Moin

Und nun zum Ernst des Lebens: Eine Twit­terin hat von ihrer Schwest­er einen Schnel­lkochtopf mit Erb­sen­suppe qua­si ver­ma­cht bekom­men, let­ztere tut den ein­fach nicht weg. Jet­zt ste­ht der da schon 3 Jahre und die Frage bei Schrödingers Schnel­lkochtopf wäre, was bei Bewe­gung nun genau passiert und wen man fragt, der gefahr­los den bewe­gen kön­nte. Die schöneste Antwort fand ich ja:

Druck­ven­til lösen. Ansprechen. Wenn es antwortet, nochmal kochen. 

Die lesende Käthe stellt Kurzvorstel­lun­gen von Büch­ern ins Netz, ein paar davon werde ich mir wohl zulegen.

Sig­mar Gabriel tut, was so Ex-SPD-Vor­sitzende so tun: Den Genossen noch einen mit­geben. War sehr gut bezahlter Berater bei Tön­nies, denn alles, was nicht ver­boten ist, ist ja erlaubt. Denkt man bei Tön­nies auch und feuert die Nachricht­enüber­bringerin der unsäglichen Zustände.

Und während ich mir die Frage stelle: Muss man als SPDler so ein Schmier­lap­pen sein? hole ich mir erst­mal noch einen Tee.

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Gute Nacht

Zum Woch­enen­dein­läuten noch eine kleine Wasser­standsmeldung: Wenn man die Rotwe­in­flaschen zu lässt, nimmt man ab, meinen Wolf­gang Schäu­ble und Ulrich Wick­ert.

Webi­nar ist in Deutsch­land eine geschützte Marke, kann aber beschreibend wohl prob­lem­los ver­wen­det wer­den.

Black lives mat­ter kön­nte die größte Protes­tak­tion der USA sein, mit bis zu 25 Mil­lio­nen Teil­nehmern.

Die Berlin­er Zeitung hat eine Reportage zu Chris­t­ian Bogn­er veröf­fentlicht. Span­nend, abstoßend und Fra­gen zu einem Opfer hinterlassend.

Und während ich mir die Frage stelle: Müssen Einzel­gänger bess­er geschützt wer­den? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Gute Nacht

Lisa Chase hat sich mit der Besessen­heit von Insta­gram-Nutzern beschäftigt, sich vor irgendwelchen Sehenswürdigkeit­en abzulicht­en. Den Begriff der Besessen­heit von Insta­gram-Nutzern finde ich gut, auch wenn ich mich selb­st nicht der­art ablichte.

Wieder eine wun­der­bare Schw­er­sterngeschichte auf Humans of New York.

Drei ehe­ma­lige SPD-Vor­sitzende lassen sich von den Chi­ne­sen Honig um’s Maul schmieren, meint Bernd Ziese­mer, oder glaubt wirk­lich jemand, die Chi­ne­sen bräucht­en ern­sthafte Ratschläge von Sig­mar Gabriel?

Ein Ital­iener ist wohl besessen davon, Promi­todesmeldun­gen auf Twit­ter zu ver­bre­it­en. Her­ta Müller ist wohlauf und putzte heute auf ihrem Balkon Schuhe.

Wo ich Sven Koch zus­timme:

Arnold Schwarzeneg­ger sieht ja im Alter doch ein biss­chen aus wie Helge Schneider.

Thomas Gottschalk heiratet wohl nochmal und hat das nach zwei Jahren Twit­ter­pause angetwit­tert.

Und während ich mir die Frage stelle: Sagt der Pas­tor dann “Topp, die Wette gilt!”? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Gute Nacht

Ich wun­dere mich ger­ade, dass die Can­cel Cul­ture in hiesi­gen Gefilden noch nicht begrif­flich aufge­grif­f­en wurde. Sie meint das boykot­tieren von Fir­men, Organ­i­sa­tio­nen oder Per­so­n­en, nach­dem die irgend­wie sich unpassend geäußert haben. Vielle­icht weil hier weit­er­hin Tön­nieswurst gegessen wird.

Ines Pohl schreibt ihre Mei­n­ung zu Don­ald Trump auf. Ja, das ist eben auch nur eine Mei­n­ungs­glosse, aber mein­er Ansicht nach typ­isch aktuell unle­senswert­er Jour­nal­is­tenkram: Nichts Neues, nichts Erhel­len­des, und wer aus­ländis­che MEdi­en ver­fol­gt, ist bess­er informiert.

In Lein­felden-Ech­ter­din­gen hat jemand ein gepark­tes Auto gestohlen. Wäre wohl keine Mel­dung gewor­den, wenn es während der Fahrt gestohlen wurde.

Für alle Eltern und Inter­essierte hörenswert: Der Hand­fuß­mund-Pod­cast zum The­ma Reiseapotheke für Kinder.

Und während ich mir die Frage stelle: Sollte man vielle­icht ein­fach das Begrif­fübernehmen aus dem englis­chsprachi­gen Raum can­celn? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Here Come the Mummies · Pants

Es gibt so Lieder, die ich schon mal verblog­gt habe, die ich aber nir­gends wiederfinde. Ich starte mal ein Blo­gre­vival dieser Lieder:

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Zanger Bob — Vleeskroket

Ich bin ja schon so einiges gewöh­nt, was die Untiefen des nieder­ländis­chen Gesangs ange­ht, aber das schaffte mich dann auch wieder. Hier besingt Zanger Bob (den Namen gab’s schon mal) die nieder­ländis­che Auto­maten­fleis­chkrokette. Das ist an sich ja schon schlimm genun, aber dann kommt Minute 2.24.

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Gute Nacht

Wie sagte Christoph Süß vor Kurzem so passend: Deutsch­land hat kein Coro­na, Deutsch­land hat Tön­nies. Clemens Tön­nies hat wohl wegen des Ver­bots von Werkverträ­gen bei Fir­men über 50 Mitar­beit­ern ab 2021 diverse Gesellschaften gegrün­det, die weniger als 50 Mitar­beit­er beschäfti­gen.

Sven Knurr erläutert mal, was ihn von Onlinezeitun­gen fern hält. Woe­bi mir auf­fällt, dass mir ger­ade die Papierzeitun­gen kaum ins Auge fall­en und eine Kaufentschei­dung obso­let machen.

Ich erhielt let­ztens auch Post:

Ich hoffe, dass dieser Brief dich rechtzeit­ig erre­icht. Ich bin zur Zeit in Kher­son und habe meine Tasche ver­loren. Lei­der waren mein Reisep­a­ss und meine Kred­itkarte auch in der Tasche. Die Botschaft ver­sprechen, mir zu helfen, mit einen vor­läu­fi­gen Ausweis. Ich muss nur noch für mein Tick­et und die Hotel­rech­nun­gen zahlen. Ich wollte dich fra­gen, ob du mir 1400,-EUR so schnell wie möglich lei­hen kannst. Ich warte auf deine Antwort. Viele Grüße
Ernst.

So weit, so durch­schaubar­er Spam. Das Erstaunliche, so lese ich ger­ade in der Lokal­presse, ist ja, dass Leute nun den eigentlichen Besitzer der E‑Mail-Adresse angezeigt haben.

Und während ich mir die Frage stelle: Kön­nen Anzeigen auch umge­hend abgelehnt wer­den, wenn Anzeiger sach­lich nicht auf der Höhe sind? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Gute Nacht

Michael Spreng ist gestor­ben. Ich fand ihn in den let­zten Jahren erfrischend pro­vokant, wenn ich auch nicht all seine Orakeleien mitsponn.

Im Warschauer Ghet­to wurde durch Social Dis­tanc­ing das Fleck­en­fieber besiegt.

Dave Eggers berichtet so aus den USA, dass man wieder unge­mein froh ist, nicht da zu sein:

Es hat fünf Tage gedauert, bis ich einen Ter­min für einen Coro­na-Test bekom­men habe. Weit­ere 15 Tage habe ich auf das Ergeb­nis gewartet. An Tag 15 hat die Labor­fir­ma dann endlich zugegeben, dass sie meinen Test ver­loren hatte.

Beim Redak­tion­snet­zw­erk Deutsch­land fragt man sich, ob Eva Her­mann daran beteiligt ist, in Kana­da eine Kolonie für Recht­sex­treme aufzubauen. Wobei ja auch fraglich ist, welchen Nachricht­en­wert Eva Her­man über­haupt noch hat.

Und während ich mir die Frage stelle: Müsste das Wellen­ver­hin­dern nicht Spaß machen? fahre ich den Rech­n­er runter.

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