Guten Morgen

Die SPD liegt am Boden schon länger, unverän­dert nach der Neuwahl des Parteivor­standes, und jed­er darf mal drauftreten, ohne dass sich was regt:

Die Partei wirkt eher wie altes, einst wertvolles Porzel­lan, das spröde gewor­den ist. Die SPD ist nicht zer­ris­sen, sie zer­bröselt.

Michael Spreng unkt, wie er immer so unkt:

Die GroKo geht deshalb dem Ende ent­ge­gen, weil das neue Duo ulti­ma­tiv Forderun­gen stellen wird, die die CDU/CSU nicht erfüllen kann. Das wäre dann der Bruch. Vielle­icht ist es auch bess­er so: Klare Ver­hält­nisse, eine gute Chance für Schwarz-Grün. Wäre da nicht das Prob­lem, dass die CDU/CSU keinen Kan­zlerkan­di­dat­en hat, hin­ter dem die Wäh­ler und die Partei ste­hen. Aber das kann man noch ändern.

Gor­don Repin­s­ki twit­tert:

Für die #SPD gibt es in den näch­sten Tagen zwei Wege: Erstens, öffentliche Dis­tanzierun­gen, Per­son­al­domi­no, Chaos. Zweit­ens: der gemäßigte Weg in eine ungewisse Zukun­ft. Da ist kluge Führung gefragt — von bish­er führung­suner­fahre­nen desig­nierten Vor­sitzen­den.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist der dritte Weg schon an die Recht­en abge­treten wor­den? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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