Vorsommerlese
In letzter Zeit habe ich wenig gelesen, zu zeitraubend war das Alltagsgeschäft.
Markus Pfeifer — Springweg brennt
Eine sehr schöne, kleine Geschichte, die sicherlich biografisch angehaucht ist, über Hausbesetzungen in den Niederlanden. Man erfährt einiges über eine aufregende Zeit und die Zeitgenossen des Erzählers, wenn auch die Charakterisierungen nicht sonderlich ausführlich sind.
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Kai Magnus Sting — Tod unter Gurken
Nachdem ich in eines der Hörbücher mit Jochen Malmsheimer reingehört hatte, las ich dieses Buch mit diversen Kurzgeschichten um einen Rentnerdetektiv und seine zwei Kumpel mit Malmsheimers Stimme im Hinterkopf. Ideal für zwischendurch, bei mir auf dem Handy in Kassenschlangen oder beim Warten im Auto, wenn auch keine ernsthafte Spannung aufkommt.
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Claire Keegan — Das dritte Licht
Claire Keegan — Reichlich spät
Sehr kurz gehaltene Romane, die Satz für Satz begeistern.
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Thomas Harding — Hanns und Rudolf
Gegenüberstellende Geschichtsdarstellung des Leiters des Konzentrationslagers Auschwitz und dem Mann, der ihn aufspürte. Weckt größere Hoffnungen an die Geschichte, die dann überzogen sind, ist aber immer noch sehr interessant.
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Norbert Ortgies — Pädagoge mit Prinzipien — Rektor Ströhmer und die Nazis
Norbert Ortgies — Zwischen Bolschewismus und Bergpredigt: Ludwig Bitter
Gelesen zur Aufarbeitung der Ortsgeschichte, ein paar Ungenauigkeiten, aber toll, dass es solche Bücher gibt.
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Bernd Hammerschmidt — Erich Gutmann
Ebenfalls ein Beitrag zur Lokalgeschichte, der sicher wertvoll, aber auch etwas dünn ist.
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Jon Stewart on Elon’s exit from the White House
Let this be a lesson to Elon and anybody in Trump’s orbit:
Whatever your passionate political belief or whatever your ideology is, you will go from reaching for mine stars to dissolving in a puddle of your own urine and shame and starting a fight club with your kid just to be able to feel.
[ YouTube-Link ]
Moin
Ich habe ja jahrelang nach einem Ersatz für Identifox gesucht. Stellt sich raus: Ist schon auf dem Rechner. Unter Linux gibt es für das Fediverse Tuba, das lässt sich auf kleine Größe zurecht stutzen, immer im Vordergrund erscheinen lassen und stört nicht weiter. Hach! #2009erbackflash
Die angeblich datenschutzoptimierte Suchmaschine Swisscows kannte ich auch noch nicht. Die holt ihre Ergebnisse von Bing, wollte Microsoft dem nicht einen Riegel vorschieben?
Felix hat auch Springweg brennt gelesen und findet es auch gut. Zeit für eine Verfilmung.
Wenn ich nciht hier schreibe, schreibe ich woanders und deswegen habe ich in meinem Heimatlexikon mal eine Liste mit verunglückten Bergarbeitern in den Steinkohlewerken Ibbenbürens erstellt. Wenn man sich die Biografien etwas durchliest, erfährt man, dass das fast alles Familienväter waren, und dann macht man irgendwann Pause.
Und während ich mir die Frage stelle: Wie misst man eigentlich gesellschaftlich akzeptabeles Gedenken? hole ich mir erst noch einen Kaffee.
Moin
Trump hat die Nationalgarde nach Los Angeles losgeschickt gegen Protestierer seiner Politik. Am 6. Januar 2021 hat er sie nicht losgeschickt.
T‑online wertet mit KI fremde Texte aus und modelt sie in eigene um. Auch eine Antwort auf die Frage, warum ich t‑online nicht nutze.
Programmierer von WordPress-Kram wollen unabhängiger von wordpress.org werden.
Und während ich mir die Frage stelle: Wann kommt die journalistische KI-Kennzeichnungspflicht? hole ich mir erst noch einen Kaffee.
Moin
Fluter hat Leute besucht, die sich wegen der aktuellen Lage Bunker bauen.
Andy schreibt kleine Westernszenen: Spiel mir das Lied vom Bier.
Der Großvater von Herbert Grönemeyer ist in meiner Heimatstadt bei einem aufopfernden Rettungsversuch gestorben.
Und während ich mir die Frage stelle: Zieht sich Selbstlosigkeit durch Familien? hole ich mir erst noch einen Kaffee.
Moin
Der heißeste Tag des Jahres ist überstanden, die Koje wurde kaum verlassen, bei der frischen Brise weht mir folgendes auf den Schirm:
An Land empfehle ich mal den Spaziergang mit Stefanie und die Fahrradtour mit Thomas.
Martin Lechner bedankt sich für den Hedwig-Meyn-Preis der Stadt Lüneburg: Linderstedt ist möglich.
Was ich mich manchmal auch frage, ist, ob dieser konstatierte Rückgang von Bloggenden nicht auch ein Rückgang guter, frei verfügbarer Texte ist. Was dann ja zu Olims Zeiten mal einer der Anreize war zu bloggen.
Und während ich mir die Frage stelle: Kann Bloggen nochmal Impulsgeber sein? hole ich mir erst noch einen Kaffee.
Moin
Schön und schaurig: Die Arte-Dokumentation Wie Russlands Krieg Soldaten und Hinterbliebene reich macht.
ix hat die Schönheit der eigenen Fediverse-Instanz entdeckt.
Monty Arnold hat ein Lionel-Richie-Interview gelesen.
Und während ich mir die Frage stelle: Ist die Propagandisierung von Popkultur der Schritt nach der Verulkung? hole ich mir erst noch einen Kaffee.
Junilese
Pierre M. Krause — Hier kann man gut sitzen Wie Marcel Reich-Ranicki sagen würde: Ich habe sehr gelacht und ich lache nie unter meinem Niveau. Obwohl das Büchlein schon 13 Jahre alt ist, hat es nichts von seiner Aktualität, was provinzielle Spießigkeit angeht, verloren. Ungemein treffend, Zitat hinter obigem Link.
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Bertrand Santini — Der Yark Zähmung eines kinderfressenden Ogers, bei dem die Knochen knacken und Augen gelutscht werden wie Karamellbonbons. Nimmt man dieses mal in Kauf kann man eine sprachlich mitreißende Geschichte erleben. Töchting berichtet mir von einem Albtraum, wollte die Geschichte aber unbedingt zu Ende vorgelesen haben.
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Bertrand Santini — Mrs Pook und die Kinder des Mondes Moderne Gouvernante entführt Kinder auf dem Mond, denen von Erwachsenen Unheil droht, oder doch nicht? Ebenfalls sprachlich kolossale Geschichte mit einem Tatsch Horror.
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Bertrand Santini — Hugo und die Dämonen der Nacht Da in Mrs Pook und die Kinder des Mondes hieirauf verwiesen wird, habe ich diesen Roman auch noch schnell gelesen. Die Geschichte ist ebenso schön kompakt wie die anderen, vielleicht etwas weniger gruselig als die anderen, wobei das Kinderfresserthema in den Büchern Santinis wohl einfach dazugehört. Dieses Mal geht es neben Geisterwesen auch um Zombies.
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Thomas Perry — Der Tag der Katze ErstZweitling des Freundes und bevorzugten Schriftstellers Eric Idles. Wendungsreicher Krimi, der nicht langweilig wird, aber andererseits eher dahinplätschert.
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Lewis Carroll — Alice im Wunderland Ein dem Nachwuchs vorgelesener Klassiker, der mich gewollt irritiert, aber halt auch nicht irgendwie befriedigt hinterlässt.
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Werner Heukamp — Ein bisschen mehr Klemens Katholische Lokallektüre zu einem früheren Geistlichen meiner Heimatstadt. Interessant.
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