Winterlese

Jür­gen Becker — Die Zukunft war auch schon mal bes­ser In düs­te­ren Zei­ten liest man Becker ger­ne, auch wenn der Hau­drauf­hu­mor einen nicht immer über­rascht.
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Jakob Mar­tin Strid — Die unglaub­li­che Geschich­te von der Rie­sen­bir­ne Unter­halt­sa­me und schön bebil­der­te Kata­stro­phen­ge­schich­te, der lei­der etwas Witz fehlt, um sie zu einem Klas­si­ker zu machen.
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Otfried Preuß­ler — Der Räu­ber Hot­zen­plotz und die Mond­ra­ke­te Neu als Buch zusam­men­ge­setz­te Geschich­te, die zeit­lich nicht so ganz ins Hot­zen­plotz-Uni­ver­sum pas­sen will, denn zwei wochen nach der ers­ten Ver­haf­tung spielt ja schon die zwei­te Geschich­te. Es gibt aller­dings schö­ne, neue Gra­fi­ken, wenn aller­dings auch kein Witz sich ein­stel­len will. Aber unse­re Jüngs­te war auch schon vom zwei­ten und drit­ten Teil nicht so ange­tan.
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Jür­gen Keh­rer — Wils­berg. Sein ers­ter und sein letz­ter Fall kommt ohne Span­nung und Lokal­ko­lo­rit aus.
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Moin

Auf mei­nem Ser­ver gras­siert gera­de irgend­ei­ne Mal­wa­re und ich habe wenig Zeit, dem gebühr­lich hin­ter­her zu for­schen. Des­we­gen mache ich das mal nach und nach und neh­me mal die älte­ren Ein­trä­ge raus, denn da könn­te sich ja auch was ein­ge­nis­tet haben. Viel­leicht ist das ja auch mal die pas­sen­de Gele­gen­heit, hier sti­lis­tisch etwas unge­zwun­ge­ner Sachen anzu­ge­hen, damit die Hür­de, was zu ver­blog­gen, nicht unnö­tig hoch gestellt ist.

Fav­star kehrt zurück, die­ses Mal für Mast­o­don. Hat mich immer gewun­dert, dass Twit­ter den Trig­ger­dienst nicht kauft, wenn so vie­le Nut­zer es toll fin­den.

Axl Rose auf Lisa Marie Presleys Beerdigung

Schau­rig schön, Axl Rose “Novem­ber Rain” sin­gend auf einer Beer­di­gung zu erle­ben:

Sub­stack ist in aller Mun­de, wohl auch weil der Dienst Twit­ter in die Que­re gera­ten ist. Ich geden­ke zwar nicht, irgend­wel­che News­let­ter auch noch zu ver­sen­den, doch dach­te, ich könn­te viel­leicht noch mei­nen Vor­na­men bei Sub­stack sichern, doch ach, was muss ich da lesen?

“I defi­ne mys­elf as a so-cal­led sur­ro­ga­te lover and work in the spec­trum bet­ween sex and the­ra­py.”

Muss ich wohl schon gesi­chert haben.

Moin

Ges­tern habe ich mir mal die Zeit genom­men, mei­ne instal­lier­ten Soft­wa­ren zu ent­mal­wa­ren *toi­toitoi* und zu repa­rie­ren. Mein Feed­rea­der hat wohl nicht alle Feeds mehr abge­holt, da muss ich wohl öfter unter die Hau­be schau­en. Des­we­gen wer­de ich bei Zei­ten auch mal den rein­ge­spül­ten Link blogroll.org, hand­ver­le­se­ne Lese­tipps, durch­fors­ten. Was es nicht alles noch gibt. [via]

Willsagen.de ist 17 gewor­den. Glück­wunsch!

Alex­an­dra Wehr­mann inter­viewt sich sel­ber. Ganz groß­ar­ti­ge Idee!

Mathi­as Döpf­ners Image ist im frei­en Fall.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Was macht das mit Döpf­ner mit deut­schen Zei­tun­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Moin

Bei den Zei­tungs­ar­ti­keln über die Situa­ti­on in Russ­land und der Ukrai­ne bin ich schon etwas län­ger bes­ser im Bild, es scheint aber auch bei der Bericht­erstat­tung aus dem Iran Pro­ble­me mit der Abgren­zung der Pro­pa­gan­da in Arti­keln zu geben: Gil­da Sahe­bi und Sahar Eslah erzäh­len, wie deut­sche Medi­en ira­ni­sche Staats­pro­pa­gan­da und Des­in­for­ma­ti­on ver­brei­ten.

Huck hat eine Sei­te über’s Dösen ins Netz gestellt. Wie schön.

Hol­ger Klein redet mit Hol­ger Stark und Cath­rin Gil­bert von Die Zeit dar­über, wes­we­gen die Pri­vat­nach­rich­ten von Mathi­as Döpf­ner an die Öffent­lich­keit dür­fen.

Mon­ty Arnold erläu­tert, was ihn an Dani­el Kehl­mann stört:

Kehl­manns Arbeit wirkt auf mich immer so: flei­ßig recher­chiert aber selbst uner­lebt.

Lang­wei­lig ist sie auch noch.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Was macht das mit Döpf­ner mit deut­schen Zei­tun­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Moin

David Pier­ce beschreibt, wes­we­gen er Acti­vi­ty­Pub für das Beson­de­re an der Fedi­ver­se-Wel­le hält, das das Nut­zer­ver­hal­ten in kom­men­der Zeit ent­schei­dend beglei­ten könn­te.

Wie sich Geor­ge Takei ein Leben in den USA so vor­stellt.

BuzzFeed News ist ein­ge­stellt wor­den. Jeff Jar­vis meint, sie hät­ten halt seit Anfang an kein tra­gen­des Geschäfts­mo­dell gehabt. Hat immer­hin für 11 Jah­re gereicht.

Wer gera­de Lust zu spie­len hat, ich habe mal ver­linkt, wo es wei­te­re Spie­le zum Aus­dru­cken gibt.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wie sieht die Gemein­schaft­lich­keit in den USA in 10 Jah­ren aus? fah­re ich den Rech­ner run­ter.

Ste­fan Nig­ge­mei­er lässt kein gutes Jahr an Mathi­as Döpf­ner, indem er ein­fach nur die jüngs­te Geschich­te des Axel-Sprin­ger-Vor­stands Revue pas­sie­ren lässt. Es sieht auch kei­nen ande­ren Kan­di­da­ten für den Lea­k­er von Döpf­ners Mit­tei­lun­gen als Juli­an Rei­chelt.

Ich habe ja in mei­ner Hei­mat nie ver­stan­den, wie der dor­ti­ge Zei­tungs­chef so begeis­tert von Döpf­ner sein konn­te. Viel­leicht setzt da ja bei Zei­tun­gen mal eine kri­ti­sche Selbst­re­fle­xi­on ein.