Moin

Chris­t­ian Wei­de­mann ver­reisst Markus Gabriels Ethik-Best­seller zu Coro­na-Krise.

In der taz meint Gabriel auch merk­würdi­ge Dinge:

Ich habe mich 2015 sehr geärg­ert über die Willkom­men­skul­tur. Warum? Da kom­men ein­fach Leute, die Gott sei Dank Rechte haben, soge­nan­nte Asyl­rechte, und jet­zt applaudiert man denen und heißt sie willkom­men. Warum? Das sind ein­fach Leute, die Rechte haben, und dazu gehört auch das Recht, ein Arschloch zu sein, man muss sie wed­er mögen noch willkom­men heißen, son­dern ihnen ihre Rechte und unsere Unter­stützung geben – ein­fach nur, weil sie auch Leute sind wie du und ich, nur aus Syrien oder Pak­istan.

Ich habe mich ja noch nie geärg­ert, wenn wer anders wen anders gegrüßt hat und ich habe auch schon Leute gegrüßt, von denen ich nicht wusste, ob sie Arschlöch­er sind. Manch­mal ist es ein­fach ganz gut, Fre­undlichkeit vorzuleben.

Auf der Vogelkä­fig­seite kam rein, dass der Papst keine Organe spenden dürfe, da sein Kör­p­er der Kirche gehöre. Ist halt auch nur wegen der merk­würdi­gen Begrün­dung inter­ess­sant. Das ist wohl tat­säch­lich wahr, da wohl eine kün­ftige Verehrung wichtiger ist als das Ret­ten von einzel­nen Men­schen­leben.

Und während ich mir die Frage stelle: Haben wir schon ein Rank­ing von Feuil­leton­philosophen? hole ich mir erst­mal noch einen Tee.

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