Die Top10-Tweets des Dezembers

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dezemberlese

Debo­rah Feld­man — Unor­tho­dox Süf­fig les­ba­re Befrei­ungs­ge­schich­te einer jun­gen Jüdin aus ihrer sek­ten­ähn­li­chen Gemein­schaft. 🤍🤍
Tom Fin­nek — Gal­gen­hü­gel Sprach­lich über­durch­schnitt­lich für einen Lokal­k­ri­mi macht die­ser Schmö­ker doch ein paar Wen­dun­gen zu viel, um in einer flau­en Auf­lö­sung zu enden. 🤍
Lucy Fri­cke — Töch­ter Haupt­prot­ago­nis­ten fährt bes­te Freun­din und deren Vater zu des­sen letz­tem Abend in der Schweiz. Es kommt alles anders und die­ser net­ten Road-Movie-Geschich­te mit wit­zi­gen Ein­schü­ben. 🤍🤍
Youp van ‘t Hek — In coron­taine Beschwing­te, klas­si­sche Kaba­rett­ko­lum­nen des nie­der­län­di­schen Alt­meis­ters aus sei­ner Coro­naqua­ran­tä­ne­zeit.🤍🤍🤍
Ste­fan Holt­köt­ter — Das Geheim­nis von Venn­hues Atmo­sphä­ri­scher Lokal­k­ri­mi mit deut­li­chen Logik­lö­chern, unau­then­ti­schen Dia­lo­gen und einer hane­bü­che­nen Auf­lö­sung, auf die zufäl­lig gekom­men wird. Anspre­chend geschrie­ben, aber nur für das loka­le Publi­kum inter­es­sant. 🤍
Simo­ne Lap­pert — Der Sprung Eine Art Ensable-Roman: Diver­se Figu­ren, die etwas erle­ben, beschrei­ben die Situa­ti­on, wie sich eine Frau in den Tod stür­zen will. Um dem Leser kei­ne Deu­tung auf­zu­er­le­gen, son­dern ihm die Deu­tung der Haupt­fi­gur zu über­las­sen, wird die­se nur indi­rekt über ande­re beschrie­ben. Ich fand es zwar dra­ma­tisch, aber zu vage, nicht tief­sin­nig und dadurch zu lang­wei­lig. Und was, bit­te schön, ist eine “halb­her­zig spie­len­de Kat­ze”? 🤍
Chi­na Mie­ville — Tha last days of New Paris Das Nach­kriegs­pa­ris wird nach dem Abwurf einer S(urrealistischen)-Bombe von dege­ne­rier­ten und sur­rea­lis­ti­schen Krea­tu­ren bela­gert, den Nazis eben­so und von Ein­hei­mi­schen ver­tei­digt. Um der Grund­idee gerecht zu wer­den, ist die­ser tra­shi­ge Geschich­te ab und an nicht ein­fach zu fol­gen. 🤍
Min­ka Pra­del­ski — Es wird wie­der Tag Die trau­ma­ti­schen Belas­tun­gen von KZ-Lager-Geschä­dig­ten wer­den mit fan­ta­sier­ter Begleit­ge­schich­te gekop­pelt, kommt aber nicht ganz zum Punkt. 🤍🤍
Joa­chim Rin­gel­natz — War­ten auf den Bume­rang Schö­ne von Robert Gern­hardt besorg­te und mit einem Nach­wort geadel­te Gedichts­samm­lung. 🤍🤍🤍
Zadie Smith — Inti­ma­ti­ons Per­sön­li­che Gedan­ken über die Belas­tun­gen in der Coro­na-Pan­de­mie­zeit ohne son­der­li­che Höhe­punk­te. 🤍