmliche Polizisten treffen auf dümmliche Kriminelle, die einen an der Klatsche haben. Leider verfügt der Autor nicht über eine Sprache, die der Geschichte helfen könnte. Da wird die Position der Helden bestätigt, als ob es das brauchte. Auch, was die Termini der Sätze angeht, gibt es leider Patzer. Und dann Sätze von Kriminellen wie “Ich war’s nicht”, die mit “Wer denn dann?” gekontert werden. Man sehnt man das Ende irgendwann nur noch herbei.
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Moin
Charlie Kirk, ein mir bis heute unbekannter US-amerikanischer Podcaster, ist gestern erschossen worden. Die Emotionen schlagen hoch und der Täter ist wohl entkommen, ohne dass genaueres bekannt geworden ist.
Das EU-Parlament lehnte eine Gedenkminute ab.
Kommen wir nun zu etwas ganz anderem: Nach einer Schießerei auf eine Schule in Colorado erschoss sich der Täter selbst.
Und während ich mir die Frage stelle: Wieso hängen US-Amerikaner so an ihren Gebeten, wenn sie so wenig nützen? hole ich mir erst noch einen Kaffee.
Moin
US-Late-Night-Show-Moderator Jimmy Kimmel wurde im Zuge der Kamapgne Trumps gegen die freie Meinungsäußerung in den USA abgesetzt.
Julia Ruhs ist vom NDR bei der Sendung Klar vor die Tür gesetzt worden.
Sash thematisiert die Kritik an Elterntaxis mit der schön hinzugefügten Unterschrift über die Individualisierung struktureller Probleme.
Und während ich mir die Frage stelle: Ist letzteres dasselbe wie Parentshaming? hole ich mir erst noch einen Kaffee.
Moin
IX sinniert über Sharing, man kann bei ihm aber nicht kommentieren. Ich selber schicke dauernd Links zu einzelnen Blogs in Netzwerke, aber es kümmert mich wenig, wie erfolgreich die sind, auch weil ich selten die kommenziellen Netzwerke durchlese. Das ist viel entspannender, als von denen malträtiert zu werden.
Nächste Woche gibt es ein Fediverse-Treffen in Berlin, was von interessanten Leuten angesteuert wird.
Stefanie war in Olmütz und hat schöne Fotos gemacht.
Und während ich mir die Frage stelle: Wie lange hält sich Threads denn wohl noch? hole ich mir erst noch einen Kaffee.

