Man hat ja so ein gespaltenes Verhältnis zu Google, einerseits bringt der Dienst einem Leser, andererseits versucht er alles und jeden zu tracken. Aber ja, doch schaut man mal, wie gut man positioniert ist dort. Und was sehen meine müden Augen? Meine Privatseite ist an oberster Stelle, wenn man meinen Spitznamen sucht. Früher einmal stand an der Stelle der Twitter-Account gleicher Bezeichnung. Inzwischen liegt die inzwischen in x.com umgetaufte Seite nur noch auf der zweiten Suchseite, abgeschlagen hinter Plurk und einem Flickr-Account, den ich seit Jahren nicht mehr nutze.
Nolens volens hat mir das den Twitter-Account aufgewertet, man kommt ja auch darüber auf meine Domain. Aber so wie ich zur Kenntnis nehme, das meine Zeitleiste bei x.com leergefegt ist, kann ich auch gut damit leben, dass der dazugehörige Account langsam, aber sicher, abgehängt wird. Wiederbeleben will man sowas ja auch nicht mehr. Wie ein Fahrradschlauch, den man in die Mülltonne gelegt hat und auf die Abfuhr wartet.
Und während ich mir die Frage stelle: Kommt irgendwann ein Such-Uber, der Google alt aussehen lässt? hole ich mir erst noch einen Kaffee.

