Gute Nacht

Die Polizei Wup­per­tal macht den über eine Demo zum 1. Mai in Wup­per­tal berich­t­en­den Jour­nal­is­ten, Sebas­t­ian Weier­mann, als Beschuldigten im Falle dieser Demo aus.

Ste­fan Nigge­meier hat seinen zusam­men­fassenden Artikel zur Cause Bild-Kam­pagne gegen Prof. Drosten frei online gestellt:

Wenn sich bewahrheit­et, was sich ger­ade abze­ich­net, näm­lich dass die Kam­pag­nen­macht von „Bild“ schwindet, dann ist das nicht nur eine Nieder­lage für „Bild“, son­dern ein Gewinn für uns alle.

Vielle­icht ist die Bild-Bezahlschranke der entschei­dende Nagel im Sarg des Klatschblatts gewe­sen.

Ein Twit­ter-Account hat alle Tweets von Don­ald Trump wieder­holt — und wurde nach 3 Tagen von Twit­ter wegen Gewaltver­her­rlichung geschlossen.

Wieder so eine herz­er­wär­mende Geschichte beim Blog Humans of New York.

Und während ich mir die Frage stelle: Hat noch jemand ger­ade Lust auf lang­weilig­sten Infoall­t­ag? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Gute Nacht

Max­i­m­il­ian Bud­den­bohm geht an einem Kiosk vor­bei und wem die Infor­ma­tion noch nicht reicht, um den dazuge­höri­gen Text zu lesen, dem ist ja auch nicht mehr zu helfen.

In meinem Heimat-Wiki habe ich heute neben der Kinds­besin­gung zwei Artikel anle­gen kön­nen, was ein­er­seits span­nend und ander­er­seits auch bedrück­end ist.

Noch zwei Buchti­tel kom­men dank des Kaf­fee­haus­sitzers auf die Ausleih­liste.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist eigentlich eine Mehr- oder eine Min­der­heit ver­legter Büch­er tat­säch­lich gele­sen wor­den? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Gute Nacht

Hab ganz ver­passt, dass ein Bekan­nter aus mein­er Heimat­stadt auf Platz 2 der deutschen Album-Charts ger­auscht ist. Und wie mein Brud­er meinte:

Muss man ja erst mal schaf­fen, die grausame Musik durch den unsäglichen Text noch zu unter­bi­eten🙄

Der Guardian beschreibt die aktuelle Lage in den USA ganz passend.

In Ischgl, der Haup­tquelle der Covid-19-Infek­tio­nen in Deutsch­land, waren Etab­lisse­ments auf, die längst geschlossen hät­ten sein müssen.

Und während ich mir die Frage stelle: Wenn im Schlager längst über­holte Klis­chees über­dauern, was passt da son­st noch rein? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Moin

Ein Beitrag von Lars [via] hat mich dazu gebracht, noch mal meine alte Siemens-Nix­dorf-Tas­tatur raus zu kra­men und hach, ja, die ist schon wesentlich schön­er, was das Schreibge­fühl ange­ht. Habe ich mal bei ein­er Krankenkasse mitgenom­men, die die aus­sortiert hat oder bes­timmt aus­sortieren wollte, so genau weiß ich das auch nicht mehr. Ich meine, die hätte auch einen Hau, aber man kann sie auch noch über eine Gebraucht­börse online erste­hen.

Malle-Ver­such­skan­inchen dür­fen wieder auf die Insel und ziehen vor dem Antritt beim Inter­view brav die Masken runter.

Steven Mey­er inter­viewt Jonas Körn­er über sein Out­ing als Trans­mann.

Das WDR-MAg­a­zin West­pol schaut sich die umstrit­tene Lock­ere­rungsini­tia­tive der NRW-Lan­desregierung nochmal genauer an.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie lange bleibt die Diskette wohl noch als Spe­ich­ern-Sym­bol? hole ich mir erst­mal noch einen Tee.

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Gute Nacht

Bei Kot­tke wurde ein alter John-Cleese-Clip über Extrem­is­mus aus­ge­graben:

Der größte Vorteil des Extrem­is­mus’ ist, dass er dich gut fühlen lässt, weil er dich mit Fein­den ver­sorgt. Lass mich das erk­lären. Das Großar­tige beim Fein­de­haben ist, dass du vorgeben kannst, das Übel der ganzen Welt wäre in deinen Fein­den, all das Gute dieser Welt in dir.

Dave Win­er meint, in dieser Woche verun­fallte Trump poli­tisch endgültig:

Zum Ende der Woche wird es einen Kon­sens geben, dass Trump nicht mehr unser größtes Prob­lem ist.

Leave Face­book — ein erneuter Appell.

Und während ich mir die Frage stelle: Hat man als Amerikan­er eigentlich noch einen Überblick, woraus man alles aussteigen sollte? fahre ich den Rech­n­er runter.

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Guten Morgen

Kaum schmeisst einen die jüng­ste Mitreisende mor­gens um halb 6 malaus der Koje, um kurz danach weit­er zu pen­nen, hat man auch mal mor­gendlich Zeit für ein paar Kritzeleien.

Herrpaul_ hat ein neues Spielzeug für, äh, seinen Nach­wuchs.

Flusskiesel kriegt Spa­malot Spam­mer­lob für seine Seite.

Falls jemans noch einen neuen Begriff ler­nen möchte: In Ibben­büren, Düs­sel­dorf und Dort­mund gibt es in näch­ster Zeit Pop-up-Freizeit­parks, oder ‑auch schön, ‑Freizeit­pärke, wie ich in einem Leserkom­men­tar las. Das sind Freizeit­pärke, ich bleibe bei dem Begriff, die nur kurzfristig existieren.

Und während ich mir die Frage stelle: Hat jemand schon “Pop-up-Mor­gen­be­grüßun­gen” erfun­den? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Moin

Manch­mal klappt das mit den Mel­dun­gen ein­fach bess­er, ich ver­suche mal rauszubekom­men, woran das liegt, vielle­icht an meinem neuen, alten Schreibgerät.

Über Funk kommt ger­ade rein, während ich die jüng­ste Bet­treisende mit­tags­bette, dass die Gästerliste Geis­ter­bahn den renom­mierten Pod­cast­preis, den einzi­gen wirk­lich wichti­gen, wenn man mich fragt, jeden­falls den Pod­cast­preis Meist­ge­has­ster Pod­cast bis­lang nicht angenom­men haben. So viel zum The­ma würdi­ger Preisträger.

Ein Berlin­er Frei­funker soll eine Unter­las­sungserk­lärung mit an Warn­er Bros. fäl­li­gen 250.000€ im Schadens­fall unterze­ich­nen und scheit­erte ger­ade vorm Berlin­er Kam­merg­ericht, als er dage­gen anging.

Philipp Amthor, der “kor­rupte” CDU-Abgenord­nete, der darauf beste­ht nicht, käu­flich zu sein, hat für die Fir­ma Augus­tus Intel­li­gence lobyyiert. Eine Fir­ma, so Alexan­der Dem­ling und Astrid Dörn­er, ohne Pro­dukt, Kun­den und Umsätze.

Und während ich mir die Frage stelle: Wenn Karl Theodor Gut­ten­berg bei Augus­tus Intel­li­gence Aktien hällt, haben die nicht wenig­stens was gecopy­und­past­ed? hole ich mir erst­mal noch einen Tee.

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Guten Morgen

Lars hat unseren Pod­cast gehört und Dien­stags bei Mor­rie gele­sen, auch auf Tipp von Olli Schulz, und war ver­gle­ich­bar ent­täuscht, wie ich es wohl wäre, hätte ich es gele­sen. Das ist wohl so, wie es ein Bekan­nter über die Schwierigkeit mit Leseempfehlun­gen von Elke Hei­den­re­ich mal kri­tisierte: Sie sage immer, dass sie ein Buch schön finde, aber nicht warum, will sagen: Es wer­den keine ver­ständlichen Begrün­dun­gen abgegeben. Es ist zudem immer prob­lema­tisch, wenn Lit­er­aturkri­tik zu viel eigenes Kitschempfind­en unkri­tisch wiedergibt. Aus so einem Grund ver­folge ich die Ver­risse von Denis Scheck, ignoriere aber seine Empfehlun­gen.

In seinem lesenswerten Artikel schreibt Timm Kühn über die AfD:

Bei genauerem Hin­se­hen ent­pup­pt sich die rechte „Kap­i­tal­is­muskri­tik“ allerd­ings als rein­er Eskapis­mus, also als Flucht der selb­ster­nan­nten Roman­tik­er in die bie­der­meier­liche Illu­sion ein­er heilen Heimat. Statt die kap­i­tal­is­tis­chen Ungerechtigkeit­en anzuge­hen, wird ver­sucht, ein völ­lig homo­genes und kon­flik­t­freies Volk zu erzwin­gen.

Twit­ter will eine Audio-Funk­tion instal­lieren.

Und während ich mir die Frage stelle: Schlägt mir Twit­ter dann auch neben, was ich schreiben soll, vor, was ich sagen soll? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Gute Nacht

Ich habe mich let­ztes Jahr für den ALDI-60-Ock­en-Tarif inter­essiert, und nach ein­er Abwä­gung mich doch dage­gen entsch­ieden. Mit Net­z­club-Karten habe ich 1GB schnelles Inter­net für lau im Monat, da nutzt mir dieser Tarif her­zlich wenig für so viel Kohle. Bei der Tarnkappe berichtet man jet­zt, dass das Daten­vol­u­men auch schnell futsch ist — und wenn man Vol­u­men nach­bucht: Der ganze Tarif.

Sacha Brohm hat jet­zt einen nor­malen Brotjob. Zeit, seine schö­nen Texte mal wieder anzuguck­en: Sätze, über die sich jed­er Hochzeits-DJ freut.

In den USA bre­it­et sich das Coro­na-Virus stark in Gefäng­nis­sen aus und man ste­ht dort wie Ochs vorm Eimer (Ochs vorm Eimer: nur vier Tre­f­fer bei Google).

Und während ich mir die Frage stelle: Was machen all die Leute nur wann mit ihren Giga­bytes an mobilem Inter­net? fahre ich den Rech­n­er runter.

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